Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin schränkt weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie seinen Dienstbetrieb ein und schließt seine Einrichtungen mit Publikumsverkehr.
Die Mitarbeitenden bleiben weiterhin Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Ratsuchende. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

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Newsletter 4|2019

Die Preisträger des Berliner Inklusionspreises stehen gemeinsam auf der Bühne und schauen in die Kamera
Preisträger des Berliner Inklusionspreises 2019 im Roten Rathaus
Bild: LAGeSo

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit der Newsletterausgabe Nr. 4 in 2019 informieren wir Sie wieder über aktuelle Neuigkeiten, Themen und Termine aus unserer Behörde.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Presseteam des LAGeSo

Feedback und Fragen an presse@lageso.berlin.de.

Berliner Inklusionspreis 2019 verliehen

Logo mit der Aufschrift Inklusionspreis Berlin 2019 - Vorbildliche Beschäftigung von Menschen mit Behinderung
Logo
Bild: LAGeSo

Der Staatssekretär für Arbeit und Soziales Alexander Fischer und der LAGeSo-Präsident Franz Allert haben am 11. November 2019 vorbildliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem Berliner Inklusionspreis ausgezeichnet. Drei Firmen erhielten den in Höhe von 10.000 Euro dotierten Landespreis. Erstmalig wurde ein Sonderpreis des LAGeSo vergeben.

Sieger in der Kategorie Kleinunternehmen ist die Repro- & Werbezentrum Prenzlauer Berg GmbH. Die Geschichte des Repro- & Werbezentrums begann 1993 – in der gerade wiedervereinten deutschen Hauptstadt. Firmengründerin Karin Meyer öffnete von Beginn an die Türen ihres Unternehmens für Langzeitarbeitslose sowie für schwerbehinderte Menschen. Aus tiefster Überzeugung setzt sie diese Strategie bis heute erfolgreich fort. Sie tut das, obwohl das Repro- & Werbezentrum aufgrund der Betriebsgröße nach dem Sozialgesetzbuch IX keiner Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen unterliegt.

Die Grieneisen GBG Bestattungen GmbH siegte in der Kategorie Mittelständische Unternehmen. Die Firma wurde 1830 als Sargtischlerei Grieneisen in Alt-Berlin gegründet und gehört heute zur AHORN Aktiengesellschaft. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen des Bestattungsunternehmens liegt mit 12 % deutlich über den gesetzlichen Vorgaben. Die Firma investiert in die Sicherung bestehender Beschäftigungsverhältnisse, ermöglicht Werkstattbeschäftigten der Union Sozialer Einrichtungen (USE) Praktika und stellt betriebsintegrierte Arbeitsplätze zur Verfügung. In problematischen Situationen wird auf die Kompetenz der Integrationsfachdienste zurückgegriffen und es werden Lösungen im Sinner aller Beteiligten gefunden. Vorstandsvorsitzender der Ahorn AG und Geschäftsführer von Grieneisen Bestattungen Olaf Dilge und sein Team zeigen dabei ein herausragendes Engagement.

Sieger in der Kategorie Großunternehmen ist die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH. Seit der Gründung im Jahr 2001 ist der Krankenhauskonzern Vivantes der größte in Deutschland und zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Hauptstadtregion. Menschen mit Schwerbehinderung werden in nahezu allen Bereichen des Vivantes-Konzerns beschäftigt. Das Inklusionskonzept des Unternehmens um Geschäftsführerin Corinna Jendges und die Belegschaft geht auf – auch bei Leistungsdruck.

Der Preis in dieser Kategorie ging an die Humboldt-Universität zu Berlin. Die vor über zwei Jahrhunderten gegründete Humboldt-Universität zu Berlin gehört heute zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands und zählt im internationalen Vergleichen zu den besten Hochschulen. In allen Bereichen der Universität wurden für Menschen mit Behinderung individuell gestaltete Arbeitsplätze geschaffen. Mit Unterstützung eines vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes ist es der Universität gelungen, acht erwerbslose Akademikerinnen und Akademiker mit Behinderung zu qualifizieren und anschließend als wissenschaftlich Mitarbeitende einzustellen. Eine ausgezeichnete Kooperation mit dem Inklusionsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung auf dem Weg zur inklusiven Humboldt-Universität wird Vizepräsidenten Dr. Ludwig Kronthaler und der Universitätsleitung bescheinigt. Dieses exzellente Engagement wurde daher mit der besonderen Anerkennung gewürdigt.

Preisträgerfilme Inklusionspreis Berlin 2019

Kreis Knopf Play Video
Bild: porjai / Depositphotos.com

Erstmals wurden in diesem Jahr Preisträgerfilme zu den Gewinnern des Berliner Inklusionspreises 2019 produziert. Die Videos geben interessante Einblicke in die vielfältigen Inklusionsbestrebungen der prämierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Matz ab!

Hier geht es zu den Preisträgerfilmen auf dem Youtube-Kanal des LAGeSo.

Lieblingsorte in Berlin - Kalender 2020 vorgestellt

Cover vom LAGeSo-Kalender 2019. Menschen an der Warschauer Brücke.
Titelblatt
Bild: LAGeSo

Am 30. Oktober 2019 wurde in Anwesenheit von Senatorin Elke Breitenbach und Präsident Franz Allert der LAGeSo-Kalender 2020 des Integrationsamtes vorgestellt und die dazugehörige Ausstellung “Lieblingsorte in Berlin” eröffnet.

