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Projektbeispiele Poster

Hier informieren wir über Projekte, die im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung erfolgreich angelaufen sind oder bereits abgeschlossen wurden. Die Poster entstanden, um diese innovativen Maßnahmen, Projekte und Initiativen einer breiten Fachöffentlichkeit auf den Berliner Energietagen 2018 und 2019 vorzustellen. Die einzelnen Projekte wurden in den Förderschwerpunkten des Maßnahmepaketes Klimaschutz “Energieeffizienz und erneuerbare Energien in öffentlichen Einrichtungen” sowie “Forschung und Studien” und des Maßnahmepaketes Umweltschutz “Natur, Umwelt Quartiere” gefördert.

Energetische Sanierung der Freien Waldorfschule am Prenzlauer Berg und Naturnahe Schulhofgestaltung Freie Waldorfschule am Prenzlauer Berg

Die Freie Waldorfschule am Prenzlauer Berg bietet Plätze für 312 Schüler und Hortkinder und ist über zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen eng im Kiez vernetzt. Die energetische Sanierung des Schulgebäudes wurde im BENE im Förderschwerpunkt 2 gefördert (1008-B2-G). In Ergänzung dieser gebäudebezogenen Maßnahmen, die im Oktober 2018 abgeschlossen wurden, wurde auch die umgebende Freifläche, die als Schulhof genutzt wird, unter Berücksichtigung naturnaher und ökologischer Aspekte saniert. (1224-B6-B). Die begrenzte Freifläche unterliegt einem großen Nutzungsdruck und war insbesondere auch durch die Baumaßnahmen am Schulgebäude überwiegend in einem unzureichenden Zustand und stark verdichtet. Zudem gab es große versiegelte Teilflächen. In Eigeninitiative wurde die Fläche bereits mit kleineren Projekten etwas aufgewertet (Pflanzbeete, Bienen- und Insektenhotels, Kräuterspirale etc.). Die Schulhoffläche, die öffentlich zugänglich ist, wurde in dem BENE-Vorhaben umfassend umgestaltet und ökologisch aufgewertet.

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Beitrag der Photovoltaik zur klimaneutralen Versorgung im urbanen Raum

Ziel des Vorhabens im Förderschwerpunkt 5 Forschung und Studien war es, die photovoltaische Solarenergienutzung in Berlin voranzutreiben. Hierzu sollte zunächst das Potenzial der solaren Stromversorgung Berlins durch eine detaillierte Simulationsstudie bestimmt werden. Darüber hinaus sollten Hemmnisse bei der Erschließung dieses Potenzials analysiert und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

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Optimale Regelungsstrategie zum effizienten Betrieb von Klimaanlagen und deren Kälteversorgung – OpReeBeK²

Das Forschungsvorhaben „OpReeBeK²“ beschäftigte sich mit der Entwicklung einer innovativen Regelungsstrategie zur Energieeinsparung für Kühl- und Klimaanlagen. Durch die optimierte Entfeuchtung und Kühlung der Raumluft und die bedarfsgerechte Anpassung der Vorlauftemperatur lässt sich der Energiebedarf der Klimaanlagen bis zu 20 % reduzieren.

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*Energieeinsparung durch gering-investive technische und organisatorische Maßnahmen in Wärme- und Kälteanlagen öffentlich genutzter Gebäude
(ENGITO)*

Nichtwohngebäude haben eine große Bedeutung für Energieeinsparmaßnahmen, da vielfältige Energiedienstleistungen notwendig sind, die sich mit moderner, effizienter Anlagentechnik verknüpfen lassen. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass auch in bereits sanierten Objekten mit technologisch hochwertiger Anlagentechnik nicht- oder gering-investive Einsparpotenziale mit geringen Amortisationszeiten verbleiben.

