Kooperation mit außerschulischen Partnern

Zwei Handpuppen bei einer Aufführung
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Schule als Lern- und Lebensort, das heißt auch die Öffnung von Schule in die Region. Kooperationen in der Bildung und Betreuung mit freien Trägern der Jugendhilfe, Musikschulen, Sportvereine, Kirchengemeinden und der Wirtschaft bringen Innovation und Erweiterung des Angebotsspektrums.

Warum Partner für Schulen?

Schulen brauchen neue Partner, damit sie auch zukünftig angesichts der Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht werden können. Nur im engen Kontakt mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld können Schulen heute für das Lernen sowohl den angemessenen Rahmen als auch die notwendige Verknüpfung mit der gesellschaftlichen Realität bieten. Im Zuge der Entwicklung zu Ganztagsschulen wird das zivilgesellschaftliche Engagement als Unterstützung der pädagogischen Arbeit in einer Schule immer wichtiger.

Diese Kooperation muss allerdings in feste Strukturen eingebunden werden, damit sie als dauerhaftes Angebot der Schule etabliert werden kann. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Pädagogen und außerschulischen Partnern sind sehr vielfältig:
Sie können von der Mithilfe bei Schulfesten, der ständigen Präsenz in einem Schulcafé, der Betreuung von Schularbeitszirkeln, der Leitung von Arbeitsgemeinschaften für Schülerinnen und Schüler, der Begleitung und Mitgestaltung von Klassenfahrten und Praktika bis hin zu Lesepaten oder dem Sponsoring von bestimmten schulischen Projekten oder einer Investition in Material bzw. bauliche Maßnahmen einer Schule reichen. Die Kooperation kann sich auf die Vertiefung bestimmter fachlicher Inhalte beziehen oder auch fachübergreifende Themen betreffen, die sich auf das Schulklima oder die Steigerung der Zufriedenheit der an Schule beteiligten Personengruppen auswirken.

Partner für Schulen

Liste der Projekte und Initiativen, die Angebote für Schulen machen; zusammengestellt vom Paritätischen Wohlfahtsverband Berlin

PDF-Dokument (790.6 kB) - Stand: 23.05.2009

"Knigge" für Schulen

Tipps für den Umgang mit außerschulischen Partnern
(zusammengestellt von Sybille Volkholz)

PDF-Dokument (50.5 kB)

Schulen können im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages auch mit externen Personen zusammenarbeiten, die ehrenamtlich für die Schule Aufgaben übernehmen. Bei Aufgaben im Rahmen von Erziehung und Unterricht liegt die Verantwortung bei der jeweiligen Lehrkraft. Ehrenamtlich Tätige sind beitragsfrei gesetzlich unfallversichert, wenn die Tätigkeit im Auftrag der Schule erfolgte.

Kooperation von Musikschulen mit allgemein bildenden Schulen

Musikschulen und Schulen sind in Berlin traditionell Partner in Projekten und Veranstaltungen. Eine Arbeitsgruppe, die durch eine gemeinsame Initiative des Fachreferates Weiterbildung, Lebenslanges Lernen und der Leiterinnen und Leiter der bezirklichen Musikschulen ins Leben gerufen wurde, hat inhaltliche und organisatorische Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf der Grundlage des Schulgesetzes ausgelotet und Empfehlungen, die die Kooperation erleichtern und befördern sollen, erarbeitet.<