Für den neuen Kalender konnten sechs Fotografinnen und Fotografen aus dem Bereich Mediengestaltung der Werkstatt Union Sozialer Einrichtungen gewonnen werden, ihr Berlin zu fotografieren.

Diese Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, alle mit einem Handicap, haben für uns ihre Lieblingsplätze und besonderen Orte in Berlin aufgesucht und interpretiert.

Mit dem Kalender wird für mehr Inklusion in Berliner Betrieben appelliert und gezeigt, dass eine Behinderung in vielen Bereichen absolut keine Rolle spielt. Das Integrationsamt ist dabei ein kompetenter und unterstützender Partner, wenn es um die Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben geht. Der LAGeSo-Kalender wird Berliner Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung der farbenfrohen Berliner Lieblingsorte ist werktags bis Ende des Jahres im Foyer Haus A in der Turmstraße zu sehen. Vorbeikommen lohnt sich!

LAGeSo warnt erneut vor Kohlenmonoxid-Gefahren beim Shisha-Rauchen

Lüften statt vergiften! Shisha Kampagne
Bild: LAGeSo

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und die Shisha-Raucher ziehen von draußen in geschlossene Räume. Doch wo die mit Kohle betriebene Shisha geraucht wird, entsteht das gefährliche Kohlenmonoxid. Das hochgiftige Gas, das weder zu sehen noch zu riechen ist, reichert sich schnell an, wenn nicht für ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt wird.

Das Kohlenmonoxid verhindert den Sauerstofftransport im Blut. Organe mit hohem Sauerstoffbedarf, wie das zentrale Nervensystem oder auch der Herzmuskel, reagieren besonders empfindlich. Es kann zunächst zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Ohrensausen bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen und unter Umständen zum Tod führen. Die unspezifische Symptomatik erschwert die Wahrnehmung der Gefahr.

Immer mehr Rettungseinsätze werden deshalb auch in Berlin notwendig und die steigende Beliebtheit der Shishas bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen lässt Handlungsbedarf entstehen.

Deshalb warnt das LAGeSo mit der Kampagne „Lüften statt vergiften!“ erneut zu Kohlenmonoxid-Gefahren beim Shisha-Rauchen.

Es geht um eine Präventionskampagne des LAGeSo für die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die erstmalig im Jahr 2018 durchgeführt wurde. Da sich die Gesetzeslage hinsichtlich der Be- und Entlüftung in Shisha-Bars zum Vorjahr nicht verändert hat, wird die Kampagne in diesem Jahr fortgeführt.

Die Kampagne soll nicht den erhobenen Zeigefinger einsetzen, sondern vielmehr den Hinweis auf gute Rahmenbedingungen setzen:

  • Zuhause: Rauche die Shisha nicht in geschlossenen Räumen. Am besten draußen oder bei offenen Fenstern oder Türen.
  • In der Bar: Achte darauf, dass die Bar eine Lüftungsanlage und Kohlenstoffmonoxid-Warnmelder hat.

Die Infos zur Kampagne gibt es auf Gratispostkarten, die in der Gastronomie-Szene mit eher jüngerem Publikum bzw. in Bezirken mit hoher Dichte an Shisha-Bars verteilt werden. Die Kampagnenwebsite https://shisha.berlin.de stellt weitergehende und mehrsprachige Infos zur Vorbeugung von Kohlenmonoxid-Vergiftungen auch für die Betreibenden von Shisha-Bars und das Musikvideo der Kampagne zur Verfügung.

Das LAGeSo war in diesem Jahr mit der Kampagne “Lüften statt vergiften!” für den DEKRA-Award 2019 in der Kategorie “Sicherheit zu Hause” nominiert.

Schichtwechsel 2019 im LAGeSo

Menschen in einer Bastelwerkstatt lachen in die Kamera und halten Gebasteltes in die Höhe.
Schichtwechsel 2019
Bild: LAGeSo

Am 24. Oktober 2019 fand der Schichtwechsel statt. Auch in diesem Jahr tauschten wieder einige Mitarbeitende des LAGeSo für einen Arbeitstag Ihren Arbeitsplatz mit Beschäftigten von Werkstätten für behinderte Menschen in Berlin. Der Aktionstag ermöglichte Begegnungen mit den Menschen in den Werkstätten, Einblicke in die Vielfalt der Produkte und Dienstleistungen und Mitwirken in verschiedenen Arbeitsbereichen. So gab es beispielsweise spannende “Perspektivwechsel” in eine Blumenbinderei und Fahrradwerkstatt. Die Beschäftigten der Werkstätten schnupperten gleichzeitig in die Berufsfelder des allgemeinen Arbeitsmarktes und lernten andere Arbeitgeber für einen Tag näher kennen.

Sammlung für obdachlose Menschen

LKW wird vollgeladen mit Spenden des LAGeSo.
Spendensammlung
Bild: LAGeSo

Die Beschäftigten des LAGeSo haben wieder tatkräftig für obdachlose Menschen gesammelt. Vergangene Woche konnte die Berliner Stadtmission mit einem LKW die unzähligen Spenden in Form von Taschen, Säcke, Kartons und Rucksäcke mit Kleidung, Schlafsäcken, Kosmetikartikeln und Tee und Kaffee abholen. Die Berliner Stadtmission hat sich sehr herzlich für die große Spendenbereitschaft bedankt.

Termine

Veranstaltungskalender
Bild: a_korn / Fotolia.com

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