Suchtprävention

Mädchen wollen nicht rauchen
Bild: iliyha12/depositphotos

Rauchen, Kiffen, Alkohol trinken, Spielen, Essen – vieles kann zur Sucht werden. Ob ein Mensch süchtig wird oder nicht, hängt von vielen verschiedenen Risiko- und Schutzfaktoren ab. Diese liegen im persönlichen und im gesellschaftlichen Bereich. Sie werden außerdem vom Wirkungsversprechen und von der Verfügbarkeit des Suchtmittels beeinflusst.

Die Schule kann auf diese Bedingungen täglich alters- und situationsgemäß einwirken.

Dazu gehören unter anderem:

  • Information und Aufklärung über die Folgen des Suchtmittelkonsums
  • psychophysische und soziale Stabilisierung
  • Schaffung einer guten Schulatmosphäre
  • Erarbeitung von Vereinbarungen zum Suchtmittelkonsum und deren Einhaltung
  • Kenntnis von passenden Äquivalenten zum Suchtmittelkonsum
  • Aktionen zur Heraufsetzung des Einstiegalters

In der Schule gibt es viele Hilfsangebote. Wenn Sie betroffen sind, zögern Sie nicht, die Person Ihres Vertrauens z. B. die Klassenlehrerin anzusprechen!

Beratung und Hilfe bieten auch die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulischen Prävention in den Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren (SIBUZ), die sich in jedem Bezirk befinden.