Kulturelle Bildung

Theater in der Schule
Bild: SenBJW

In Berlin gibt es seit 2008 ein Rahmenkonzept Kulturelle Bildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sie sollen aktiv und selbständig am kulturellen Leben in unserer Stadt teilnehmen.

Berliner Rahmenkonzept Kulturelle Bildung

Das Rahmenkonzept Kulturelle Bildung definiert die zentralen Handlungsfelder für kulturelle Bildung im Land Berlin. Auf der Grundlage von Fortschrittsberichten informieren die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa das Berliner Abgeordnetenhaus regelmäßig über die Ergebnisse der Umsetzung des Rahmenkonzeptes.

Fortschrittsberichte: Umsetzung des Rahmenkonzepts Kulturelle Bildung

Der Berichte liefern neben Erläuterungen über die Handlungsfelder und besonderen Schwerpunkte auch Auskunft über die Weiterentwicklung des Rahmenkonzeptes Kulturelle Bildung aus dem Jahr 2008 (Berliner Senat im Auftrag des Abgeordnetenhaus Berlin).

Positionen zur Kulturellen Bildung

Die Berliner Denkwerkstatt Kulturelle Bildung hat ein Positionspapier entwickelt, mit dem sie eine Vertiefung und Verankerung von kultureller Bildung in allen Bildungsbereichen und in der Kinder- und Jugendarbeit empfiehlt.

Die Kulturelle Bildung soll im frühkindlichen Bereich als auch in Ausbildung und Forschung an Universitäten gestärkt und ein integraler Bestandteil eines fächerübergreifenden Lehrplans werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen in ihrer Verantwortung und Eigenaktivität gefördert und stärker in die Gestaltung kultureller Projekt einbezogen werden.

Die Denkwerkstatt wurde von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten berufen, das Rahmenkonzept Kulturelle Bildung in Berlin weiterzuentwickeln. Die für das Rahmenkonzept zuständige ressortübergreifende Arbeitsgruppe wird sich nun intensiv mit dem Positionspapier auseinandersetzen und dazu weitere Experten einbeziehen. Im Ergebnis dieser Arbeit der Denkwerkstatt wird ein weiterentwickeltes Rahmenkonzept entstehen, das anschließend dem Abgeordnetenhaus vorgelegt wird.

Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Einrichtungen

Die formale Grundlage für eine stärkere Zusammenarbeit von Berliner Schulen und Einrichtungen der Jugendkulturarbeit haben Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres und der Vorstandsvorsitzende der „Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V.“ (LKJ) am 16. August 2012 mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Rahmenvereinbarung geschaffen.

Jugendkulturzentren

Das Projekt Jugendkulturzentren in bezirklichen Bildungsnetzwerken (JUKUBI) wurde von 2011 bis 2013 vom Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert und setzte sich zum Ziel, Erfahrungen und Expertise der Einrichtungen der Jugendhilfe im Feld der kulturellen Bildung aufzunehmen und im Rahmen regionaler Bildungsnetzwerke neu zu positionieren. Inzwischen gibt es in allen Berliner Bezirken Schwerpunkteinrichtungen.

Kulturagenten für kreative Schulen

Logo Kulturagenten

Am Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ nehmen in Berlin insgesamt 30 Grund- und weiterführende Schulen teil. Ziel des Programms ist es, Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur zu begeistern und ihnen das Mitmachen zu ermöglichen.

Dafür bilden jeweils drei Schulen ein Netzwerk, das von einer Kulturagentin begleitet wird. Diese unterstützen die Schulen, kulturelle Bildung dauerhaft im Schulalltag zu verankern und Kooperationen zu Kultureinrichtungen aufzubauen. In Zusammenarbeit mit kulturbeauftragten Lehrern, Künstlerinnen sowie Kultureinrichtungen werden Möglichkeiten, Formate und Orte für die Auseinandersetzung mit Kunst geschaffen.

Das Kulturagentenprogramm Berlin wird durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Regionalstelle Berlin, koordiniert. Sie übernimmt unter anderem die fachliche Begleitung der Kulturagenten.

Weitere Informationen unter: www.kulturagentenprogramm.de

Kubinaut - Navigation Kulturelle Bildung

Kubi Logo Weiss Auf Schwarz 2

Auf der Webplattform “Kubinaut – Navigation Kulturelle Bildung” werden nutzergenerierte mit redaktionell organisierten Inhalten verknüpft.

Ob Kulturinstitution, Schule, Kita, Künstler oder Künstlerin, Jugendkultureinrichtung, Musikschule, Sozialverein oder Bürgerinitiative: alle aktiven Projektmacherinnen und -macher können für Berlin Profile präsentieren, Projektpartner finden, Projekte eintragen und dokumentieren. Kubinaut greift aktuelle Themen auf und gibt einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten samt Wettbewerben. Damit ist die Plattform Anlaufstelle für Information, Vernetzung und Inspiration.

Weitere Informationen unter

Kultur Projekte Berlin

Die gemeinnützige Landesgesellschaft realisiert Projekte zur Förderung, Vernetzung und Vermittlung von Kultur. Sie konzipiert und organisiert komplexe kulturelle Vorhaben der Stadt Berlin, ist Träger von Spielstätten und Festivals und übernimmt Serviceleistungen für Berliner Museen und andere Kulturinstitutionen. Kulturprojekte Berlin befasst sich intensiv mit Fragen der Vermittlung von Kunst und Kultur und vernetzt berlinweit Akteure, Initiativen und Projekte in diesem Bereich. Ein zentrales Instrument hierfür ist der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung . Künstler und Kultureinrichtungen sowie Kitas, Schulen oder Jugendfreizeiteinrichtungen können hier gemeinsam entwickelte Projekte zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen zur Förderung beantragen.

