Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin öffnet Schritt für Schritt seinen Dienstbetrieb und damit auch die Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

Zentrale Meldestelle Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Informationen und Formulare zur Einrichtungsbezogenen Impfpflicht gemäß § 20a IfSG finden Sie hier:
https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/corona/
Bitte drucken Sie folgende Formulare aus:
Benachrichtigungsformular einrichtungsbezogene Impfpflicht Berlin und das Selbsteinschätzungsformular
Die Meldungen (ausgefüllte Formulare) können ausschließlich an folgende Postanschrift gesendet werden:
Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Zentrale Meldestelle, Postfach 31 09 29, 10639 Berlin

Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів:
berlin.de/ukraine

Inhaltsspalte

Newsletter November 2018

Gelände Turmstraße Herbst
Bild: LAGeSo

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim letzten Newsletter war es noch höchst sommerlich und nun herbstet es mittlerweile kräftig. Das bedeutet auch, dass sich in der Zwischenzeit im LAGeSo wieder einiges getan hat.

Mit der neuen Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Sie daher über aktuelle Neuigkeiten, Themen und Termine aus unserer Behörde informieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Rückmeldungen und Fragen gerne an presse@lageso.berlin.de.

Ihr Presseteam

Berliner Inklusionspreis 2018 verliehen

Inklusionspreis 2018
Bild: LAGeSo

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, und der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, haben vorbildliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem Berliner Inklusionspreis ausgezeichnet. Drei Firmen erhielten den in Höhe von 10.000 Euro dotierten Landespreis.

Die Gewinner des Berliner Inklusionspreises 2018 sind:

Kategorie Kleinunternehmen: Michael Görner ServiceGroup

Kategorie Mittelständische Unternehmen: Carl Kühne KG (GmbH & Co.)

Kategorie Großunternehmen: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Senatorin Elke Breitenbach: „Ich danke den heute mit dem Berliner Inklusionspreis ausgezeichneten Unternehmen für das besondere Engagement, das sie zum Vorbild bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt macht. Sie haben viel dafür getan, Menschen mit Handicap eine beruflichen Teilhabe und damit ein in hohem Maße selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Diese Unternehmen wissen, dass Menschen mit Behinderung eine hohe Leistungsfähigkeit und eine hohe Motivation mitbringen. Die Unternehmen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer inklusiven Arbeitswelt im Land Berlin.”

Gewinner Kleinunternehmen:

Die Firma Michael Görner ServiceGroup hat den Berliner Inklusionspreis 2018 in der Kategorie „Kleinunternehmen“ gewonnen.

Die Michael Görner ServiceGroup ist eine expandierende Agentur für haushaltsnahe Dienstleistungen in Berlin-Neukölln.

„Wir bieten Ihnen mit unseren Fachdiensten schnell, unkompliziert und flexibel Unterstützung bei allen anfallenden Arbeiten im Haushalt und Garten.“

Gewinner Mittelständische Unternehmen:

Die Firma Carl Kühne KG (GmbH & Co.) – Standort Berlin – hat den Berliner Inklusionspreis 2018 in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ gewonnen.

An allen Firmenstandorten sind Menschen mit Handicap als vollwertige Beschäftigte integriert.

Wie das gelingen kann, bringt das Unternehmen auf Ihrer Homepage mit einem Satz auf den Punkt: „Schwerbehinderung macht bei Kühne keinen Unterschied – Kollegen sind Kollegen!“

Kategorie Großunternehmen:

Das Unternehmen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat den Berliner Inklusionspreis 2018 in der Kategorie „Großunternehmen“ gewonnen.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber der Hauptstadtregion haben sich die Berliner Verkehrsbetriebe der Chancengleichheit und Vielfalt verpflichtet – diese sind wichtige Bestandteil der Unternehmenskultur.

Am Standort Berlin teilen 11.800 Beschäftigte ohne Behinderung und 1.370 mit Behinderung diese Unternehmensphilosophie.

Somit liegt die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen mit 11,6 % weit über den gesetzlichen Vorgaben.

