Mit dem Erwachsenenbildungsgesetz wurde der Berliner Erwachsenenbildungsbeirat als Sprachrohr und Ansprechpartner im Bereich der Erwachsenenbildung einberufen. Er berät das für Erwachsenenbildung zuständige Mitglied des Senats bei allen fachlichen Fragen der Erwachsenenbildung, wird vor der Veröffentlichung des Erwachsenenbildungsberichtes angehört, wirkt bei der Auswahl von Förderschwerpunkten mit und kann einen Preis vergeben.
Die Aufgaben des Erwachsenenbildungsbeirats sind im Erwachsenenbildungsgesetz definiert. Das erste Mal ist der Erwachsenenbildungsbeirat am 27. Juni 2022 zusammengekommen.
Die Legislaturperiode des Beirats besteht jeweils so lange wie die des Abgeordnetenhauses. In seiner ersten Zusammensetzung hat der Erwachsenenbildungsbeirat Prof. Dr. Bernd Käpplinger (Justus-Liebig-Universität Gießen) zu seinem Vorsitzenden und Dr. Karin Reichel (FrauenComputerZentrumBerlin e.V.) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Nach dem Ausscheiden von Dr. Reichel aus dem Beirat wurde 2024 Corinna Boldt (Die Wille gGmbH) als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt.
Der Berliner Erwachsenenbildungsbeirat kann öffentlich Stellung beziehen zu aktuellen Themen der Erwachsenenbildung in Berlin. Der Beirat ist ein unabhängiges Gremium, seine Stellungnahmen erfolgen ohne den Einfluss der Senatsverwaltung für Bildung Jugend und Familie und werden an dieser Stelle lediglich dokumentiert. Folgende Stellungnahmen sind bisher erfolgt: