Natur + Grün  

 

Veranstaltungen und Ausstellungen

Freilandausstellung Bahnbrechende Natur

 Audiodatei zur Einführung in die Ausstellung (mp3, 7:41 min; 18 MB)

Ein Gitterrost-Steg führt im Zentrum des Natur-Parks über eine große Wiese. Besucher, zwei Frauen und ein Mann mit Kinderwagen, stehen vor einer Informationstafel, die neben dem Steg im Gras aufgestellt ist. Auf der Wiese wachsen Birken und andere Laubbäume locker verteilt. Sonnenlicht malt helle Flecken auf das saftig grüne Gras. Im Hintergrund verläuft der Steg weiter und wird vom üppigen Grün zahlreicher Büsche und Bäume begrenzt.
Steg im Naturschutzgebiet; Foto: Jacob Schmidt

Natur-Park Schöneberger Südgelände - Wildnis mitten in der Stadt

Auf einem Rundgang mit 30 Tafeln und außergewöhnlichen, detailstarken Fotos regt die Ausstellung "Bahnbrechende Natur" dazu an, die Stadtnatur zu entdecken.


Zu den Ausstellungstafeln und zu den Audiodateien


Audiodateien

Sounddesign: picaroMedia
Tierstimmen: Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin
 

Ausstellungstisch; Foto: Grün Berlin
Ausstellungstisch; Foto: Grün Berlin

Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist eine Naturoase, die sich mitten in der Großstadt Berlin auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Tempelhof entwickelt hat. Eine Besonderheit ist seine Verbindung von Natur, Bahnrelikten und Kunst. Der Park erstreckt sich über eine Länge von 1,7 Kilometern und verfügt über zwei behindertengerechte Rundwege, die 1,0 beziehungsweise 2,7 Kilometer lang sind. Um den Artenreichtum und die Naturentwicklung langfristig zu erhalten, wurde er 1999 als Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet gesichert. Rücksichtnahme und die Achtung vor Tieren und Pflanzen tragen dazu bei, den Natur-Park Schöneberger Südgelände und seine Einrichtungen zu erhalten.

Ein Blick von der Seite auf eine ausrangierte Dampflokomotive der Baureihe 50, die ein bekanntes Wahrzeichen des Geländes darstellt. Die imposante schwarze Lok mit ihrem leuchtend roten Fahrwerk steht auf einem ehemaligen Gleis. Am linken Bildrand sprießen Bäume und dichtes Unterholz aus dem Erdboden. Die Lok wurde 1940 gebaut. Nach dem Krieg verblieb sie in der DDR. Ausgemustert Anfang der 80er Jahre diente sie noch als Heizlok. Nach der Wende wurde sie zunächst von Eisenbahnfreunden in Halberstadt erworben. Heute erfreut sie die Besucher im Natur-Park Südgelände.
Dampflok; Foto: Josef Vorholt
 
Auf dem hochformatigen Foto schiebt sich am unteren Rand die schwarze Dampflok ins Bild. Sonnenlicht fällt auf üppig grüne Büsche und hohe Bäume, die zu beiden Seiten des Gleises wachsen. Etwas entfernt hinter Baumwipfeln ragt das weithin sichtbare bedeutende Bauwerk des Parks in den hellblauen Himmel: der 1927 erbaute 50 Meter hohe stählerne Wasserturm. Auf dem rostroten Gestell thront ein Aufbau mit fünfeckiger Grundfläche und halbkugelförmigem Kuppel-Dach.
Dampflok mit Wasserturm; Foto: Holger Koppatsch
 

Ausschnitt vom Lageplan
Ausschnitt aus dem Lageplan des Natur-Parks; Illustration: Max Ley

Der Besuch des Natur-Parks ist kostenpflichtig. Bitte lösen Sie Ihre Eintrittskarte an den Automaten der Eingänge (siehe Plan).


Ein Blick von oben auf viele leuchtend gelbe Blüten der Mauerpfefferpflanze, einige sind bereits geöffnet, andere noch verschlossen. Die sternförmigen zierlichen Blüten bestehen aus fünf Kronblättern. Der Scharfe Mauerpfeffer, auch als Scharfe Fetthenne bekannt, gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Die fleischigen Blätter dienen als Wasserspeicher. Die teppichbildende Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von maximal 10 Zentimetern und wächst bevorzugt auf trockenen, sonnigen, sandigen bis steinigen Plätzen wie z.B. auf Mauern und Bahndämmen.
Mauerpfefferblüte; Foto: Andreas Langer
 
Das Foto zeigt einen Blick durch eine große rote tunnelartige Röhre, die sogenannte Beschleunigungsröhre – eines der vielen Kunstobjekte im Park. Der Weg führt über ein Riffelblech geradewegs durch die Röhre hindurch und verläuft dahinter schnurgerade durch einen dicht bewachsenen Bereich des Natur-Parks. Die Röhre markiert den Wechsel vom „technischen“ „Gebäude-Bereich“ des Geländes zur Natur „ins Grüne“.
Kunstobjekt Beschleunigungsröhre; Foto: Josef Vorholt