Weitere Informationen unter

TUSCH Theater und Schule Berlin

TUSCH Berlin ist ein Kooperationsnetzwerk der Kulturellen Bildung, das dreijährige Partnerschaften zwischen Berliner Schulen und Theatern vermittelt und sie organisatorisch, finanziell und inhaltlich unterstützt.

TUSCH regt einen Informations- und Erfahrungsaustausch an, um eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Theatern zu fördern. Die dreijährige TUSCH-Partnerschaft lebt von vielfältigen und intensiven Berührungspunkten zwischen einer Schule und einem Theater: Verschiedene Theaterprojekte und -aktivitäten vermitteln den Schülern das Theater als Kunstform, Erfahrungsraum, Institution und Arbeitsplatz.

Auf dem jährlich stattfindenden TUSCH-Festival im Palais Podewil werden die künstlerischen Ergebnisse der Partnerschaftsprojekte präsentiert.

Bewerbung um eine TUSCH-Partnerschaft
Schulen aller Schularten können sich für eine TUSCH-Partnerschaft bewerben, welche für einen Zeitraum von drei Jahren eine kontinuierliche Kooperation mit einer Berliner Bühne vorsieht.

Auch Schulen, die bereits eine TUSCH-Kooperation hatten und die bis dahin gegebenen Impulse vertiefen möchten, können sich für das Programm TUSCH Plus bewerben. Dieses Programm ermöglicht den Schulen eine Fortsetzung des erfolgreichen Erstprogramms. Im Vordergrund von TUSCH Plus steht das kulturelle Konzept des Schulprogramms.

Bewerbungszeitraum ist jeweils bis zum 15. Januar für das folgende Schuljahr.

Informationen und Bewerbungsunterlagen unter

Inklusive Theaterarbeit
Unter dem Dach von TUSCH Berlin wurde das Netzwerk Inklusive Theaterarbeit gegründet, das einen gegenseitigen Austausch, eine Vernetzung und die Verankerung inklusiven Denkens und inklusiver Theaterarbeit stärker in Schulen verankern möchte:

Die Neuerfindung der Kooperation

Gedanken zur Weiterentwicklung des Kooperationsprojektes
TUSCH – Theater und Schule

PDF-Dokument (415.5 kB) - Stand: Februar 2009

Musische Wochen der Berliner Schulen

Musische Wochen 2014 15
Bild: SenBJF

Schulmusik braucht engagierte Lehrer, interessierte und motivierte Schüler, unterstützende Schulleitungen und natürlich Bühnen und Publikum.

Die Veranstaltungen der Musischen Wochen 2017/2018, die in diesem Jahr zum 64. Mal stattfinden, bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, öffentlich ihr Können zu zeigen. Schulchöre, Orchester, Instrumentalgruppen, Tanzensembles, Bläserklassen, und andere Musikensembles aus Berliner Grundschulen, Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien präsentieren sich wieder auf Konzerten und Veranstaltungen.

Mitmachen, Zuhören und Zuschauen
Für die meisten beteiligten Schülerinnen und Schüler ist es ein großes Erlebnis, auf der Bühne des Kammermusiksaals der Philharmonie zu stehen oder mit vielen anderen Jugendlichen in der Schöneberger Sporthalle zu musizieren oder zu tanzen.

Die Teilnahme
Um an den musischen Wochen teilzunehmen, werden an den Schulen eigene Programme erarbeitet sowie Musikstücke und Tänze eingeübt, die anschließend gemeinsam von Schülern verschiedener Schulen aufgeführt werden.
Die einzelnen Teilnahmebedingungen finden Sie hier im Programm unter der jeweiligen Veranstaltung:

Machen Sie mit!
Entscheiden Sie mit Ihren Musikgruppen, ob Sie sich an einer Veranstaltung beteiligen wollen! Für Schülerinnen und Schüler sind gemeinsame Veranstaltungen mit Gruppen aus anderen Bezirken immer ein spannendes und bleibendes Erlebnis.
Wer sich noch nicht für eine aktive Teilnahme entschließen kann, ist selbstverständlich herzlich als Zuschauer willkommen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus Kapazitätsgründen nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden können.

Alle Angebote für das Schuljahr 2017/2018 auf einen Blick

Veranstaltung Termin für
  • Tanzbühne
14. März 2018 Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien
  • wo: Kammermusiksaal der Philharmonie
  • Musikbetonte Grundschulen musizieren
8. Mai + 16. Mai 2018 17 Musikbetonte Grundschulen
  • wo: Kammermusiksaal der Philharmonie
  • Edvard Grieg trifft…
29. Mai 2018 Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien
  • wo: Kammermusiksaal der Philharmonie
  • Bläserklassenfestival”
30. Mai 2018 Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien
  • wo: Sporthalle Schöneberg
  • Schulensembles stellen sich vor
7. Juni 2018 Sekundarschulen und Gymnasien
  • wo: Kammermusiksaal der Philharmonie
  • Tanz in der Schule
12. -14. Juni 2018 Grundschulen. Sekundarschulen und Gymnasien
  • wo: Sporthalle Schöneberg