Innerhalb des Projektes wurde der Prozess zur Identifikation von geeigneten Einsparmaßnahmen in komplexen, multivalenten Anlagensystemen analysiert und derart optimiert, dass eine Umsetzung zügig und strukturiert erfolgen kann. Die Umsetzung einfacher Maßnahmen wird oftmals aber nicht durch technische Hemmnisse, sondern durch organisatorische Abläufe, verteiltes Wissen über die Anlagentechnik sowie Gewohnheiten behindert, weshalb diese Aspekte in der Analyse ebenfalls berücksichtigt wurden. Das konkrete Einsparpotenzial der identifizierten Maßnahmen wurde durch technische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen in etwa 35 Liegenschaften mit unterschiedlicher Technikausstattung analysiert. Messkampagnen in unterschiedlicher Detailtiefe lieferten die Basisdaten und qualitative und quantitative Befragungen dienten der Identifikation wesentlicher Hemmnisse und der Bestimmung von an die jeweiligen Nutzer angepassten Hilfsmitteln für eine optimierte Identifikation gering-investiver Energiesparmaßnahmen. Solche Hilfsmittel können beispielsweise Checklisten, Informations- und Berechnungswerkzeuge, vereinfachte Monitoring-Instrumente und Leitfäden sein. Bereits während der Projektlaufzeit wurden konkrete Einsparmaßnahmen umgesetzt und analysiert und die Hilfsmittel mit den relevanten Akteuren optimiert. Als Ergebnis liegen somit auch praxiserprobte gering-investive Maßnahmen samt Anwendungs- und Umsetzungsempfehlungen vor, welche empirisch abgesichert sind. Die Übertragbarkeit auf weitere Liegenschaften mit komplexer Anlagentechnik ist durch die konkrete Erprobung der Hilfsmittel, die Ableitung allgemeingültiger Handlungsempfehlungen und die Darstellung von Best-Practice-Beispielen gegeben.

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Planungsinstrument für das CO2-Management der natürlichen Kohlenstoffspeicher Berlins (NatKoS)

Das übergeordnete Projektziel war, den Klimaschutz in Berlin über den Schutz und die Entwicklung der C-Speicher von Böden und grüner Infrastruktur (Vegetation) zu stärken. Dafür erarbeitete das Projekt ein Instrumentarium für die Bestimmung und Bewertung des C-Speichers der Böden und der Vegetation sowie Entwicklungsprognosen bei städtebaulichen Projekten oder sonstiger Flächennutzungsplanung in Berlin. Des Weiteren war die Schaffung einer belastbaren Datengrundlage für die Beurteilung der Klimaschutzfunktion der Berliner Böden ein wesentliches Ziel, welche eine Differenzierung nach ausgewählten Bodeneigenschaften, Schutzwürdigkeit der Böden und städtischen Nutzungsformen ermöglicht. Zudem wurden berlintypische C-Speicher und -Bilanzen (CO2-Fixierungspotenziale) der Vegetation verschiedener Nutzungsformen bestimmt. Die Boden- und Vegetationsdaten besitzen eine große Planungsrelevanz für die Stadtentwicklung mit dem Ziel „klimaneutrales Berlin 2050“.

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Zentrale Materialversorgung ZMV

Förderzweck war die Installation einer zentralen Materialversorgung für die Spritzgießmaschinen am oben genannten Standort. Dadurch konnten die einzelnen Trockner und Fördergeräte an den Spritzgießmaschinen entfallen. Durch die Maßnahme wurde der Endenergiebedarf für Strom deutlich reduziert.

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CO2-Sequestrierungspotenzial Tierpark – CarboTIP

Das anwendungsorientierte Pilot- und Demonstrationsvorhaben diente der Weiterentwicklung der innovativen Terra-Preta-Technologie/Karbonisierungstechnologie zur Speicherung von Kohlenstoff.

Hauptziel des Projektes war die Verbesserung der CO2-Bilanz des Tierparks sowie Verringerung von Treibhausgasemissionen unter dem zusätzlichen Blickwinkel der aus der Tierhaltung resultierenden Emissionen wie der Lagerung und Verwertung des in großen Mengen anfallenden Tierdungs aber auch der Beachtung weiterer Randeffekte wie Emissionen in Tiergehegen über die Schließung interner Kreisläufe und eine emissionsmindernde Kompostierung biogener Abfälle bei Nutzung von Biokohle. Die Wiederverwendung der Biokohle und Biokohlekomposte bei Neuanpflanzungen von Beetrabatten aber auch Neubepflanzungen in Tiergehegen hat darüber hinaus ein langfristig nachhaltiges Potenzial zur CO2-Sequestierung.

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Leitstandwarte hybrider Energieanlagen

In diesem Forschungsvorhaben wird ein zentraler Leitstand entwickelt, der letztlich ein zentrales Monitoring und eine vorausschauende Betriebsführung eines Parks von Hybridanlagen und Geothermie-Systemen ermöglicht. Für das entwickelte IT-System wird eine BAFA-Zertifizierung als qualifizierte Energiemanagementsoftware angestrebt.

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Sanierungsvarianten für Fenster in besonders erhaltenswerter Bausubstanz

Im Vorhaben sollten verschiedene technische Lösungen zur Fenstersanierung in Gebäuden mit erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne der Nachhaltigkeit und der tatsächlichen Treibhausgasbilanz umfassend wissenschaftlich untersucht werden. Zu klären war, ob und wie ein Fensteraustausch in Kosten, Nutzungsqualität und energetischer Qualität von den Bestandsfenstern und deren diversen Aufarbeitungsvarianten abweicht. Dazu wurden verschiedene Varianten (insgesamt 8 Verglasungssysteme) miteinander verglichen. Untersucht wurden dabei folgende Kriterien: energetische Kennwerte, Kosten durch die Sanierung und deren Folgen sowie qualitative Gebrauchsmerkmale.

