Hinweise für die Meldung zur Tierärztlichen Prüfung

Termine und Fristen

Verfahren

Einzureichende Unterlagen

Rücktritt von der Prüfung

Prüfungstermine

Die Prüfungen sollen in den vorlesungsfreien Zeiten stattfinden und in der Regel – ausgenommen Wiederholungsprüfungen – bis zum Beginn der nächsten Vorlesungszeit beendet sein.

Antrag und Anmeldetermin

Die Anmeldung zur Tierärztlichen Prüfung – 5. Semester soll bis Ende September des Kalenderjahres per Post erfolgen.

Die Meldung zur Fortsetzung der Tierärztlichen Prüfung – 11. Semester – soll bis Ende März des Kalenderjahres per Post erfolgen.

Der Antrag auf Zulassung bzw. Fortsetzung der Prüfung ist ausschließlich unter Verwendung der vom Ausschuss für die Tierärztliche Prüfung an der Freien Universität Berlin bereitgestellten Vordrucke zu stellen. Er muss vollständig ausgefüllt (mittels PC oder deutlich lesbar in Druckbuchstaben) und unterschrieben zusammen mit den darin aufgeführten Unterlagen eingereicht werden.

Scheine aus dem laufenden Semester

Alle Nachweise vom 5. bis einschließlich des 11. Semesters werden vom Studienbüro der Freien Universität Berlin elektronisch übermittelt.
Ausnahme: Die Studierenden des 11. Semesters müssen alle Praktikumsscheine gesammelt und im Original bis zum 30. September des Kalenderjahres per Post nachreichen.

Zeitraum für Abschluss der Prüfung

Gemäß § 6 Abs. 3 der Approbationsordnung für Tierärztinnen und Tierärzte muss die Prüfung einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen in einem Zeitraum von neun Monaten nach der Zulassung beendet sein.

Empfangsbestätigung

Eine Empfangsbestätigung erfolgt weder schriftlich noch telefonisch. Es wird empfohlen, den Antrag per Einschreiben mit Rückschein zu übersenden.

Bearbeitungsgebühr

Für die Meldung zur Tierärztlichen Prüfung ist eine Gebühr in Höhe von 100,00 € zu entrichten. Hierbei handelt es sich weder um eine Studien- noch um eine Zulassungs- oder Prüfungsgebühr, sondern um eine Bearbeitungsgebühr für die Verwaltungsleistung, die bei der Anmeldung zur Zulassung zu einer staatlichen Prüfung im Gesundheitswesen entsteht.

Die Gebühr ist auch dann zu entrichten, wenn der Antrag zurückgenommen oder die Zulassung versagt wird. Wird der Antrag zurückgenommen, bevor eine Zulassung bzw. Zurückweisung erfolgt ist, ist jedoch lediglich eine reduzierte Gebühr in Höhe von 50,00 € zu entrichten.

Rücknahme des Antrages

Solange noch keine Zulassung zur Prüfung erfolgt ist, kann der Antrag ohne Angabe von Gründen zurückgenommen werden. Dies muss dem Prüfungsausschuss schriftlich mitgeteilt werden.

Rückgabe der Unterlagen

Die eingereichten Unterlagen werden mit dem Zeugnis über die Prüfung zurückgesandt.

Zulassung/ Ladung

Der Zulassungsbescheid/die Ladung zur Prüfung enthält die näheren Einzelheiten zur Prüfung (Prüfungstermine, den Beginn der Prüfung, die für die Prüfung vorgesehenen Prüfer/innen und den Prüfungsort).
Die Ladung zur Prüfung wird den Studierenden, die zur Prüfung zugelassen sind, mindestens sieben Tage vor dem Beginn der Prüfung zugesandt. Bei einer etwaigen Wiederholungsprüfung oder Fortsetzung der Prüfung nach genehmigten Rücktritt während des Prüfungsverfahrens entfällt die siebentägige Ladungsfrist.

Bescheinigungen über Unterrichtsveranstaltungen

Scheine, die in einem anderen Studiengang oder im Ausland erworben wurden, müssen vor Einreichung der Unterlagen für die Prüfung durch die FU Berlin angerechnet worden sein.

Studienbuchseiten

Alle Belegblätter müssen unterschrieben im Original vorgelegt werden. Der Nachweis über die vorgeschriebenen Vorlesungen wird über den Antrag auf Zulassung geführt.

Fremdsprachige Dokumente

Bei fremdsprachigen Dokumenten sind zusätzlich offizielle deutsche Übersetzungen einzureichen (z.B. von einem in Deutschland vereidigten Dolmetscher).

Originale/Kopien

Die Unterlagen sind im Original einzureichen. Ausnahme: Geburtsurkunde, Namensänderungsurkunde und das Zeugnis über die allgemeine Hochschulreife können als amtlich beglaubigte Fotokopie eingereicht werden.

Versäumnisgründe

Tritt ein Prüfling nach seiner Zulassung von einer Prüfung zurück, versäumt er/sie die Prüfung oder die Frist zur Abgabe eines schriftlichen Befundprotokolls, so müssen die Gründe hierfür dem Prüfungsausschuss unverzüglich in schriftlicher Form mitgeteilt und durch entsprechende Nachweise belegt werden.

Ärztliches Attest

Wer aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend macht, muss dem Prüfungsausschuss unverzüglich ein ärztliches Attest vorlegen, das grundsätzlich auf einer Untersuchung beruhen muss, die spätestens am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit erfolgt ist. Das Attest muss nachvollziehbare Aussagen über den Beginn sowie das voraussichtliche Ende der Erkrankung enthalten. Die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung genügt nicht. Es muss ausdrücklich Prüfungsunfähigkeit bestätigt werden. Der Ausschuss für die Tierärztliche Prüfung behält sich die Anforderung weiterer ärztlicher Atteste insbesondere auch die Vorlage eines Zeugnisses eines Gesundheitsamtes vor.