Gesundes Wohnen

Vorbeugung von Schimmelbildung

Das Thema Schimmel in Innenräumen stellt in Deutschland ein wachsendes gesundheitliches Problem dar. Fast jede zehnte Wohnung ist betroffen, besonders Haushalte, die aufgrund steigender Energiekosten weniger heizen und lüften, sind anfälliger für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und damit für Schimmelbildung. Schimmel in Innenräumen kann gesundheitliche Auswirkungen haben, wie Atemwegs- und Schleimhautreizungen, Allergien oder Infektionen, sowie unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen, Kinder und ältere Menschen.

Durch richtiges Heizen und regelmäßiges Lüften kann das Risiko von Schimmel deutlich verringert werden. Der neue, piktogrammbasierte Flyer bietet anschauliche und leicht verständliche Informationen zur Schimmelprävention – unabhängig von sprachlichen Barrieren. Der Flyer steht zum freien Download bereit.

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes muss ein Schimmelbefall in Innenräumen grundsätzlich saniert werden. Beim vermehrten Schimmelbefall wenden Sie sich bitte an die dafür zuständigen Personen/Stellen.

Über die Zusammenarbeit mit Immobilienunternehmen, städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und Berliner Bezirken möchte das LAGeSo möglichst viele Berliner Haushalte erreichen und mit präventiven Informationen gegen Schimmelbefall versorgen. Die rechtzeitige Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung kann helfen, Schimmelbefall vorzubeugen und gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Weiterführende Informationen:

Was sind Schimmelpilze?

Ratgeber: Schimmel im Haus

Schimmel in der Wohnung: Das können Sie tun

Schimmel in Innenräumen

Schimmel im Innenraum – Gesundheitliche Risiken in Zusammenhang mit Armutsgefährdung

WHO guidelines for indoor air quality: dampness and mould

  • Schimmelprävention Flyer

    PDF-Dokument (653.3 kB)

  • Zuständigkeiten der verantwortlichen Personen/Stellen bei Schimmelbefall

    PDF-Dokument (126.5 kB)

  • Wegweiser: Was ist bei einem Schimmelbefall zu tun?

    PDF-Dokument (134.5 kB)

  • Empfehlenswerte Informationsmaterialien zu Schimmelbefall in Innenräumen (barrierefrei)

    PDF-Dokument (116.3 kB)

  • Wegweiser Schimmelbefall (barriererfrei)

    PDF-Dokument (63.6 kB)

  • Schimmelprävention Flyer (barrierefrei)

    PDF-Dokument (158.3 kB)

  • Mold prevention flyer in english (accesible)

    PDF-Dokument (177.1 kB)

Shisha

Wortausschnitte der Shisha-Kampagne
Lüften statt vergiften! Shisha Kampagne

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Formate: video/youtube

Lüften statt vergiften!

Vergiftung beim Shisha-Rauchen vermeiden!

Gehen Sie gern in Shisha-Bars oder rauchen Sie die Shisha zuhause oder bei Freunden ? Kennen Sie die aktuellen Berichte über Kohlenstoffmonoxid- Vergiftungen in Shisha-Bars? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zu Gesundheitsgefahren beim Shisha-Rauchen zusammengestellt.

Allgemeine Informationen:

In den vergangenen Monaten wurde verstärkt über Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Bars berichtet.
Kohlenstoffmonoxid entsteht beim Anfeuern der Kohlen sowie bei der Zubereitung und dem Rauchen von Shishas. In geschlossenen Räumen ohne Lüftungsanlagen kann es dadurch zu hohen Konzentrationen dieses Gases kommen. Kohlenstoffmonoxid ist ein Atemgift, das schlimmstenfalls zum Tod führen kann. Da es farb-, geruch- und geschmacklos ist, kann es von den Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden. Die Ermittlung der Konzentration in der Luft ist nur mit entsprechenden Messinstrumenten, z.B. Kohlenstoffmonoxid-Meldern, möglich. Kohlenstoffmonoxid wird aus der Raumluft über die Atmung aufgenommen. Darüber hinaus werden beim Rauchen der Shisha eine vielfache Menge an Kohlenstoffmonoxid sowie gesundheitsschädliche Verbrennungsprodukte ähnlich wie im Zigarettenrauch inhaliert. Das Wasser in der Shisha filtert diese Schadstoffe nicht heraus.

