Einschränkungen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin öffnet Schritt für Schritt seinen Dienstbetrieb und damit auch die Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Um soziale Kontakte zu beschränken und Risikogruppen zu schützen, gelten weiterhin folgende Einschränkungen.

Corona in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie hier: berlin.de/corona

Zentrale Meldestelle Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Informationen und Formulare zur Einrichtungsbezogenen Impfpflicht gemäß § 20a IfSG finden Sie hier:
https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/corona/
Bitte drucken Sie folgende Formulare aus:
Benachrichtigungsformular einrichtungsbezogene Impfpflicht Berlin und das Selbsteinschätzungsformular
Die Meldungen (ausgefüllte Formulare) können ausschließlich an folgende Postanschrift gesendet werden:
Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Zentrale Meldestelle, Postfach 31 09 29, 10639 Berlin

Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів:
berlin.de/ukraine

Inhaltsspalte

Newsletter Dezember 2018

Postkarten der Shisha-Kampagne mit Zeigefinder
Gratispostkarten der Kampagne "Lüften statt vergiften!" für die Verteilung in der Gastronomie-Szene
Bild: LAGeSo

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in der Dezemberausgabe des LAGeSo-Newsletters blicken wir auf die besonderen Ereignisse und Geschehnisse im letzten Monat zurück.

Auch 2019 werden wir wieder regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten, Themen und Termine aus unserer Behörde informieren.

Bis dahin wünschen Ihnen erstmal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr Presseteam

Feedback und Fragen gerne an presse@lageso.berlin.de.

Lüften statt vergiften! - Neue Gesundheitskampagne gestartet

Logo Shisha-Kampagne Lüften statt vergiften
Logo der Kampagne
Bild: LAGeSo

Anfang Dezember ist die neue Medienkampagne Lüften statt vergiften! zu Kohlenmonoxid-Gefahren beim Shisha-Rauchen gestartet. Die Kampagne soll einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten.

Warum?
Die anhaltende Beliebtheit der Wasserpfeifen oder Shishas vor allen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat Handlungsbedarf entstehen lassen. Wo die mit Kohle betriebene Shisha geraucht wird, entsteht das gefährliche Kohlenmonoxid.
Da nun die kalte Jahreszeit begonnen hat, ziehen die Shisha-Raucher von den Vorgärten, Terrassen usw. in die geschlossenen Räume. Dort reichert sich bei fehlender Be- und Entlüftung das hoch giftige Gas an. Die Rettungseinsätze zu denen es in Berlin und bundesweit gekommen ist, traten überwiegend in der kalten Jahreszeit auf.
Das Kohlenmonoxid verhindert den Sauerstofftransport im Blut. Organe mit hohem Sauerstoffbedarf, wie das zentrale Nervensystem oder auch der Herzmuskel, reagieren besonders empfindlich. Es kann zunächst zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Ohrensausen bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen und unter Umständen zum Tod führen. Die unspezifische Symptomatik erschwert die Wahrnehmung der Gefahr.

Worum geht es in der Kampagne?
Es geht um eine Präventionskampagne des LAGeSo für die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Wir wollen nicht den erhobenen Zeigefinger einsetzen, sondern vielmehr den Hinweis auf gute Rahmenbedingungen setzen:

  • ZUHAUSE: Rauche die Shisha nicht in geschlossenen Räumen. Am besten draußen oder bei weit geöffneten Fenstern oder Türen.
  • IN DER BAR: Achte darauf, dass die Bar eine Lüftungsanlage hat und Kohlenstoffmonoxid-Warnmelder.

Wie wird die Zielgruppe erreicht?
Um insbesondere die Jugendlichen bestmöglich zu erreichen, wird eine Social-Media-Kampagne initiiert. Hierzu wurde ein Musikvideo produziert, das in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Twitter und YouTube verbreitet wird.
Weiterhin sieht das Konzept eine grafische Aufbereitung der Informationen auf Gratispostkarten vor, ebenso wie den Druck und die Verteilung der Gratispostkarten in der Gastronomie-Szene mit eher jüngerem Publikum bzw. in Bezirken mit hoher Dichte an Shisha-Bars.
Alle medialen Bausteine und weitergehende Informationen befinden sich auf der Kampagnen-Website. Hier sind auch mehrsprachige Informationen für die Betreiber von Shisha-Gaststätten zur Vorbeugung von Kohlenmonoxid-Vergiftungen eingestellt.

Neugierig geworden?
Die Kampagnenwebsite lautet: shisha.berlin.de

Endlich 18! - Berliner Ratgeber für Menschen mit Behinderung 2018/19 veröffentlicht

Cover Berliner Ratgeber für Menschen mit Behinderung 2018/19
Cover des Berliner Ratgebers für Menschen mit Behinderung 2018/19
Bild: LAGeSo

Der Berliner Ratgeber für Menschen mit Behinderung ist volljährig geworden. Mit der neuen Ausgabe 2018/19 ist die Broschüre nun in der 18. aktualisierten Auflage erschienen. Dazu sagen wir: Glückwunsch!

