Umweltbezogener Gesundheitsschutz

Der umweltbezogene Gesundheitsschutz befasst sich mit den Auswirkungen der Umwelt auf die Gesundheit der Bevölkerung. Dabei stehen gesundheitsrelevante Umweltfaktoren im Mittelpunkt, insbesondere die direkten gesundheitsschädigenden Einflüsse physikalischer, chemischer und biologischer Faktoren wie Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel/Hitze, UV-Strahlung und Schadstoffe in Innenräumen.
Der Umweltbezogene Gesundheitsschutz befasst sich mit der Prävention von gesundheitsgefährdenden Umweltfaktoren. Dabei werden die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt untersucht und die Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit bewertet. So lassen sich gesundheitliche Folgen besser abschätzen und Maßnahmen und Empfehlungen ableiten, um nachteilige Auswirkungen zu reduzieren/mindern.
Ein wesentliches Merkmal des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes ist dabei die populationsbezogene Betrachtung, die den Schutz der gesamten Bevölkerung anstrebt und sich von der individuellen Umweltmedizin unterscheidet.
Die Arbeitsgruppe übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:

  • Gesamtstädtische Grundsatzangelegenheiten des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes und der Ortshygiene
  • Erstellung von Stellungnahmen und Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen gemäß dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG)
  • Mitarbeit und Vertretung in relevanten Gremien
  • Projektarbeit zu bezirksübergreifenden Schwerpunktthemen, beispielsweise die Kampagne „Bärenhitze“ im Bereich Hitzeschutz
  • Beratung und Unterstützung der Berliner Bezirksämter in Fragen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes

Kontakt

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (Lageso)
Umweltbezogener Gesundheitsschutz

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Postfach 31 09 29
10639 Berlin

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