Mit der Wortneuschöpfung „Blending4Futures“ greifen wir zentrale Gedanken des Schulversuchs auf: Wir wollen erkunden, welche Mischungsverhältnisse (to blend engl. = vermischen, verschmelzen, mixen) von Präsenz, Distanz, online, offline für die offenen Zukünfte der großen vier (4) Schularten der beruflichen Bildung in Berlin (Berufsschule (BS)/Berufsfachschule (BFS), Berufsoberschule (BOS)/Fachoberschule (FOS), Berufliches Gymnasium (BGym) und Fachschule), ihrer jeweiligen Bildungsgänge und Fachrichtungen in der Kultur der Digitalität am zielführendsten sind. Daher: Verschmelzen für die Zukunft der vier Schularten, Blending4Futures.
Letztlich geht es um das Neu-Denken der Koordinaten Raum und Zeit sowie der Begriffe „Unterricht“ und „Lernen“. Das bedeutet nicht den Ersatz von Präsenzunterricht. Dieser ist wichtig, z.B. zum Aufbau sozialer Kompetenzen. Auch geht es nicht um „nur noch Online-Unterricht“ oder um den Ersatz von Lehrkräften, sondern darum, das „Beste aus zwei Welten“ didaktisch durchdacht und kompetenzorientiert zu verbinden. Lehrkräfte werden ermutigt, Lernsettings „out-of-the-box“ zu denken und Innovationen zu wagen.