Coronavirus
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    Verkehr  
 

Radverkehr

Radschnellverbindungen: Komfortabel durch die Stadt


Grafik: Design-Gruppe/scusi, senoldo, natalie, alena che – stock.adobe.com
Grafik: Design-Gruppe/scusi, senoldo, natalie, alena che – stock.adobe.com

Wer weite Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen will, wünscht sich vor allem eins: Komfort. Man will sicher, vom Kfz- und Fußverkehr möglichst unbehelligt, auf beleuchteten, breiten und gut asphaltierten Wegen mit wenigen Kreuzungen vorankommen. Radschnellverbindungen bündeln diese Eigenschaften und ermöglichen eine neue Form der Fahrrad-Mobilität. Der Bau von mindestens 100 Kilometern Radschnellverbindungen sind im Mobilitätsgesetz § 45 vorgesehen

Karte zu Radschnellverbindungen im Berliner Stadtgebiet - Prioritäten, Stand: 2019
Karte zu Radschnellverbindungen im Berliner Stadtgebiet - Prioritäten, Stand: 2019
Quelle: SenUVK / Gestaltung: Design-Gruppe

Auch auf Strecken über fünf Kilometern werden so Fahrräder gegenüber Kfz häufig zum schnelleren Verkehrsmittel. Davon profitieren Klima, Luftqualität und Verkehrssicherheit – und nicht zuletzt jede und jeder einzelne: Denn kaum etwas ist gesünder als die tägliche Fahrt mit dem Fahrrad und die Kosten gegenüber dem Kfz sind deutlich geringer.

Merkmale der neuen Verbindungen

Die wichtigsten Eigenschaften der Radschnellverbindungen sind:
  • Breite: Mindestens drei Meter im Einrichtungsverkehr und mindestens vier Meter im Zweirichtungsverkehr für Radfahrer*innen, zuzüglich mindestens zweieinhalb Meter für Fußgänger*innen. Ein gefahrloses Überholen ist so sichergestellt.
  • Länge: Mindestens fünf Kilometer, bei Strecken innerhalb des S-Bahn-Rings mindestens drei Kilometer.
  • Vorrang: An Kreuzungen haben die Radfahrer*innen im Regelfall Vorrang.
  • Eigenständig: Wenn möglich, verlaufen die Radschnellverbindungen getrennt vom motorisierten Verkehr und Fußverkehr.
  • Direkt: Die Strecken verlaufen möglichst ohne Umweg vom Start- zum Zielgebiet.
  • Qualität: Gute Beleuchtung und ein hochwertiger Fahrbahnbelag sind Standard.

Aktuelle Projektstände

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz untersucht und plant die landeseigene Gesellschaft GB infraVelo GmbH insgesamt zehn Radschnellverbindungen und führt öffentliche Bürgerbeteiligungen und Informationsveranstaltungen durch. Aufgrund des hohen Planungsaufwands für die Radschnellverbindungen, die meist durch dicht bebautes Gebiet führen, ist mit einem Baubeginn der ersten Strecken nicht vor 2022 zu rechnen. Möglicherweise können aber Teilabschnitte früher realisiert werden.

Details zu den Routen, die sich in Prüfung befinden, sind auf den Seiten der infraVelo dargestellt.

Informations­veranstaltungen

Informations­veranstaltung zur Teltow­kanal­route am 31.01.2019, InfraVelo
Landsberger Allee – Marzahn-Hellersdorf am 26.02.2020

Tiergarten – Landsberger Allee am 09.12.2019

West-Route am 13.08.2019

Nonnendammallee – Falkenseer Chaussee und Spandauer Damm – Freiheit am 13.06.2019

Panke-Trail am 10.05.2019

Königsweg – Kron­prinzessinnen­weg am 29.04.2019

Y-Trasse am 16.04.2019

Teltow­kanal­route am 31.01.2019

Kontakt

Rückfragen richten Sie bitte an: radschnellverbindung@
infravelo.de

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