Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin schränkt weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie seinen Dienstbetrieb ein und schließt seine Einrichtungen mit Publikumsverkehr.
Die Mitarbeitenden bleiben weiterhin Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Ratsuchende. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

Inhaltsspalte

Newsletter 3|2019

Auf einem Tisch liegen aufgefächert ein paar Exemplare vom Jahresbericht 2018
Bild: LAGeSo

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit der Newsletterausgabe Nr. 3 in 2019 informieren wir Sie wieder über aktuelle Neuigkeiten, Themen und Termine aus unserer Behörde.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Presseteam des LAGeSo

Feedback und Fragen an presse@lageso.berlin.de.

Jahresbericht 2018 vorgestellt

Cover vom Jahresbericht 2018 mit dem Motto 20 Jahre der Mensch im Fokus
Bild: LAGeSo
Am 24. Juli 2019 wurde von Präsident Franz Allert der Jahresbericht 2018 des LAGeSo vorgestellt. Das LAGeSo nimmt mit über 800 Beschäftigten Fachaufgaben aus drei Senatsverwaltungen wahr: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Schwerpunktthemen bei der Vorstellung waren:
  • Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Apotheken und Pharmaziewesen
  • Medizinprodukte
  • Verbraucherschutz bei Lebensmitteln
  • Umweltbezogener Gesundheitsschutz
  • Menschen mit Behinderung in Berlin
  • Integrationsamt
  • Heimaufsicht

Interesssante Fakten dazu finden Sie hier!

Franz Allert sagte anlässlich der Präsentation des Jahresberichts: „Ob es um den Infektionsschutz, die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die Aufsicht über Pflegeheime, um die Anerkennung eines Behinderungsstatus oder die Überwachung der Badegewässer geht – das LAGeSo spielt eine herausragende Rolle im Gesundheits- und Verbraucherschutz sowie bei Leistungen in den Bereichen Soziales und Versorgung für alle Berlinerinnen und Berliner.“

Den kompletten Jahresbericht finden Sie hier!

Baden in stark erwärmten Gewässern – Was ist zu beachten?

Schlierenbildende Cyanobakterien an der Wasseroberfläche in der Unterhavel
Bild: LAGeSo

Mit den hochsommerlichen Temperaturen in Berlin hat sich auch das Wasser in den Berliner Badegewässern stark erwärmt. In der nächsten Zeit ist mit anhaltend hohen Wassertemperaturen zu rechnen. Das Algenwachstum und damit eine Zunahme von Blaualgen in nährstoffreichen Gewässern wird dadurch begünstigt. Einige der Blaualgen Toxine produzieren, die in erhöhten Konzentrationen die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse zeigen, dass derzeit in keinem Berliner Badegewässer gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen von Blaualgen und Blaualgentoxinen vorkommen. Das Auftreten von Algenblüten kann sich wind- und strömungsabhängig innerhalb weniger Stunden ändern. Blaugrüne Schlieren an der Wasseroberfläche deuten auf Algenansammlungen hin, meist einhergehend mit erhöhter Konzentration von Blaualgen.

Die warmen Temperaturen können auch das kurzzeitige Auftreten von Zerkarien in den Badegewässern begünstigen. Zerkarien treten vermehrt in Uferbereichen mit vielen Wasserpflanzen und Wasservögeln auf und können Hautentzündungen (Badedermatitis) beim Badenden verursachen. Aktuell gibt es für den Jungfernheideteich eine Meldung zu Hautreizungen, die durch Zerkarien verursacht sein könnten. Der Nachweis von Zerkarien im Wasser ist schwierig und ein Ausschwärmen der Zerkarien in einem stark erwärmten Gewässer ist zeitlich begrenzt und nicht vorhersehbar.

Folgende Verhaltenshinweise sollten deshalb vorsorglich beim Baden beachtet werden:
  • Baden Sie nicht in trüben Gewässern mit stark verringerter Sichttiefe.
  • Meiden Sie wasserpflanzenreiche Uferbereiche und Bereiche mit sichtbaren, grünen oder blaugrünen Schlieren oder “Teppichen”. Dies gilt insbesondere für Kinder.
  • Wechseln Sie die Badebekleidung unmittelbar nach dem Baden und rubbeln Sie sich kräftig mit dem Handtuch ab.
  • Duschen Sie nach dem Baden und spülen Sie Ihre Badebekleidung gut aus.
  • Verwenden Sie wasserfeste Sonnenschutzmittel.
  • Locken Sie Wasservögel nicht durch Füttern an.
  • Wenn nach dem Baden Hautreizungen, Reizungen der Atemwege oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Über die jeweilige Badestelle und die hygienische Beurteilung der Badegewässerqualität können jederzeit Informationen abgerufen werden über:

Inklusionstaxi Berlin - Ursula Engelen-Kefer zu Besuch im LAGeSo

Der Schatzmeister des SoVD Landesverbandes Berlin Brandenburg, Frau Engelen-Kefer und Präsident Allert stehen zusammen vor einem Gemälde.
Bild: LAGeSo

Ursula Engelen-Keder, neue Vorsitzende des SoVD Landesverbandes Berlin Brandenburg e.V. war Anfang August für ein Gespräch im LAGeSo bei Präsident Franz Allert zu Besuch. Dabei ging es um die beiderseitigen Bemühugen, die Umrüstung von Taxen zu behinderten- und rollstuhlgerechten Inklusionstaxis im Land Berlin voranzubringen.

Für weitere Informationen hier klicken!

Epidemiologischer Jahresbericht veröffentlicht

Viren Stockdatei
Bild: Leonardi/depositphotos

Das LAGeSo überwacht und bewertet die gesamtstädtische Lage bezüglich der Ausbreitung von Infektionskrankheiten in Berlin.