Gesundheitliche Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid:

Kohlenstoffmonoxid blockiert die Sauerstoff-Aufnahme im Blut. Dadurch sind akute Wirkungen zu erwarten. Dies gilt sowohl für Menschen, die Shisha rauchen, als auch für alle Nichtraucher,die sich in denselben Räumen aufhalten. Typisches Symptom für Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen sind zunächst Kopfschmerzen. Es sollten umgehend Fenster und Türen geöffnet oder das Freie gesucht werden. Bei Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit besteht der Verdacht einer erheblichen Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung.

Eine Gruppe feiert in einer Shisha-Club-Bar

Es ist eine schnelle Hilfe durch den Rettungsdienst (Telefonnummer: 112) erforderlich. Neben den akuten Symptomen können auch dauerhafte Beschwerden wie Gedächtnisstörungen, Gang- und Gleichgewichtsstörungen, Tremor, Hörverlust sowie psychische Beeinträchtigungen (Depressionen, Angststörungen) auftreten. Vor allem Kinder und Schwangere, aber auch Personen mit Herz/Kreislaufproblemen, sollten Räume, in denen Shisha geraucht wird, meiden.

Worauf ist bei dem Besuch von Shisha-Bars und häuslichem Gebrauch von Shisha zu achten?

Shisha-Bars ohne Alkoholausschank unterliegen nur z.T. gaststättenrechtlichen Bestimmungen. Betreiber von Shisha-Bars sind zur Installation mechanischer Be- und Entlüftungsanlagen sowie von Kohlenstoffmonoxid-Meldern angehalten. Vergewissern Sie sich, dass die Räumlichkeiten, die zum Shisha-Konsum genutzt werden, über eine Lüftungsanlage oder mindestens durch weit geöffnete Fenster und Türen mit ausreichend Frischluft versorgt werden.
Falls Sie diesbezüglich unsicher sind, sprechen Sie die Bar-Betreiber darauf an. Shisha-Bars ohne entsprechende Installationen sollten Sie zum Schutz Ihrer Gesundheit nicht besuchen. Der Zutritt ist für Personen unter 18 Jahren nicht gestattet.

Empfehlungen für Gaststätten mit Shisha-Angebot zur Vorbeugung gegen Kohlenmonoxid-Vergiftungen

In der Vergangenheit kam es in einigen Shisha-Bars in Berlin und in anderen deutschen Städten zu lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Die betroffenen Gäste brauchten eine schnelle Behandlung und oftmals eine Sauerstofftherapie in einer Druckkammer. Bei Shishas/Wasserpfeifen, die mit glühenden Kohlen betrieben werden, können erhebliche Gefahren für die Gesundheit von Gästen und Beschäftigten entstehen, denn beim Zubereiten und Rauchen solcher Shishas bildet sich das gefährliche Atemgift Kohlenmonoxid. Ob Tabak, Kräuter, Früchte oder Steine geraucht werden, ist dabei unerheblich.

Wie wirkt Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid entsteht durch eine unvollkommene Verbrennung, hier beim Verglühen der (Wasserpfeifen-)Kohle. Es verteilt sich schnell in der Luft und wird leicht über die Lunge aufgenommen. Es bindet sich im Körper sehr viel stärker an die roten Blutkörperchen als Sauerstoff und verdrängt diesen. Daher kommt es zu einem Sauerstoffmangel, der zuerst das zentrale Nervensystem und später auch den Herzmuskel betrifft. Das kann zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Nach Vergiftungen sind Spätfolgen (vor allem für das Nervensystem, Herz) möglich. Schwangere ältere Menschen und Personen mit Herzbeschwerden oder Blutarmut reagieren besonders empfindlich auf Kohlenmonoxid.

Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos und es reizt die Atemwege nicht. Es bleibt lange unbemerkt, was es so gefährlich macht. Der Körper zeigt keine Abwehrreaktionen (zum Beispiel Augentränen, Brechreiz, Fluchtverhalten) gegen dieses giftige Gas.

Betreiber sollten unbedingt aktiv werden

Zur Vermeidung der gesundheitlichen, im schlimmsten Fall lebensbedrohlichen Risiken durch Kohlenmonoxid empfiehlt das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin für eine ausreichende Belüftung über eine Be- und Entlüftungsanlage zu sorgen. Die Lüftung über Fenster allein reicht nicht aus! Die maximale Konzentration von Kohlenmonoxid sollte 30 ppm (parts per millions) nicht überschreiten. Darüber hinaus wird empfohlen:

