Forsten  

 

Waldprodukte

Brennholz


Baumfällung   Baumstämme   Brennholz

Fossile Brennstoffe als Energiequelle sind nur begrenzt vorhanden und nicht erneuerbar. Außerdem sind sie heute sehr teuer und in ihrer Preisentwicklung nicht kalkulierbar. Eine Alternative dazu ist heimisches Holz als Wärmespender. Es stammt aus den Wäldern in unserer Nähe und wird mit geringem Energieaufwand geworben. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und ein Energieträger mit hervorragender Ökobilanz. Holz als Brennstoff ist CO2-neutral - gut fürs Klima - und steht als nachwachsender Rohstoff auch unseren Kindern nachhaltig zur Verfügung.

BrennholzDie Revierförstereien der Berliner Forsten bieten nach saisonalem Angebot Brennholz der unterschiedlichen in Berlin vorkommenden Holzarten an (Kiefer, Eiche, Birke, Buche u.a.). Das Holz kann in 1 m langen Scheiten raummeterweise von Selbstabholern erworben werden. Ofenfertig gehacktes Holz bieten die Berliner Forsten nicht an und eine Lieferung frei Haus ist auch nicht möglich. Da das Holz jeweils aus aktuellen Durchforstungen stammt, muss es zu Hause vor dem Verbrennen noch mindestens 2 Jahre luftig gelagert werden, um auszutrocknen und den Anforderungen des Immissionsschutzes (maximal 20% Restfeuchte) zu genügen.
 
Das Brennholz aus Berliner Wäldern ist nach den Kriterien des internationalen Forest Stewardship Council (FSC) und des Naturlandverbandes zertifiziert. Mit dem Kauf unterstützen Sie also die nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung der Berliner Wälder.

Brennholz ist ein Produkt, das im Rahmen der naturgemäßen Waldpflege bei der Ernte wertvoller Holzsortimente anfällt und genutzt werden kann. Sie können es beim Revierförster kaufen oder nach Einweisung auch als "Selbstwerber" eigenhändig im Wald schneiden. Wegen der großen Nachfrage empfiehlt es sich, frühzeitig in den Revierförstereien vorzubestellen.

Im Angebot befindliche Mengen und Holzarten sowie die genauen Preise der verschiedenen Sortimente erfahren Sie in allen Revierförstereien der Berliner Forsten.
Sprechstunde: Jeden Dienstag von 14.00 bis 18.00 Uhr

Achtung:
Die anhaltend große Nachfrage hat zur Folge, dass in vielen Revierförstereien kein Brennholz verfügbar ist. So bietet das Forstamt Pankow vorerst kein Brennholz an und verweist grundsätzlich auf gewerbliche Anbieter.

Zur Orientierung: Die Preise für das am Waldweg aufgesetzte Brennholz liegen bei normaler Qualität für Laubholz zwischen 30 und 50 € je Raummeter und für Nadelholz zwischen 17 und 30 € je Raummeter.

Außerdem bieten die Revierförstereien den sogenannten Raff- und Leseholzschein an: Für 5 bis 10 € können Sie damit einen Monat lang in einem zugewiesenen Gebiet Reisig und Zweige bis maximal 7 cm Durchmesser sammeln. Bei Interesse fragen Sie in der nächsten Revierförsterei nach.

Brennholz in Selbstwerbung - der richtige Umgang mit der Motorsäge


Baumfällung Besonders viel Geld spart derjenige, der sich sein Brennholz im Wald eigenhändig aufarbeitet. Seit dem 01. Oktober 2006 darf in den Berliner Wäldern aber nur noch mit der Motorsäge arbeiten, wer die Handhabung dieses gefährlichen Arbeitsgerätes sicher beherrscht und einen entsprechenden Nachweis erbringt.

