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Barrierefrei im ÖPNV

Mobilität, S-Bahn, Fussgänger
Bild: Ralf Rühmeier

Der neue Nahverkehrsplan legt erstmals detailliert fest, wie der barrierefreie Zugang zu den Verkehrsmitteln und Haltestellen und Bahnhöfen des ÖPNV gestaltet werden soll. Bei diesen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Betroffenenverbände erarbeiteten Standards geht es unter anderem um Leitsysteme und den stufenlosen Zugang zu Haltestellen und Bahnhöfen. Ziel ist, dass mobilitätseingeschränkte Personen selbständig ein- und aussteigen können – unter anderem dadurch, dass Bahnsteig- bzw. Bordhöhe auf die Höhe des Fahrzeugbodens ausgerichtet werden muss.

Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023

ab Seite 170

PDF-Dokument - Stand: Februar 2019 (62 MB)

Der barrierefreie Zugang zu fast allen U-Bahnen und Straßenbahnen ist heute bereits möglich. Bis auf wenige Ausnahmen soll der Umbau der restlichen Haltestellen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) investieren rund 60 Millionen Euro bis 2022 in den barrierefreien ÖPNV.

Die rund 6.600 Berliner Bushaltestellen werden durch die zuständigen Bezirke nach und nach barrierefrei nach dem im neuen Nahverkehrsplan festgelegten Standard umgebaut. Durch das erhöhte Einstiegsbord ist es insbesondere für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern möglich, selbständig den Bus zu nutzen.