Die 18. Ausgabe kommt im Trendfarbton „Umweltgrün“ daher und wartet mit folgenden optischen und haptischen Neuerungen auf: Für Blinde ist der Titel des Ratgebers erstmals in Braille-Schrift (Blindenschrift) auf der Vorderseite lesbar. Neu ist auch der QR-Code auf der Vorderseite. Er führt direkt zur Audioversion des Ratgebers.

Der Ratgeber wird jährlich vom Landesamt für Gesundheit und Soziales in enger Zusammenarbeit mit vielen Berliner Partnern erstellt. Mit dem Berliner Ratgeber für Menschen mit Behinderung informiert das Landesamt für Gesundheit und Soziales über das Anerkennungsverfahren zum Schwerbehindertenrecht und damit verbundene rechtliche Regelungen. Die Leserinnen und Leser finden umfangreiche Informationen zu Leistungen und Angeboten für ein selbstbestimmtes und aktives Leben in Berlin. Die Informationen geben Orientierung im Alltag – von Arbeit und Beruf über Mobilität im Alltag, Steuervorteile, Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu Gesundheit und Pflege.

Der Ratgeber ist erhältlich

  • im Kundencenter des Versorgungsamtes
  • in den Bürgerämtern der Bezirke
  • bei den Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in den Bezirken
  • in den bezirklichen Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung
  • in den Sozialdiensten der Berliner Krankenhäuser.

Den Ratgeber gibt es auch als Hörversion für Menschen mit Sehbehinderung. Diese Hörversion wird durch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) ermöglicht.

Bestellungen richten Sie bitte an:

Landesamt für Gesundheit und Soziales – Versorgungsamt / Kundencenter
Sächsische Str. 28, 10707 Berlin
Bürgertelefon: 115, Fax: 9028–50 80
infoservice@lageso.berlin.de

Zum Download der Broschüre hier klicken!

Städtepartnerschaft Berlin - Moskau: 21. Arbeits- und Sozialseminar zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Berlin

21. Arbeits- und Sozialseminar zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Berlin
(v.l.) Franz Allert, Alexander Fischer, Tatiana Poliakova
Bild: LAGeSo

Seit elf Jahren kooperieren die Sozialverwaltungen von Berlin und Moskau erfolgreich zum Themenkomplex „Förderung der umfassenden Teilhabe von Menschen mit Behinderung“.

In der Zeit vom 11.-16. November 2018 führte das LAGeSo, unter der Leitung des Präsidenten Franz Allert, in Berlin das 21. Arbeits- und Sozialseminar durch.

Den diesjährigen Fachaustausch mit Vertretern der Moskauer Arbeits- und Sozialverwaltung zeichneten einige Besonderheiten aus:

  • Das Seminar fand im Rahmen der Moskauer Tage in Berlin statt.
  • Die Delegationsleiterin, Tatiana Poliakova, und sechs weitere Vertreter des Moskauer Departements für Arbeit und soziale Sicherheit, nahmen am Festakt der Verleihung des Berliner Inklusionspreises 2018 teil.
  • Die traditionsgemäße Eröffnung des Sozialseminars im Roten Rathaus wurde erstmalig gemeinsam mit den Seminarteilnehmern der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz durchgeführt – moderiert durch den LAGeSo-Präsidenten Franz Allert.

Dr. Olaf Kühl, zuständig in der Senatskanzlei für Auslandsangelegenheiten, und Botschaftsrat Vadim Danilin von der Botschaft der Russischen Föderation, würdigten die herausragende Kooperation im Bereich Soziales sowie deren Bedeutung für die Weiterentwicklung der Freundschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland.

Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, und Tatiana Poliakova, stellvertretende Leiterin des Departements, informierten die Gäste der Auftaktveranstaltung über die Entwicklungen auf den Gebieten Arbeit und Soziales in den Metropolen Berlin und Moskau. Das Seminarprogramm bestimmten folgende Fachthemen:

  • Aufbau und Zuständigkeiten der Berliner und Moskauer Verwaltungen
  • Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung
  • Bundesteilhabegesetz
  • Unterschiedliche Wohnformen für Menschen mit Behinderung

Bei der Auswertung der Seminarergebnisse betonten die Moskauer Experten die Vielfalt der behandelten Fachthemen der Bereiche Arbeit und Soziales sowie die internationale Professionalität der Organisation und Durchführung des gesamten Seminars.

Zusatzinformationen:
Die Moskauer Tage in Berlin wurden – mit Unterstützung des Berliner Senats – durch die Moskauer Regierung organisiert. Neben dem Arbeits- und Sozialseminar des LAGeSo waren folgende Veranstaltungen Bestandteil des Programms der Moskauer Tage in Berlin 2018:

  • Fachseminar der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Barrierefreiheit;
  • Forum zur Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Berlin und Moskau;
  • „Moskauer Filmtage in Berlin“ (im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur);
  • Fachgespräche zur Denkmalpflege – auf Einladung des Berliner Landesdenkmalamtes;
  • Fahrt eines mit Moskauer Motiven beklebten Doppeldecker-Busses der BVG;
  • Konzert der Solisten der Moskauer „Helikon-Oper“ (im Roten Rathaus) mit anschließenden Empfang;

Mehr Informationen zur Städtepartnerschaft Berlin – Moskau: Bitte hier klicken!