  • Kohlenmonoxid-Warngeräte (CO-Melder) in ausreichender Anzahl und Qualität zu installieren,
  • Hinweisschilder anzubringen, die auf die besondere Gefahr durch Kohlenmonoxid hinweisen:
    „Sehr geehrte Gäste, dies ist eine Gaststätte, in der Shishas/Wasserpfeifen geraucht werden. Beim Zubereiten und Rauchen entsteht Kohlenmonoxid. Bei längerem und intensivem Rauchen von Shishas/Wasserpfeifen und ohne ausreichende aktive mechanische Be- und Entlüftung der Räumlichkeiten können Gefahren für Leben und Gesundheit entstehen. Schwangere und Personen mit Herzkrankheiten sollten den Aufenthalt meiden. Personen unter 18 Jahren haben keinen Zutritt.“
  • im Zubereitungsraum für die Kohle und die Shishas/Wasserpfeifen eine Abzugsanlage für die Rauchgase einzubauen,
  • anfallende glühende Kohlen nur in dafür vorgesehenen und geeigneten Behältnissen zu verbrennen und zu entsorgen.

Der Einbau und die Wartung der raumlufttechnischen Anlage, der Rauchgasabzugsanlage und die Installation der CO-Melder sollten unbedingt kompetenten Fachfirmen überlassen werden.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass neben den genannten Anforderungen gesetzliche Vorgaben für den Betrieb einer (Shisha-)Gaststätte, zum Beispiel aus den Bereichen Nichtraucherschutz, Jugendschutz, Lebensmittelrecht, Immissionsschutz, Arbeitsschutz, Baurecht oder auch vorbeugender Brandschutz zu beachten sind.

Gaststätten-Betreibern sollte bewusst sein, dass sie als Gastwirt dafür zu sorgen haben, dass von ihrer Gaststätte keine Gesundheitsgefahren für ihre Gäste und Beschäftigten ausgehen. Sollten Personen in einer Gaststätte durch Kohlenmonoxid zu Schaden kommen, könnte dies sowohl zivilrechtliche Schadenersatzforderungen als auch strafrechtliche Ermittlungen, zum Beispiel wegen Körperverletzung, zur Folge haben. Es drohen gegebenenfalls Geld- oder Gefängnisstrafen.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Billstraße 80, 20539 Hamburg

Weiterführende Informationen:

FAQ zum Shisha-Konsum (Bundesinstitut für Risikobewertung)

Fallstudie zur Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen nach Shisha-Konsum (Deutsches Ärzteblatt)

Information der Webseite Rauch-frei.info

Flyer der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

  • Akutes Gesundheitsrisiko: Kohlenmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Betrieben

    PDF-Dokument (1.1 MB)

  • Vergiftung beim Shisha-Rauchen vermeiden

    PDF-Dokument (249.7 kB)

  • Empfehlungen für Gaststätten mit Shisha-Angebot zur Vorbeugung gegen Kohlenmonoxid-Vergiftungen (barrierefrei)

    PDF-Dokument (271.3 kB)

  • Recommendations for restaurants offering shisha pipe smoking to prevent carbon monoxide poisoning (accesible)

    PDF-Dokument (253.2 kB)

Asbest in Gebäuden

Asbesthaltige Materialien wurden in der Bauindustrie bis in die 1980er Jahre eingesetzt. Seit 1993 gilt in Deutschland ein generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot für Asbest.

Asbest zählt zu den krebserzeugenden Stoffen. Gesundheitsrisiken können durch beschädigte Baumaterialien, insbesondere bei unsachgemäßer Entsorgung oder Renovierungsarbeiten entstehen. Freigesetzte lungengängige Fasern können Asbestose, Lungen- oder Zwerchfellkrebs verursachen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bietet ein Informationsportal zu gesetzlichen Regelungen und Verhaltenshinweisen beim Umgang mit asbesthaltigen Baumaterialien. Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

Bezirkliche Gesundheitsämter beraten zu gesundheitlichen Risiken und Erkrankungen durch Luftbelastungen. Sie sind zuständig für Gefahrenabwehr und Umweltvorsorge, einschließlich Lufthygiene im Innen- und Außenbereich.
Kontakt zu den Bereichen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes in den bezirklichen Gesundheitsämtern finden Sie hier.

Weitereführende Informationen:

Umweltbundesamt – Asbest

Gesundheitsschädlinge

Das Infektionsschutzgesetz definiert Gesundheitsschädlinge als Tiere, durch die Krankheitserreger auf Menschen übertragen werden können.

Die Beobachtung der Befallsituation und zeitnahe Bekämpfung insbesondere der Wanderratten unter Berücksichtigung des für Menschen und Haustiere möglichen Risikopotenzials sind wichtige vorbeugende Maßnahmen im Infektionsschutz. Der aus- und fortgebildete Schädlingsbekämpfer nimmt dabei zunehmend eine bedeutende Rolle ein. Der Ansprechpartner insbesondere für Gebäudeeigentümer, Wohnungsverwaltungen usw. beim Auftreten von Gesundheitsschädlingen ist in erster Linie das zuständige Gesundheitsamt.
Im Lageso werden die den Gesundheitsämtern bekannt gewordenen Rattenbekämpfungsmaßnahmen erfasst und gesamtstädtisch ausgewertet.

