Schulsport

Zwei Schüler am Barren
Bild: SenBJW

Der Schulsport fördert die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Außerdem fördert der Sport den Leistungswillen und die Anstrengungs- und der Risikobereitschaft und unterstützt damit eine positive Persönlichkeitsentwicklung.

Außerdem leistet der Sportunterricht in der Schule einen wesentlichen, nicht austauschbaren Beitrag bei der schulischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, da er das Angebot um die körperliche und motorische Dimension erweitert. Heranwachsende können Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten erleben und werden befähigt, sie zukünftig eigenverantwortlich zu gestalten.

Durch die verschiedenen Situationen im Schulsport, die Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Fairness erfordern, öffnet sich den Schülern ein weites Feld für soziales Lernen, das auch die interkulturelle Verständigung und die Einbeziehung von Behinderungen und Beeinträchtigungen umfasst.

Darüber hinaus eröffnet der Schulsport den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, neue Sportarten kennenzulernen und sie für eine sinnvolle Freizeitgestaltung auszuüben. Durch die Zusammenarbeit von Schulen mit verschiedenen Sportvereinen unterstützt der Schulsport die Kinder und Jugendlichen bei Sportaktivitäten während und nach der Schul- und Ausbildungszeit.

Aufgaben, Ziele und Inhalte des Sportunterrichts

Aufgaben, Ziele und Inhalte des Sportunterrichts und des außerunterrichtlichen Schulsport werden in den Rahmenlehrplänen Sport für die Grundschule, der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II beschrieben.

Auf dieser Grundlage werden von den einzelnen Schulen unter Berücksichtigung der individuellen schulischen Voraussetzungen und Gegebenheiten die schulinternen Sport-Curricula entwickelt. Mit dem Schuljahr 2017/18 wird der neue Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 unterrichtswirksam. Er gilt für Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen als auch für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt ‚Lernen‘.

Schulsportliche Wettbewerbe

Ein wesentlicher Reiz des Sports liegt darin, sich in Wettkämpfen und Wettbewerben selbst zu beweisen und mit anderen zu messen. So werden von Schulen intern und extern Schulsportfeste und -wettbewerbe organisiert. Hierzu gehören beispielsweise die Bundesjugendspiele oder die Abnahme des Sportabzeichens.

Neben diesem Angebot gibt es im Berliner Schulsport eine breite Palette an offiziellen Schulsportwettbewerben in vielen Sportarten, an denen sich alle Schulen entsprechend der Jahrgangs- und Wettkampfklassen beteiligen können. Das Schulsportwettkampfprogramm gibt hierzu einen Gesamtüberblick. In ausgewählten Sportarten münden diese Wettbewerbe in die Bundesfinalveranstaltungen von

Gesundheit und Schulsport

Von der Unfallkasse Berlin wurde in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft der Ratgeber „Mehr Mut! – Keine Angst im Schulsport“ zur Gesundheit im und durch den Schulsport herausgegeben.

Neben sicherheitsrelevanten Themen setzt sich der Ratgeber mit Fragen zur Umwelt, Ernährung, Teilnahme und Freistellung vom Sportunterricht, besonderen Wetterbedingungen und körperlichen Belastbarkeit auseinander.

Eliteschulen und Schulen mit Sportprofil

Nachwuchsförderung ist nicht nur eine Aufgabe des Vereinssports sondern auch des Schulsports. Hier sind vor allem die Eliteschulen des Sports und die Schulen mit Sportprofil eingebunden.
In Berlin gibt es drei vom DOSB bzw. DFB anerkannte Eliteschulen des Sports oder des Fußballs:

Außerdem bieten zahlreiche Berliner Grund- und Oberschulen ein sportbetontes Profil an.