Inklusionstaxi Berlin - Mobilität für Alle

Logo Inklusionstaxi Berlin
Bild: LAGeSo

Das Inklusionstaxi ist ein Förderprogramm des Landes Berlin. Es soll entsprechend den Richtlinien der Regierungspolitik 2016 – 2021 die Spontanität von mobilitätseingeschränkten Menschen befördern. Der Sozialverband Deutschland e.V. initiierte ein entsprechendes Projekt, in dessen Verlauf Mitte 2017 die ersten fünf Inklusionstaxis das Berliner Straßenbild bereicherten. Dem LAGeSo durch die zuständige Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Aufgabe übertragen, bis Ende 2021 insgesamt 250 Inklusionstaxis zufördern und somit auf die Straßen Berlins zu bringen.

Mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie am 9. November 2018 können Berliner Taxiunternehmen mit einer gültigen Taxi-Konzession ab sofort Anträge einreichen und mit der Bereitstellung von Inklusionstaxis aktiv ihren Anteil an einem inklusiven Berlin leisten. Gefördert wird die Anschaffung eines Inklusionstaxis und der Umbau eines vorhandenen Taxis zum Inklusionstaxi.

Die einmalige Projektförderung kann für den Umbau vorhandener Fahrzeuge zu bzw. für die Anschaffung von Inklusionstaxis bis zu einem Höchstbetrag in Höhe von 15.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) betragen.

Dieses neue gesamtstädtische Mobilitätsangebot soll für alle Bürgerinnen, Bürger und Besuchende unserer Stadt zur Verfügung stehen. Die Besonderheit eines Inklusionstaxis besteht darin, dass dieses über zusätzliche Ausstattungsoptionen zur Verbesserung der Mobilität verfügt, jedoch regulär als Taxi genutzt und verwendet wird. Die spontane Bestellung eines Taxis mit der Möglichkeit einer sitzenden Beförderung von Rollstuhlfahrenden ist neben der Geräumigkeit und Multifunktionalität ein wesentlicher Vorteil.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Förderprogramm Inklusionstaxi Berlin finden Sie unter www.berlin.de/inklusionstaxi

4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen

4.Symposium_Alternative_zu_Tierversuchen
Bild: LAGeSo

Tierversuche ersetzen, verringern und verbessern – dafür steht das Kürzel „3R“ („Replace, Reduce, Refine“). Im Roten Rathaus kamen am 8. November 2018 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Behörden zusammen, um beim „4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen“ Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und neue Perspektiven zu diskutieren. Eine wichtige Erkenntnis: Intelligente neuartige Ansätze helfen nicht nur dem Tierschutz, sondern bringen auch Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz voran. Veranstalter des Symposiums unter dem Motto „Tierversuche vermeiden: Berlin – Hauptstadt der 3R“ waren das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

„Ich bin davon überzeugt, dass Berlin von der Hauptstadt der Tierversuche zur Hauptstadt der Ersatzmethoden werden kann“, sagte Margit Gottstein, Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Seit 2008 setzt sich das LAGeSo im besonderen Maße für die Förderung von Alternativen zu Tierversuchen ein und bringt Hochschulen, Forschungsinstitute, Politik, Tierschützer und Unternehmen an einen Tisch. Der Präsident des LAGeSo, Franz Allert, sagte dazu: „Erste Erfolge bei der Umsetzung des 3R-Konzeptes lassen sich in Berlin schon bei der deutlich reduzierten Zahl verwendeter Versuchstiere im Jahr 2017 erkennen.“

„Alternativen zu Tierversuchen und medizinischer Fortschritt sind kein Widerspruch, sondern können sich gemeinsam entwickeln, sagte Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Schichtwechsel - Ausstellung eröffnet und Kalender 2019 vorgestellt

Kalender 2019
Bild: LAGeSo

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Schichtwechsel“ lud das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Berlin e.V. (LAG WfbM) am 6. November 2018 zu einer Vernissage ein.

