Bauen  
 

Straßen und Brücken für Berlin

Grundinstandsetzung der Bösebrücke


Bösebrücke Bauvorhaben
Draufsicht (Luftbild 2010)

Die Bornholmer Straße stellt eine wichtige innerstädtische Straßenverkehrsverbindung in Ost-West-Richtung zwischen den Stadtbezirken Mitte und Pankow dar. In westlicher Richtung erreicht man über die Bornholmer Straße, die Osloer Straße und die Seestraße die Stadtautobahn A100.

Die Bösebrücke, ursprünglich auch Hindenburgbrücke genannt, überführt die Bornholmer Straße über Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG (Fernverkehr) und Gleisanlagen der S-Bahn Berlin GmbH (Nahverkehr) sowie eine untergeordnete Stadtstraße (Norweger Straße).

Unterhalb der Bösebrücke befindet sich der S-Bahnhof Bornholmer Straße. Die Bahnsteige sind über beidseitige Zugangsbauwerke an den Geh- und Radwege der Straßenbrücke zu erreichen. Auf der Bornholmer Straße verkehrt zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen eine eingleisige Straßenbahntrasse.

Die Bösebrücke wurde in den Jahren 1912 bis 1916 in Berlin gebaut. Eröffnet wurde die erste genietete Stahlbrücke Berlins unter dem Namen Hindenburgbrücke. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie zu Ehren des NS-Widerstandskämpfers Wilhelm Böse in Bösebrücke umbenannt. Am Tag des Mauerfalles war der Grenzübergang Bornholmer Straße am östlichen Ende der Brücke der erste Übergang, der für DDR-Bürger geöffnet wurde.

Die Bösebrücke ist in der Berliner Denkmaldatenbank gelistet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke nach dem Widerstandskämpfer Wilhelm Böse benannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke nach dem Widerstandskämpfer Wilhelm Böse benannt.

Verkehrsfreigabe

Pressemitteilung vom 08.08.2017
Bösebrücke wird wieder für den Verkehr freigegeben mehr