Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Jugendliche sitzen im Kreis und schauen Bilder an
Bild: Scherhaufer/SenBJW

Sozialpädagogische Fachkräfte fördern bei der schulbezogenen Jugendsozialarbeit die schulische Ausbildung und soziale Integration junger Menschen in der Schule.

Sie arbeiten mit Lehrkräften und Jugendämtern partnerschaftlich zusammen und sind gemeinsam verantwortlich für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Arbeitsfelder sind:

  • sozialpädagogische Beratung und Förderung bei Verhaltens- und Lernproblemen
  • Mediation und Konfliktmanagement
  • Unterstützung in Fragen des Übergangs von der Schule in den Beruf
  • Förderung der Integration, z.B. Sprachförderung
  • Vermeidung von Schuldistanz (Schulschwänzen).

Die Leitgedanken für die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe sind im Musterrahmenkonzept zusammengefasst.

Schulstationen

Schulstationen sind Orte in Schulen, in denen Schüler, Lehrer sowie Eltern und Jugendämter ihre Anliegen in einer angenehmen Umgebung besprechen können.

Die Arbeit in den Schulstationen ist auf die individuellen Probleme von Schülerinnen und Schüler ausgerichtet, weshalb mit ihnen vertrauensvolle und verlässliche Beziehungen aufgebaut werden. Die Finanzierung der Schulstationen und fachliche Ausrichtung erfolgt durch die bezirklichen Jugendämter.

Programm Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen

Vor allem sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler werden von Sozialpädagogen des Programms bei der Bewältigung schulischer Anforderungen unterstützt. Dazu arbeiten die Sozialpädagogen mit Lehrern und Erziehern intensiv und systematisch zusammen und tragen gemeinsam Verantwortung für die Entwicklung und den Schulerfolg der jungen Menschen.

NACHSCHLAG zum Nachholen der Berufsbildungsreife

Jugendliche sitzen vor dem Bildschirm und lernen
Bild: Alexander Raths/Fotolia

Bei NACHSCHLAG werden junge Menschen ohne Schulabschluss und in schwierigen Lebenssituationen von ausgebildeten Pädagogen unterstützt. Ziel ist das Nachholen eines Schulabschlusses.

In der Beratung von NACHSCHLAG wird mit jungen Menschen nach Lösungen für Lebensprobleme, fehlende Lebens- und Berufsperspektiven, mögliche Bildungswege, private Konflikte oder Suchtmittelgefährdung gesucht.
In den Kursen mit kleiner Teilnehmerzahl, die über einen Zeitraum von 9 bis 12 Monaten laufen, wird auf die externe Prüfung für die Berufsbildungsreife vorbereitet. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft fördert dieses sehr erfolgreiche Angebot seit etwa 30 Jahren.

  • Weitere Informationen zu NACHSCHLAG findet Ihr hier .