Unter dem Motto „Schichtwechsel“ zeigen die Kunstgruppen der Berliner Werkstätten für behinderte Menschen in einer Gemeinschaftsausstellung ihre künstlerische Vielfalt. In den 13 gleichformatigen Bildern haben die Teilnehmer am Schichtwechsel-Projekt 2017 ihre persönlichen Eindrücke und Empfindungen verarbeitet und dargestellt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurde auch der Kalender 2019 des Integratiosamtes präsentiert, der in Kooperation mit der LAG WfbM entstanden ist und an Berliner Arbeitgeber verteilt wird. Im neuen Kalender sind die Bilder aus der Ausstellung “Schichtwechsel” wiederzufinden.

Der Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, folgte gerne unserer Einladung und sprach ein Grußwort. Er betonte wie gut das Zusammenspiel bezüglich Ausstellung, Kalender und Buddy-Bear funktioniert hat.

Die Ausstellung ist bis Ende Dezember 2018 im Foyer im Haus A des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin zu sehen.

Berlin war Gastgeberland für die diesjährige Präsidententagung

Gruppenfoto Präsidententagung 2018
Bild: LAGeSo

Einmal im Jahr kommen die Leiterinnen und Leiter der Versorgungsverwaltungen aller Bundesländer zusammen, um sich über die vielfältigen Aspekte ihrer Arbeit auszutauschen, notwendige Veränderungen zu diskutieren oder durch einen Erfahrungsabgleich voneinander zu profitieren.

Insbesondere die Vereinfachung von Arbeitsprozessen durch neue technische Lösungen, die Personalausstattung in den Versorgungsverwaltungen oder neue gesetzliche Regelungen und deren Auswirkungen wurden an den zwei Tagen kritisch diskutiert. Aber auch solche Aspekte wie die Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung oder die Digitalisierung, hier stellten verschiedene Bundesländer ihre Konzepte und bereits gemachte Erfahrungen in der Praxis zur Diskussion.

Einen großen Schwerpunkt bildete während der diesjährigen Tagung am 17. und 18. Oktober die Versorgungsmedizin-Verordnung und deren Novellierung. Mit der bevorstehenden Novellierung wird seitens der Versorgungsfachleute ein zusätzlicher bürokratischer Aufwand befürchtet, der letztendlich zu Lasten der Betroffenen gehen würde.

LAGeSo-Präsident Fanz Allert und Frau Senatorin Elke Breitenbach, die als Eröffnungsrednerin ebenfalls geladen war, eröffneten offiziell die Tagung. Frau Dr. Wirtmüller, Herr Wältermann vom BMAS und Herr Dr. Edgar Franke in seiner Funktion als Opferbeauftragter der Bundesregierung traten als Referenten auf.

Auf dem Abendprogramm stand eine Führung durch den Reichstag mit einem anschließenden gemeinsamen Abendessen.

Aktionstag Schichtwechsel 2018

Schichtwechsel 2018
Bild: LAGeSo

Am 11. Oktober 2018 fand der diesjährige Schichtwechsel statt. An diesem Tag tauschten für einen Arbeitstag einige Kolleginnen und Kollegen des LAGeSo Ihren Arbeitsplatz mit Beschäftigten von Werkstätten für behinderte Menschen in Berlin.

Der Aktionstag ermöglicht Begegnungen mit den Menschen in den Werkstätten, Einblicke in die Vielfalt der Produkte und Dienstleistungen und ein Mitwirken in den vielseitigen Arbeitsprozessen. Die Beschäftigten der Werkstätten schnuppern gleichzeitig in Berufsfelder des allgemeinen Arbeitsmarkts und lernen andere Arbeitgeber für einen Tag näher kennen.

Die Erfahrungsberichte der Teilnehmenden waren durchweg positiv! Durch den Aktionstag lernten die Kolleginnen und Kollegen neuen Perspektiven kennen und konnten über den eigenen Tellerrand schauen. Der Arbeitsplatztausch gab interessante Einblicke in andere Tätigkeiten und schaffte mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion – Teilhabe am Arbeitsleben für alle. Besonders das hohe und vielfältige Leistungsvermögen, das freundliche Arbeitsklima sowie die Lebensfreude und Mitmenschlichkeit der Beschäftigten in den Werkstätten imponierte die Teilnehmenden nachhaltig.

