Schulversuch „Hybride Formen des Lehrens und Lernens“

Lehrer mit Schülerin und Schüler und Tablet

Wie sieht Lehren und Lernen unter den Bedingungen der Digitalität aus? Wie kann und muss Schule darauf reagieren? Was brauchen Schülerinnen und Schüler, um sowohl heute als auch in der Zukunft erfolgreich lernen zu können?

Digitalität bedenken

Im Schulversuch begeben sich alle Beteiligten in ein intensives Neu- und Überdenken der Orte und Formen des Lehrens und Lernens vor dem Hintergrund der Digitalität. Die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht dabei immer im Zentrum. Die teilnehmenden Schulteams arbeiten gemeinsam an von Ihnen benannten Entwicklungsbereichen und erproben exemplarisch neue Lernsettings.

„Hybrid“ steht dabei für eine Mischung, ein Gebilde aus zwei oder mehreren Komponenten, also für etwas, das sich aus Verschiedenem zusammensetzt. Wir überdenken Schule und schauen mit der Brille der Digitalität die Bedingungen für gelingendes Lehren und Lernen an dabei verbinden wir bestehende Konzepte mit einer neuen lernförderlichen Haltung.

  • Schulversuch zu hybriden Formen des Lehrens und Lernens

    PDF-Dokument (611.8 kB) - Stand: September 2023

Kompetenzen stärken

Curriculare Weiterentwicklungen sowie alternative Formate von Lernerfolgskontrollen und Leistungsüberprüfungen können erprobt werden. Mit Blick auf den Kompetenzerwerb sollen die Selbst- und Sozialkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler für das erfolgreiche und selbstwirksame Lernen in „hybriden Settings“ benötigen, gestärkt und der Erwerb ebendieser unterstützt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem selbstregulierten Lernen.

Außerschulische Lernorte – Kooperationen mit anderen

Wie kann die Öffnung der Schule für ein erfolgreiches Lernen in der digitalen Welt optimiert werden? Wie können wir mit Museen, Firmen, Organisationen zusammenarbeiten und deren Räume und Expertise sinnvoll und nachhaltig für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler nutzen?

Neue Formen der Leistungsfeststellung und -bewertung

Hier geht es darum, neue Formate zu entwickeln und zu erproben. Im Sinne der Anschlussorientierung an die digitale Welt ist es Ziel, eine höhere Kompetenzentwicklung bei den Schülerinnen und Schülern zu erreichen. Wie kann diese Leistungsfeststellung und -bewertung in hybriden Lernsettings aussehen? Was muss verändert und angepasst werden?

Beschulung belasteter und kranker Schülerinnen und Schüler

Einige Schulen arbeiten daran, hybride Lehr- und Lernformate insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit somatischen und psychiatrischen Erkrankungen zu entwickeln und zu erproben.

Schulstandorte

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Einblicke in die Praxis der Schulen im Schulversuch

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Begleitung und Evaluation

Schulversuche ermöglichen Innovationen im Bildungsbereich. Für das Land Berlin sind diese Vorhaben im Schulgesetz verankert.

Im Schulversuch der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin werden die Schulen in Ihrer Entwicklungsarbeit durch das Learninglab aus Köln begleitet und durch die Humboldt-Universität zu Berlin wissenschaftlich evaluiert.

Gemeinsam tauschen sich alle Beteiligten in regelmäßigen Treffen und Schulbesuchen zu den Erfahrungen aus. So können Konzepte dynamisch angepasst und Erprobtes von anderen übernommen werden.