Das Bodenschutz-Instrument

Die Planungshinweiskarte zum Bodenschutz weist für alle Block- und Blockteilflächen des Informationssystems Stadt und Umwelt (ISU) fünf verschiedene Kategorien der Bodenschutzwürdigkeit aus. Diese basieren auf unterschiedlichen Ausgangsdaten auf Grundlage der Methodik des Umweltatlas Berlin (PDF-Datei; 8,3 MB). Im Ergebnis neuer bodenkundlicher Untersuchungen besteht die Möglichkeit, auch die Schutzwürdigkeit der Böden neu bewerten zu lassen.

Als Hilfestellung für die Neubewertung der Bodenschutzkategorien einzelner Flächen wurde ein Bodenschutz-Instrument entwickelt. Dieses Fachwerkzeug basiert auf der Methodik des Umweltatlas Berlin. Neben den Bodenschutzkategorien lassen sich mittels dieses fachlichen Arbeitsmittels auch die zugrundeliegenden Bodenfunktionskriterien und Bodenfunktionen neu bewerten.

Für die Neubewertung der Bodenschutzkategorien mit Hilfe des Bodenschutz-Instruments sollten folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Es erfolgt eine frühzeitige Abstimmung mit den zuständigen Bodenschutzbehörden des Bezirkes und der Senatsumweltverwaltung.
  2. Die bodenkundlichen Untersuchungen der Planfläche erfolgen gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung KA6 in Verbindung mit der Anleitung für die bodenkundliche Kartierung im Land Berlin.
  3. Die abschließende Neubewertung der Bodenschutzkategorie im untersuchten Plangebiet erfolgt durch die für die Informationsgrundlagen für den vorsorgenden Bodenschutz zuständigen Senatsumweltverwaltung.
  4. Die neu erhobene Bodendaten können in die Berliner Bodenpunktdatenbank, in das Geoportal Berlin und in den Umweltatlas Berlin übernommen werden.

Das Bodenschutz-Instrument kann auf Anfrage durch die zuständige Stelle für die Informationsgrundlagen für den vorsorgenden Bodenschutz bereitgestellt werden.

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Referat Bodenschutz – Informationsgrundlagen für den vorsorgenden Bodenschutz

Dr. Michael Thelemann