Machen auch Sie mit beim nächsten Schichtwechsel 2019 und entdecken Sie neue Arbeitsperspektiven! Weitere Informationen zum Schichtwechsel finden Sie hier: www.schichtwechsel-berlin.de

LAGeSo erhält Auszeichnung für die herausragende Kooperation für die Städtepartnerschaft Berlin-Moskau

Auszeichnung Auswärtiges_Amt_Berlin_Moskau
Bild: Deutsch-Russisches Forum

Im Rahmen einer eintägigen Abschlussveranstaltung im Auswärtigen Amt zum Deutsch-Russischen Jahr der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018 hat das Landesamt für Gesundheit und Soziales eine Auszeichnung erhalten. Die Auszeichnung wurde am 14. September von den beiden Außenministern Sergei Lawrow und Heiko Maas an den Präsidenten des LAGeSo, Franz Allert, und die Stellvertreterin des Ministers für Arbeit und soziale Sicherheit der Bevölkerung der Stadt Moskau, Tatyana Polyakova, überreicht. Insgesamt wurden 30 deutsch-russische Projekte ausgezeichnet, das LAGeSo wird in der Kategorie Soziales ausgezeichnet.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Moskau findet seit über 10 Jahren ein intensiver Fachaustausch der beiden Sozialverwaltungen unter gleichberechtigter Einbeziehung deutscher und russischer Nichtregierungsorganisationen statt. Im Jahr 2006 wurde die erste Fachvereinbarung Soziales abgeschlossen und ermöglicht seit dem einen kontinuierlichen praxisnahen Austausch.

Die Kooperation leistet in beiden Ländern unter anderem einen Beitrag zur praktischen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, außerdem zur Verbesserung der Lebensqualität von sozial benachteiligten Menschen sowie Menschen mit Behinderung und zur Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen, vor allem auf zivilgesellschaftlicher und sozialer Ebene.

Schwerpunktthemen der Zusammenarbeit in 2017 und 2018 waren unter anderem der Inklusive Arbeitsmarkt, die Ausbildung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, Universelles Design, innovative Technologien und die Förderung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Handicap.

Weitere Informationen zur Städtepartnerschaft Berlin Moskau finden Sie hier:
www.berlin.de/lageso/ueber-uns/staedtepartnerschaft-berlin-moskau

Jahresbericht der Heimaufsicht vorgestellt

Jahresbericht Heimaufsicht Allert Kolat
Bild: LAGeSo

Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat hat am 19. September 2018 gemeinsam mit dem LAGeSo-Präsidenten Franz Allert den Bericht der Heimaufsicht für das Jahr 2017 vorgestellt.

Die Heimaufsicht hat unter anderem die Aufgabe, die stationären Pflegeeinrichtungen in Abstimmung mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen regelmäßig zu prüfen und zu überwachen sowie Beschwerden nachzugehen. In Berlin gab es im vergangenen Jahr 584 stationäre Einrichtungen mit insgesamt 39.539 Plätzen, darunter 291 vollstationäre Langzeitpflegeeinrichtungen, also Pflegeheime. Außerdem gab es 645 Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen nach § 4 Abs. 1 WTG mit 4.884 Plätzen. Die Anzahl der Pflege-Wohngemeinschaften und der damit verbundenen Plätze nahm von 2012 bis 2017 stetig zu.

Dazu erklärte Pflegesenatorin Dilek Kolat: „Die Heimaufsicht erfüllt eine wichtige Aufgabe bei der Kontrolle, aber auch bei der Beratung der stationären Pflegeeinrichtungen. Bei Beschwerden reagiert sie sofort. Zwar gab es im vergangenen Jahr relativ wenig Mängel in den Berliner Pflegeheimen, aber jeder Verstoß ist einer zu viel. Daher will ich die Zahl der unangemeldeten Kontrollen weiter erhöhen.“

LAGeSo-Präsident Franz Allert erklärte: „Die Heimaufsicht versteht sich in erster Linie als Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen, für ihre Angehörigen aber auch für die Einrichtungen selbst. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Aufklärung das effektivste Mittel ist, um möglichen Verstößen präventiv entgegenzuwirken. Bereits jedem Hinweis auf einen Mangel geht die Heimaufsicht jedoch konsequent nach. Wünschenswert wäre allerdings eine weitgehendere Kontrollmöglichkeit bei der ständig steigenden Zahl der Wohngemeinschaften.”

