Bauen  

 

Havelhöhenweg

07 Die Jaczo-Sage



erzählt: Der Wendenfürst Jaczo versuchte 1157 – nach seiner vernichtenden Niederlage bei Spandau – zu Pferd durch die Havel zu fliehen. Kurz vor dem Erreichen des gegenüberliegenden Ufers drohte er zu ertrinken. Er schwor, sich zum Christentum zu bekennen, sollte er das andere Ufer doch noch lebend erreichen. Wie durch ein Wunder gelangte er tatsächlich bis zur Landzunge, dem heutigen Schildhorn. Er hängte sein Schild und sein Horn an einen Baum und fiel danach betend auf die Knie. So erhielt das Schildhorn seinen Namen. Das 1845 nach einem Entwurf von August Stüler errichtete Denkmal auf dem Schildhorn erinnert heute noch an die Sage.
Auf dem Spielplatz am Fuße der Anhöhe der Insel können die Kinder in die Welt des Jaczo eintauchen.

Weiterer Link zur Jaczo-Sage:

www.charlottenburg-wilmersdorf.de
(Denkmal auf der Halbinsel Schildhorn)