Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin öffnet Schritt für Schritt seinen Dienstbetrieb und damit auch die Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

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Zentrale Medizinische Gutachtenstelle (ZMGA)

In der Zentralen Medizinischen Gutachtenstelle (ZMGA) besteht bis zum 31.01.2021 weiterhin ein eingeschränkter Dienstbetrieb. Amtsärztliche Begutachtungen werden unter Beachtung der besonderen Hygienevorschriften in Einzelfällen durchgeführt.
Es finden ausschließlich Untersuchungen auf der Grundlage einer Einladung statt. Die Einladung ist am Eingang vorzuweisen.

Der Bereitschaftsdienst bleibt bis zum 30.06.2021 weiter geschlossen. Bitte erscheinen Sie nicht ohne Einladung!

In den Räumlichkeiten der ZMGA besteht die Pflicht zum tragen einer FFP2 Maske

Personen, die Symptome einer Infektionskrankheit (z.B. Erkältung, Magen-Darm-Infekt) oder Fieber haben bzw. Personen, die wegen eines Infekts krankgeschrieben sind, werden grundsätzlich nicht untersucht. Kommen Sie bitte nicht in die ZMGA!

Bereits mitgeteilte Untersuchungstermine sind in solchen Fällen telefonisch oder per Mail abzusagen.

Weitere Änderungen werden hier bekannt gegeben.

Turmstr
Dienstgebäude Turmstr. 21 Haus M
Bild: LAGeSo

Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde 2008 im Zuge der Neustrukturierung des Öffentlichen Gesundheitswesens entsprechend den Maßgaben des Gesundheitsdienst-Gesetzes (GDG) die Zentrale Medizinische Gutachtenstelle (ZMGA) eingerichtet.

Die Zentrale Medizinische Gutachtenstelle (ZMGA) führt auf der Grundlage geltender Vorschriften im Beamten- und Tarifrecht des Öffentlichen Dienstes im Auftrag von Behörden amts- und vertrauensärztliche Begutachtungen durch.

Hauptauftraggeber der ZMGA sind die Berliner Behörden.

Darüber hinaus können aber auch Einzelpersonen Aufträge an die ZMGA erteilen, wenn dies in den entsprechenden Gesetzen und Rechtsvorschriften (z.B. Einkommensteuergesetz oder Prüfungsordnungen) so vorgesehen ist.

Diese Aufträge sind mit Angaben zur Rechtsgrundlage und mit Angaben zur Person des zu Untersuchenden (Name, Anschrift, Geburtsdatum und telefonische bzw. auch elektronische Erreichbarkeit) in schriftlicher Form an die ZMGA zu senden. Gleichzeitig ist mit dem Auftrag eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung abzugeben, da für die Leistungen der ZMGA Gebühren nach der Verordnung über die Erhebung von Gebühren im Gesundheits- und Pflegewesen (GesPflGebO) erhoben werden. In den meisten Fällen ist eine amtsärztliche Begutachtung nach Aktenlage, d.h. ohne Untersuchung vorgesehen. Dafür sind aussagefähige Befunde der behandelnden Ärzte und andere medizinische Unterlagen (z.B. Krankenhausberichte, Reha-Berichte) mit dem Auftrag einzureichen.

Es besteht die Möglichkeit den Auftrag mit den notwendigen Unterlagen

Die ZMGA hat einen Ärztlichen Bereitschaftsdienst, der in Einzelfällen auch durch Einzelpersonen genutzt werden kann, wenn dafür die rechtlichen Voraussetzungen (z.B. Prüfungsordnung) vorliegen. Gegenwärtig ist dies aber wegen der besonderen Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie nicht möglich. Eine Begutachtung kann gegenwärtig nur nach Aktenlage erfolgen. Wenn Sie einen Auftrag einreichen, dann übersenden Sie bitte unbedingt aussagekräftige medizinische Unterlagen.