Den Jahresbericht der Heimaufsicht finden Sie hier: www.berlin.de/lageso

LAGeSo-Buddy-Bear enthüllt

LAGeSo Buddy Bear
Bild: LAGeSo

Am 11. September wurde der von der BIM gesponserte LAGeSo Buddy-Bear vor dem Haus A von Herrn Allert und Herrn Böhler, Geschäftsführer der LAG WfbM (Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen), feierlich enthüllt. LAGeSo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Künstlerinnen und Künstler aus den Kunstgruppen konnten zusammen den sehr gelungenen Buddy-Bear feiern.

Gestaltet wurde der Buddy-Bear von den Kunstgruppen der LAG WfbM.

Die Teile der Bilder, die für die Beklebung des Bären verwendet wurden, stammen aus dem Projekt „Schichtwechsel“ 2017. Beim Schichtwechsel haben Menschen mit Behinderung mit nicht behinderten Menschen für einen Tag ihren Arbeitsplatz getauscht und bei der Rückkehr in die Werkstätten ihre Eindrücke in Bildern verarbeitet. Aus diesen Bildern wurden Teile ausgeschnitten und auf Folie gedruckt. Diese Ausschnitte wurden dann wieder von den Kunstgruppen auf den Buddy-Bear geklebt und dann wurde der Bär mit Lack versiegelt.

Mehr Informationen zum Schichtwechsel finden Sie hier: www.schichtwechsel-berlin.de

Grippeschutzimpfungen 2018

Impfen Allert 2018
Bild: LAGeSo

Es ist Herbst und die neue Grippesaison steckt in den Startlöchern. Heißt: Jetzt ist der richtige Zeitpunk für die Grippeschutzimpfung. Daher möchten wir Sie auf die diesjährige vom Robert-Koch-Institut empfohlene Vierfach-Impfung mit dem Impfstoff „Influsplit Tetra“ aufmerksam machen, denn eine Grippenimpfung kann vor einer Grippeerkrankung (Influenza) schützen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt besonders folgenden Personengruppen eine Grippeimpfung:

  • Menschen ab 60
  • Schwangere
  • medizinisches Personal
  • chronisch Kranke

Daneben wird die Grippeimpfung aber auch allen Menschen mit erhöhtem eigenem Ansteckungsrisiko oder gefährdeten Personen im nahen Umfeld empfohlen.

Weitere Informationen zum Impfschutz finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitzliche Aufklärung (BzgA): www.impfen-info.de/grippeimpfung

20 Jahre LAGeSo - Veranstaltungen

Logo 20 Jahre LAGeSo
Bild: LAGeSo

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläums finden unter dem Motto „20 Jahre LAGeSo – Verwaltung im Dialog“ bis Jahresende drei Lesungen im
Haus A in der Turmstraße 21 in Moabit statt:

Termine

  • 22.11.2018 um 18 Uhr: Pamela Pabst / Lisa Martinek
    Buch: “Ich sehe das, was ihr nicht seht” – Eine blinde Strafverteidigerin geht ihren Weg
  • 26.11.2018 um 17 Uhr: Raul Krauthausen
    Buch: “Dachdecker wollte ich eh nicht werden” – Das Leben aus der Rollstuhlperspektive
  • 13.12.2018 um 18 Uhr: Laura Gehlhaar
    Buch: “Kann man da noch was machen?” – Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin

Melden Sie sich bitte für die Lesungen (bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung) unter der E-Mail-Adresse presse@lageso.berlin.de an. Die Platzanzahl ist begrenzt. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!