Natur + Grün  

 

Ausstellung natürlich BERLIN!

Waldstadt Berlin – Erholung und Entspannung

 Audiodatei zur Ausstellungstafel (mp3, 3:40 min; 8,6 MB)

Ein älteres Paar spaziert etwas entfernt Hand in Hand über einen Weg im Forst Plänterwald. Das Laub der hohen Bäume am Wegrand hat sich teilweise schon gelb-orangebraun gefärbt. Zwischen Buchen auf der rechten Seite fallen zwei schmale Streifen Sonnenlicht auf rotbraunes Buchenlaub, das den Waldboden fast vollständig bedeckt.
Spaziergang im herbstlichen Plänterwald; Foto: Josef Vorholt

Vor grünem, unscharfem Hintergrund sitzt ein Waldkauz auf einem Ast. Er hält seinen Kopf leicht geneigt. Der Vogel wird etwa 40 Zentimeter lang. Er hat einen gedrungenen Körper mit einem braun-weiß meliertem Gefieder, das von der Färbung an Baumrinde erinnert. Seine runden, schwarzen Augen sind sehr groß, der kleine gelbliche Schnabel ist stark gekrümmt. Auffällig ist ein grauer Gesichtsschleier, der von einer feinen braunen Linie umrahmt wird.
Waldkauz; Foto: Bruno D'Amicis
Bereits 1915 wurde der Grundstein für den heutigen Waldreichtum der Hauptstadt gelegt:Ein "Dauerwaldkaufvertrag" garantierte, dass Waldflächen nicht zu Bauland wurden. Heute sichert das Landeswaldgesetz die Berliner Wälder als Schutz- und Erholungswald.

Sechs Waldgebiete umgeben die Stadt: Spandauer und Tegeler Forst im Nordwesten, Bucher Forst im Nordosten, Grunewald und Düppeler Forst im Südwesten und die Köpenicker Wälder im Südosten – Entspannung und Naturgenuss pur. Das vielstimmige Konzert der Vögel im Frühjahr und die leuchtenden Farben im Herbst bieten unvergessliche Erlebnisse. Im Winterwald kann man mit etwas Glück den Ruf des Waldkauzes hören.
 
Ein schmaler torfiger Weg schlängelt sich durch den Plänterwald in Berlin-Treptow. In weiter Ferne nähert sich ein Jogger zwischen dicken Baumstämmen. Zu beiden Seiten des Weges wächst ein Teppich aus saftig grünen Wunder-Lauchpflanzen mit langen schmalen Blättern und unzähligen kleinen, weißen Blüten.
Seltsamer Lauch im Plänterwald; Foto: Josef Vorholt