Verkehr  
 

Fußverkehrsstrategie

Modellprojekt 5: Begegnungszonen


Modellprojekt 5: Begegnungszonen; Foto: adlerschmidt Berlin
Foto: adlerschmidt Berlin

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat 2011 die Fußverkehrsstrategie beschlossen. In deren Rahmen wurden zehn Modellprojekte mit fußverkehrsfördernden Maßnahmen benannt. Das Modellprojekt 5 befasst sich mit dem Thema "Begegnungszonen".



Worum geht es?


Die Menschen bewegen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Auch wenn Auto, Bus oder Fahrrad benutzt werden - das zu Fuß gehen gehört immer dazu.

Das Modellprojekt 5 der Berliner Fußverkehrsstrategie soll Ideen entwickeln, wie Straßen zukünftig aussehen könnten, damit das zu Fuß gehen einfacher und sicherer sowie die Aufenthaltsqualität gefördert wird. Alle Verkehrsarten sollen verträglich miteinander auskommen. Dabei kann ein besseres Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme nicht "angeordnet" werden. Im Idealfall ergibt sich dies aus der Straßengestaltung von selbst.
Das Projekt soll dafür einen "Baukasten" mit möglichen Lösungsansätzen entwickeln. Die Ergebnisse sollen als Impulsgeber für die Bezirke und als langfristige Verstetigung der Fußverkehrsförderung wirken.
Hierbei werden auch Wege gesucht, wie mit gezielten Maßnahmen die Situation verbessert werden kann.

Wie geht es?


Die Berliner Bezirke und Interessenvertretungen des Fußverkehrs haben insgesamt 33 Vorschläge für das Modellprojekt eingereicht. Nach einer umfangreichen Prüfung wurden im Oktober 2012 ursprünglich drei Straßen als erste Pilotprojekte ausgewählt.
Der Standort Checkpoint Charlie wurde mittlerweile, aufgrund der sich deutlich veränderten Rahmenbedingungen bei der städtebaulichen Entwicklung am Standort, aufgegeben.

Ausgewählte Pilotprojekte
Maaßenstraße Bergmannstraße Checkpoint Charlie
Ausgewählte Pilotprojekte

Maaßenstraße in Schöneberg mehr


Maaßenstraße in Schöneberg

Bergmannstraße in Kreuzberg mehr


Bergmannstraße in Kreuzberg

Bereich um den Checkpoint Charlie mehr



Begleituntersuchungen


Zur Bewertung der Pilotvorhaben werden Vorher-Nachher-Untersuchungen durchgeführt. Auf Basis verschiedener Kennziffern wie z.B.
  • Verkehrsablauf,
  • Geschwindigkeitsverhalten,
  • Unfallsituation und
  • Akzeptanz

werden die Auswirkungen für den Fuß- und Radverkehr, für den ÖPNV und für den Kfz-Verkehr erfasst. So wird sichergestellt, dass möglicherweise auftretende unerwünschte Auswirkungen frühzeitig erkannt und korrigiert werden können. Auch in dieser Phase des Gesamtprozesses haben Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende die Möglichkeit, sowohl Ihre Erfahrungen mit dem umgestalteten Straßenraum als auch Ihre Vorstellungen über notwendige Anpassungsmaßnahmen einzubringen.

Stand der Umsetzung


Download

Flyer
Besseres Miteinander – mehr Sicherheit für den Fußverkehr

Postkarte
Unsere Straßen sind für alle da – finden Sie dafür einen Namen!

Archiv

Öffentliche Informations­veranstaltung
am 03.11.2016 im Columbia Theater

Fußverkehrs­strategie für Berlin
Modellprojekt 5 - Begegnungszonen - Stand der Umsetzung

Fußverkehrs­strategie für Berlin
Modellprojekt 5 - Begegnungszonen