Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung

Grünes Ampelmännchen

Die Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung ist für die persönliche Lebensgestaltung der Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung und hat damit eine besondere gesellschaftliche Relevanz. Sie richtet sich an die Schülerinnen und Schüler als Fußgänger, Radfahrer, den öffentlichen Personennahverkehr nutzende Menschen und nimmt die Gestaltung der künftigen Stadt und ihres Verkehrsraums sowie die Weiterentwicklung von Fortbewegungsmitteln in den Blick.

Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung knüpft bis zur 10. Klasse an die im Sachunterricht gelegten Grundlagen an. Ihre Inhalte werden in verschiedenen Unterrichtsfächern, aber auch außerhalb des Unterrichts aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben die notwendigen Kompetenzen im Unterricht und profitieren dabei von der fächerübergreifenden Verknüpfung der relevanten Themen. In der Grundschule sind in jeder Jahrgangsstufe jährlich mindestens 10 Stunden pro Schuljahr vorgesehen.

Präventions- und Unterrichtsprojekte

Die Umsetzung der Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung erfolgt mit Unterstützung vieler Partner, die Präventions- und Unterrichtsprojekte für Schulen anbieten. Viele von ihnen haben die Berliner Charta für Verkehrssicherheit unterzeichnet und sind auf der Informations- und Kommunikationsplattform zum Verkehrssicherheitsprogramm vertreten. Zudem unterstützen die Verkehrssicherheitsberater/-innen der Polizei Berlin die Schulen kontinuierlich beim Schülerlotsendienst und bei der Radfahrausbildung, deren praktischer Teil vorwiegend in den Jugendverkehrsschulen der Bezirke stattfindet.

Schulisches Mobilitätsmanagement

Das schulische Mobilitätsmanagement soll ressortübergreifend den selbstständigen und sicheren Schulweg fördern. Dabei geht es vor allem darum, den Fahrzeugverkehr vor Schulen zu reduzieren und dafür infrastrukturelle Voraussetzungen sowie Verständnis bei Anwohnern und Eltern zu schaffen.

Die Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung ist als übergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe im Schulgesetz verankert und wird in den Schulen umgesetzt.

Informationen für Pädagoginnen und Pädagogen

Mit dem Orientierungs- und Handlungsrahmen (OHR) und einer Handreichung für Lehrkräfte unterstützt das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg die Umsetzung von Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung. Die Broschüre gibt Impulse, um Mobilität in der Schule stärker zu berücksichtigen und zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie eine verantwortungsvolle und nachhaltige Mobilität umgesetzt werden kann.

Orientierungs- und Handlungsrahmen (OHR)

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Handreichung für Lehrkräfte

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Der mobile Bär

Die Arbeits- und Erkundungshefte Der mobile Bär für die Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 werden den Schulen von der Unfallkasse Berlin kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Unterrichtsmaterialien für Schülerinnen und Schüler

Klasse 1 und 2

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Klasse 3 und 4

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Begleithefte für Lehrkräfte

Klasse 1 und 2

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Klasse 3 und 4

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Pädagoginnen und Pädagogen werden im Rahmen der Regionalen Fortbildung durch die Schulberatenden für Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung fortgebildet und informiert. In diesem Kontext sollen sich Pädagoginnen und Pädagogen auch schulübergreifend austauschen und schulübergreifende Angebote in den Regionen planen.

Junge mit Fahrrad

Jugendverkehrsschulen

*In Berlin gibt es derzeit 25 Jugendverkehrsschulen in denen Kinder und junge Menschen lernen können, sich sicher und umsichtig im Straßenverkehr einer Großstadt zu bewegen.* Jugendverkehrsschulen

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