Link zur Verordnung über die Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen.

Von Bürgerseite aus sollte bei der Beauftragung professioneller Schädlingsbekämpfer*innen einiges beachtet werden, da es in der Vergangenheit häufig zu Betrugsfällen mit „falschen“ Schädlingsbekämpfer*innen kam. Seriöse Unternehmen erkennt man unter anderem an den folgenden Punkten:

  • Das Vorliegen vollständiger Kontaktdaten
  • Eine nach Besichtigung des Befalls erfolgte Aufklärung über die Art des Befalls, die durchzuführenden Maßnahmen, eingesetzte Mittel, zeitlichen Umfang der Bekämpfung, zu treffende Sicherheitsmaßnahmen sowie im Anschluss daran die Erstellung eines konkreten Angebotes
  • Nach erfolgter Bekämpfung die Ausstellung eines Bekämpfungsprotokolls mit Angaben über die bekämpften Schädlinge, Menge und Konzentration des angewendeten Mittels, Ausbringungsverfahren und erforderliche Schutz- und Reinigungsmaßnahmen
  • Es wird nicht auf eine sofortige Barzahlung gedrängt (auch wenn Sie sich im Bereich der Schädlingsbekämpfung nicht gut auskennen, sollten Sie stets die Möglichkeit haben, eine Ihnen zu hoch erscheinende Rechnung eingehend prüfen zu können)
  • Termine werden in der Regel – vor allem in der Hochsaison – nicht für denselben Tag angeboten

Weiterführende Informationen:

Umwelt Bundesamtes
Kampagne für ein nachhaltiges Ratten-Management
Deutschen Schädlingsbekämpfer Verband e.V

  • Ratten in der menschlichen Umgebung

    PDF-Dokument (135.6 kB)

Eichenprozessionsspinner sind nicht nur Baumschädlinge

Eichenprozessionsspinner sind nicht nur Baumschädlinge. Die in den Nachtstunden fliegenden Falter sind unscheinbar. Aber ihre Raupen haben es in sich. Die Fraßschäden an den Bäumen sind bei diesem Insekt nicht immer gravierend. Dafür sind es die für den Menschen giftigen Härchen der älteren Raupen, die bei Hautkontakt oder beim Einatmen zu allergischen Reaktionen führen. Ein Spaziergang durch den Wald kann in den Befallsgebieten – vor allem in trocken-warmen Gegenden – zu einem sehr unangenehmen Erlebnis werden. Auch Bäume in Parkanlagen und anderen städtischen Bereichen sind befallen. Gesundheitlich bedenklich ist, dass auch die Haare der abgestreiften Raupenhülle noch bis zu einem Jahr ihre allergene Wirkung besitzen.

Weiterführende Informationen:

Sentasverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege – Eichenprozessionsspinner

Bettwanzen – unerwünschtes Urlaubssouvenir!

Weil Bettwanzen keine Krankheitserreger übertragen, gehören sie nicht zu den Gesundheitsschädlingen in engerem Sinn. Sie können aber das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen und sind – wenn sie sich einmal in der Wohnung etabliert haben – nur mit professioneller Hilfe eines sachkundigen Schädlingsbekämpfers und Pestizideinsatzes, verbunden mit großem zeitlichen und finanziellen Aufwand zu beseitigen. Neben der Verteilung gebrauchter Möbel, insbesondere Schlaf – und Sitzmöbel, ist der rege Reiseverkehr und der damit verbundene Aufenthalt in Hotels, Pensionen usw. eine der Hauptursachen der Weiterverbreitung dieser Lästlinge. Die Beachtung einfacher Ratschläge kann die Wahrscheinlichkeit eines Befalls und damit die Notwendigkeit eines Pestizideinsatzes erheblich reduzieren. Sollte also der Verdacht bestehen, trotz aller Vorsicht in Ihrer Urlaubsunterkunft, dass das Reisegepäck von Bettwanzen befallen ist, sollte es zunächst außerhalb der Wohnung aufbewahrt und fachlicher Rat eingeholt werden.

Weiterführende Informationen:

UBA – Bettwanzen – Erkennen, Vorbeugen, Bekämpfen

Kontakt

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (Lageso)
Umweltbezogener Gesundheitsschutz

Postanschrift

Postfach 31 09 29
10639 Berlin

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