Ähnlich wie in anderen Bundesländern soll auf diese Weise Unfällen und schweren Verletzungen vorgebeugt werden, die beim ungeübten Einsatz der im Fachhandel und in jedem Baumarkt erhältlichen Motorsägen drohen.
Die wichtigsten Kenntnisse und Fertigkeiten können nur durch Fachleute vermittelt werden. Über die Teilnahme an qualifizierten Schulungen oder Lehrgängen werden üblicherweise Bescheinigungen oder Zertifikate ausgestellt. Seit dem 01. Oktober 2006 ist für die Arbeit mit der Motorsäge im Berliner Wald eine solche Bescheinigung Voraussetzung.
 
In Zusammenarbeit mit der Gemeinnützige Service Gesellschaft zur Förderung des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes m.b.H. (GSG) bieten die Berliner Forsten nach Bedarf Kurzlehrgänge für die Motorsägenarbeit an. Die eintägigen Veranstaltungen zeigen an der eigenen Motorsäge, welche Gefahren auftreten können. Die wichtige persönliche Schutzkleidung kommt ebenso zur Sprache wie die aktuellen Unfallverhütungsvorschriften, die man kennen und beachten muss. Für die kostengünstige Pflege und Unterhaltung der Motorsäge werden Hinweise zum Schärfen der Sägeketten und zum Reinigen der Motorsäge gegeben. Schließlich sind praktische Schnittübungen am liegenden Holzstamm Teil des Kurzlehrgangs.

Ein Lehrgang dauert jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr
Teilnehmerzahl : 10 - 12 Personen
Mindestalter: 18 Jahre
Kosten: 70,- € (in Bar am Lehrgangstag gegen Quittung zu entrichten)
Die eigene Motorsäge, eine passende Feile, evtl. vorhandene Schutzkleidung und Verpflegung für den Tag sind mitzubringen.

Die Teilnehmer sind durch die GSG versichert.

Interessenten wenden sich bitte an Herrn Wedel, Telefon 0162/2863244,
Email: office.berlin@gsg-netzwerk.de

Tipps für Selbstwerber:


Arbeit im Wald hat häufig ein hohes Verletzungs- oder Unfallrisiko. Das gilt besonders für den Einsatz der Motorsäge, aber auch mit Bügelsäge und Axt kann man sich erheblich verletzen. Es ist daher wichtig, Folgendes zu beachten:
  • Wer sein Holz im Wald selber sägt, handelt auf eigenes Risiko. Um eine wirksame Unfallversicherung sollten Sie sich vorab gegebenenfalls kümmern. Sie haften auch für Schäden, die anderen durch Ihre Arbeit unter Umständen entstehen oder am Waldbestand verursacht werden.
  • Setzen Sie nur einwandfreies und technisch sicheres Werkzeug ein. Verschiedene Prüfzeichen geben Ihnen bei der Auswahl wertvolle Hilfestellung (etwa GS-Prüfzeichen, FPA-Prüfzeichen des KWF, Prüfzeichen der DLG).
  • Geeignete Arbeits- und Sicherheitskleidung wie Helm mit Visier und ggf. Gehörschutz, Arbeitshandschuhe, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe etc. müssen unbedingt getragen werden.
  • Mit der Motorsäge sollte nur arbeiten, wer darin geübt ist! Für die Arbeit im Berliner Wald ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen. Und: Mit der Motorsäge niemals allein im Wald arbeiten.
  • Ein Verbandskasten sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer in der Nähe sein.

Wichtig!

Frisches Holz muss mindestens 2 Jahre lagern, bevor es verbrannt werden kann, um auf maximal 20 % Restfeuchte runterzutrocknen. Nur dann wird den Anforderungen des Immissionsschutzes genüge getan.

Kontakt


Aktuell

Die anhaltend große Nachfrage hat zur Folge, dass in vielen Revierförstereien kein Brennholz verfügbar ist. So verweist das Forstamt Pankow momentan grundsätzlich auf gewerbliche Anbieter.