Auch für 2018 wurden in Berlin die meldepflichtigen Erkrankungen erfasst und in einem Jahresbericht zusammengestellt. Z. B. wurde in der Saison 2017/2018 die höchste Fallzahl für Influenza seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) registriert und bei den Masernerkrankungen die geringste Fallzahl seit 2012 übermittelt.

Diese und andere Details können dem infektionsepidemiologischen Jahresbericht des LAGeSo für das Jahr 2018 entnommen werden.

Hier geht es zum Download!

Eine Zusammenfassung wurde ebenfalls in der Juli-Ausgabe des Ärzteblattes Berliner Ärzte veröffentlicht.

Forschungspreis „Alternativen zu Tierversuchen“ ausgelobt

Eine Ratte läuft im Labor zwischen Reagenzgläsern rum
Bild: Depositphotos | Bruno Weltmann
Das Land Berlin fördert wie auch schon in den letzten Jahren die Suche nach weiteren Alternativmethoden zu Tierversuchen. Es ist das erklärte Ziel des Senats, Tierversuche einzuschränken, zu ersetzen und so weit wie möglich zu vermeiden sowie die Belastungen der Tiere zu reduzieren. Deshalb loben die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, das Landesamt für Gesundheit und Soziales und der Verband der forschenden Pharmaunternehmen erneut gemeinsam den Preis des Landes Berlin zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche aus.

Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit in der Forschung und Lehre vergeben, die nachweislich dazu beitragen kann, Tierversuche vollständig zu ersetzen oder einzusparen oder Leiden von Versuchstieren deutlich zu mindern.

Bis zum 30. September 2019 können sich in Berlin und Brandenburg ansässige Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder wissenschaftlich tätige Personen mit geplanten oder laufenden Forschungsvorhaben bzw. Projekten bewerben.

Bewerbung: veterinaerwesen@lageso.berlin.de.
Nähere Auskünfte unter 030 90229 2401.

Die Preisvergabe erfolgt durch den Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, auf Vorschlag einer unabhängigen Fachjury.

Die Ausschreibungsbedingungen finden sich hier!

Zusammenarbeit zwischen BE – BB – M-V im Pflegebereich besiegelt

Die drei Behördenchefs stehen mit dem unterzeichneten Kooperationsvertrag vor einem Gemälde.
Bild: LAGeSo

Mit der Reform des Pflegeberufegesetzes wurde die Pflegeausbildung und ihre Finanzierung grundlegend verändert. Dem LAGeSo wurden die wesentlichen Aufgaben der Finanzierung übertragen. Das bedeutet u.a. den gesamten Finanzierungsbedarf für den sog. Ausgleichsfonds ermitteln , die Umlagebeträge der Einrichtungen festsetzen und die Zahlung an sämtliche ausbildenden Einrichtungen und Pflegeschulen aus dem Ausgleichsfonds vornehmen. Zur Entwicklung einer gemeinsamen Software und der Abstimmung von Verfahrensinhalten und Verfahrensschritten gibt es seit einiger Zeit eine enge und vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung in Brandenburg und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Kooperation ist nun auch auf eine rechtliche Grundlage gestellt worden. Die Vereinbarung wurde am 1. Juli in Berlin von den drei Behörden-Chefs unterschrieben.

Gedenken an Widerstandskämpfer und Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Invalidensiedlung Frohnau

Vier Kränze liegen auf dem Boden vor dem Ehrenmal in der Invalidensiedlung
Bild: LAGeSo

An der Gedenkstätte von Oberst Staehle in der Frohnauer Invalidensiedlung hat der Vorstand der Stiftung Invalidenhaus, Franz Allert, am 20. Juli 2019 gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlung, Vertretern des Bundesministeriums der Verteidigung und den Vertretern der Sozialverbände einen Kranz niedergelegt.

Mit dieser Kranzniederlegung wurde an die Frauen und Männer des Widerstands im Dritten Reich gedacht. Oberst Wilhelm Staehle, der letzte Kommandant der Invalidensiedlung, und seine Frau Hildegard waren aktive Widerstandskämpfer, erst in den letzten Kriegstagen wurde er von den Nazis ermordet.

Franz Allert unterstrich anlässlich des 75. Jahrestages des Hitler-Attentats die Bedeutung der Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht: „Mut und Zivilcourage sind heute so nötig wie damals, wenn es darauf ankommt, das Recht, die Freiheit und die Demokratie zu verteidigen – jenseits aller Grenzen von Parteien, Konfessionen und auch nationalen Identitäten. Menschenwürde und Menschenrechte sind die Fundamente unseres heutigen Rechtsstaates.” Und er erinnerte an die Worte des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker aus dessen berühmter Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes: „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau: 22. Arbeits- und Sozialseminar erfolgreich abgeschlossen

Auszeichnung des LAGeSo-Präsidenten: Franz Allert und Minister Petrosyan
Bild: LaGeSo

Das LAGeSo und das Department für Arbeit und soziale Sicherheit der Bevölkerung der Stadt Moskau führten in der Zeit 16. – 21. Juni 2019 in Moskau das 22. Arbeits- und Sozialseminar durch.

Einen ausführlichen Bericht zum Seminar finden Sie hier!

Termine

Veranstaltungskalender
Bild: a_korn / Fotolia.com
  • 30.09.2019: Bewerbungsende Forschungspreis “Alternativen zu Tierversuchen”
  • 11.11.2019: Preisverleihung Berliner Inklusionspreis 2019 im Roten Rathaus
  • 11.12.2019: Preisverleihung “Alternativen zu Tierversuchen” im Roten Rathaus