Jugendberufsagentur Berlin

Jugendliche stehen an Pfeilern der Bahngleise

Oft ist die Zeit nach dem Schulabschluss zunächst eine Phase der Orientierung. Schulabgänger stehen vor dem Übergang in den Beruf oder nach dem Abi geht es zur Uni. Bei der heutigen Vielfalt der Angebote bleiben Fragen: Welchen Beruf soll ich erlernen? Oder welches Fach soll ich studieren? Es gibt viele Möglichkeiten.

Logo Jugendberufsagentur mit Slogan

Die Jugendberufsagentur Berlin (JBA Berlin) soll eine Anlauf- und Beratungsstelle für alle Jugendlichen sein, die am Übergang von der Schule in den Beruf stehen.

Die regionalen Standorte werden eingerichtet, um junge Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen und eine aktive Teilhabe am Arbeitsleben und der Gesellschaft zu ermöglichen. Hierzu werden Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in der regionalen Anlaufstelle gemeinsam und umfassend beraten, unterstützt und bei Bedarf eng begleitet.

Standorte

Die Beratung für sozialintegrative Leistungen wird ebenfalls angeboten. Durch Kooperationen zwischen den beratenden Agenturen für Arbeit, den JobCentern, der Jugendhilfe, den beruflichen Schulen und auch der Wirtschaft können die Unterstützungsangebote regional zusammengeführt und die Maßnahmenplanung am Fachkräftebedarf in Berlin orientiert werden.

Sprechzeiten

Schülerinnen und Schüler von allgemein bildenden und beruflichen Schulen erhalten in der Regel über die Berufsberatung ihrer Schule einen Beratungstermin im Standort der Jugendberufsagentur Berlin. Sie können aber auch direkt im Standort der JBA Berlin für die Beratung zu Angeboten der Jugendhilfe und beruflichen Schulen im Wohnbezirk vorsprechen. Alle anderen gehen zu dem Standort im Bezirk, in dem sie wohnen. Hierzu beachten Sie bitte die Öffnungszeiten der Standorte:

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12.30 Uhr

Jugendberufsagentur Berlin und Schulen

Auch die Berliner Schule nimmt bei der beruflichen Orientierung eine überaus wichtige Rolle ein, die sich in dem Landeskonzept für Berufs- und Studienorientierung wiederspiegelt.

Integrierte Sekundarschulen

An den Integrierten Sekundarschulen werden Schülerinnen und Schüler frühzeitig über die Möglichkeiten einer beruflichen Qualifizierung nach dem Schulabschluss beraten. Die Berufs- und Studienorientierungsteams (BSO-Teams) – bestehend aus einem Koordinator für Berufs- und Studienorientierung, einem Berufsberater der Agentur für Arbeit sowie einer Lehrkraft der beruflichen Schulen – bieten den Schülern praktische Hilfe und Unterstützung an. Auch Eltern und Lehrkräfte können Beratung durch das BSO-Team erhalten.

Gymnasien

Auch die Gymnasien sind von Beginn an systematisch in das Netzwerk der Jugendberufsagentur eingebunden, um alle Schülerinnen und Schüler, die nicht in die gymnasiale Oberstufe übergehen oder die Oberstufe abbrechen, direkt zu erreichen. Ihnen werden hochwertige berufliche Qualifizierungen angeboten. Natürlich sollen auch alle erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Allgemeinen Hochschulreife kontaktiert werden.

Berliner Ausbildungsmodell - Brücke in die duale Ausbildung

Für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

Der neue einjährige Bildungsgang „Berliner Ausbildungsmodell” (BAM) wird in vier Oberstufenzentren angeboten und richtet sich an junge Menschen, die eine duale Ausbildung anstreben, denen es aber nicht gelungen ist, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.

Im BAM lernen die Jugendlichen die gleichen theoretischen und praktischen Inhalte wie in einer dualen Ausbildung. Sie haben somit die Chance, spätestens nach einem Jahr einen Ausbildungsvertrag mit ihrem BAM-Betrieb abschließen zu können.