Das Vorhaben wurde als Verbundvorhaben gemeinsam von der HTW Berlin (Fachgebiet I – regenerative Energien) mit der Projektnummer 1144-B5-O und der TU Berlin (Fachgebiet Planungs- und Bauökonomie / Immobilienwirtschaft) mit der Projektnummer 1145-B5-O durchgeführt. Die HTW bearbeitete die energetische Analyse der Fenstervarianten. Hierbei gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Büro Fischer, das über projektspezifisches Know-how verfügte und im Unterauftrag über die HTW eingebunden wurde. Die TU Berlin bearbeitete immobilienökonomische und sozioökonomische Aspekte. Beide Verbundpartner waren für Berichte und Transfer der Forschungsergebnisse zuständig. Die übergeordnete Projektsteuerung des Gesamtvorhabens erfolgte durch die HTW.

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Evaluation von Verfahrensoptionen zur Senkung von Energiebedarf und Treibhausgasemissionen der Berliner Kläranlagen

Das Projekt hatte das Ziel, eine Entscheidungsunterstützung für strategische Überlegungen im Land Berlin hinsichtlich zukünftiger Investitionsmaßnahmen für Kläranlagen zu liefern, die gleichzeitig klimaschonend sind. Hierzu wurden energieeffiziente Verfahrensoptionen zur Abwasserbehandlung und zur Klärschlammvorbehandlung untersucht und bewertet. Ausgewählte Verfahrenskombinationen wurden anhand einer ausgewählten Kläranlage einer Gesamtbetrachtung unterzogen. Für zwei ausgewählte Verfahren wurden Labor- und Pilotversuche durchgeführt, um geeignete Daten für die Bewertung zu erheben und Datenlücken zu schließen. Abschließend wurde über Stoffstrom-, Energie-, und Treibhausgasbilanzen ermittelt, inwieweit diese Verfahrenskombinationen zu einer verbesserten Energie- und Treibhausgasbilanz der Kläranlagen in Berlin beitragen können. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens wurden in zwei Workshops der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Projekt wurde in enger Kooperation mit den Berliner Wasser Betrieben (BWB) durchgeführt, die die erforderlichen Versuchsstandorte inkl. Prozesstechnik zur Verfügung stellten.

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  • 1149-B2-E Lüftung und regenerative Wärmeerzeugung (OSZ Natur und Umwelt)
  • 1150-B2-K Energetische Sanierung Podewil-“Neubau”
  • 1177-B2-K Energetische Sanierung Deutsches Theater und Kammerspiele
  • 1206-B2-G Energetische Sanierung des Finanzamtes Sarrazinstr. 4

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH ist als Immobiliendienstleister für das Land Berlin tätig. Mit Hilfe der BENE-Förderungen im Förderschwerpunkt 2 werden energetische Sanierungen von öffentlichen Gebäuden und kulturellen Liegenschaften vorgenommen, die den Energieverbrauch auf das Niveau vergleichbaren Neubauten absenken.

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Erforschung einer Algenbiofilmanlage zur urbanen industriell-städtischen Biogasproduktion

Im Vorhaben der Firma Solaga „Erforschung einer Algenbiofilmanlage zur urbanen industriell-städtischen Biogasproduktion (Algbioga)“ wurde der Prototyp einer Solarbiogasanlage gebaut und im Außenbereich untersucht. Hierzu wurden Paneele mit Algenteppichen errichtet und das produzierte Biogas in einem flexiblen Membranspeicher gespeichert.

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Umrüstung von Gasleuchten auf LED in Berlin in den Ortsteilen Charlottenburg, Hermsdorf, Moabit, Wedding, Wilmersdorf

Förderzweck ist die Umrüstung von über 5.500 Gasaufsatz- oder Gashängeleuchten auf LED-Technik. Dazu sind in Abhängigkeit von den Bauabschnitten bis zu 5.835 LED Aufsatz- oder Hängeleuchten im Projektgebiet gemäß Anlage zur Projektbeschreibung zu installieren.

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Hybrides Elektro-Löschfahrzeug Berliner Feuerwehr

Mit dem Ziel einer Minderung von Schadstoff- und Lärmemissionen in Berlin erfolgt die bedarfsgerechte Entwicklung, Anschaffung und Erprobung eines elektrischen Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeugs (eLHF) inklusive erforderlicher Schnellladeinfrastruktur für drei Probeeinsatzstellen.

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