Corona-Informationen zu Schule und Kita

In Berlins Schulen findet bis zum 14. Februar kein Regelunterricht statt, für Abschlussklassen (Jahrgangsstufe 10, 12/13) gelten besondere Regelungen. Die Berliner Kitas gehen am 25. Januar in den Notbetrieb. Der Betreuung in Kita und Primarstufe liegt eine Liste systemrelevanter Berufe zugrunde, die von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport laufend ergänzt und konkretisiert wird.

Hotline zum Schulbetrieb +49 30 90227-6000 | Hotline zum Kitabetrieb +49 30 90227-6600

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Gewaltprävention

Schüler rangeln auf dem Schulhof
Bild: HighwayStarz_Depositphotos.com

Gutes Schulklima

Gewaltprävention ist Bestandteil einer jeden Schulkultur und soll das gemeinsame Lernen und Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler und deren soziale Kompetenzen fördern.

Kompetenzen erlernen

Gewaltprävention im Schulalltag ist auf die Entwicklung sozialer und personaler Kompetenzen ausgerichtet. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Fähigkeit, eigene und fremde Bedürfnisse wahrzunehmen und angemessen zu äußern, die persönliche Entwicklung und das individuelle Verhalten sowie deren Folgen zu reflektieren, eigene Potenziale zu erkennen und Verantwortung für deren Entwicklung und Nutzung zu übernehmen. Dadurch werden die Entscheidungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Rollenfindung gestärkt.

Gewalt tritt in vielen Facetten auf und wird nicht nur als körperliche Bedrängnis erfahren, sondern kann auch als psychische Belastung auftreten, die sich z. B. in der Sprache, als Ausgrenzung, als Diskriminierung bzw. als Mobbing oder Cybermobbing äußert.

Fächerübergreifend

Das Erlernen eines gewaltfreien Miteinanders, konstruktiver Konfliktlösungen sowie das folgenabschätzende Gestalten sozialer Beziehungen sind im Unterricht aller Fächer vielfältig vorhanden. Sie können im Bereich des sozialen Lernens durch schulische Angebote wie z. B. den Einsatz von Konfliktlotsen und Streitschlichtern und durch das Üben einer gewaltfreien Kommunikation unterstützt werden.

Konfliktlösungen erlernen

„Gewaltfrei leben und handeln zu können“ – das ist die Zielkompetenz, die im Orientierungs-und Handlungsrahmen Gewaltprävention formuliert ist. Doch wie kann dieses Ziel erreicht werden?

Dazu muss zunächst die eigene Persönlichkeit bewusst erfahrbar gemacht und gefestigt werden, um dann in sozialen Situationen angemessen kommunizieren zu können, um Bedürfnisse und Interessen anderer in das Handeln miteinzubeziehen und mit entstehenden Konflikten konstruktiv umzugehen.

Im Rahmen des schulinternen Curriculums werden gemeinsame Regeln und Verfahren für das Umgehen mit Konflikten vereinbart und Schülerinnen und Schüler üben, wie in Konfliktsituationen gehandelt werden kann. So können z. B. im Kunst- und Sportunterricht Erfahrungen im Bereich der Selbst- und Fremdwahrnehmung in Konfliktsituationen gemacht und Lösungsmöglichkeiten reflektiert werden.
Vor allem in den gesellschaftswissenschaftlichen und sprachlichen Fächern besteht darüber hinaus die Möglichkeit, fachliche Aspekte von Kommunikations- und Konfliktlösungsstrategien zu vertiefen.

Orientierungs- und Handlungsrahmen "Gewaltprävention"

PDF-Dokument - Stand: 2018