Tel Aviv-Yafo und Berlin - Ein Bündnis der Freiheit, Demokratie und Hoffnung
Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, mit den unterzeichneten Städtepartnerschafts-Abkommen am 5. Mai 2025 im Roten Rathaus
Bild: Landesarchiv Berlin
Kai Wegner zeigt seinem Amtskollegen die nach dem 7. Oktober 2023 vor dem Roten Rathaus gehisste israelische Fahne und verspricht: Sie wird dort wehen, bis die letzte von der Hamas entführte Geisel befreit ist!
Bild: Landesarchiv Berlin
Die Vereinbarung zur Städtepartnerschaft mit Berlin bestärkt uns in unserer Hoffnung. Für mich lässt sich echte Partnerschaft nicht nur an offiziellen Zeremonien messen, sondern zeigt sich in den Beziehungen zwischen
Menschen – in persönlichen Begegnungen, dem Aufbau gegenseitigen Vertrauens und dem Knüpfen langfristiger Verbindungen. In substanziellen Beziehungen zwischen jungen Menschen, Kreativen und Kulturschaffenden,
Menschen in Forschung und Wissenschaft, zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern und zwischen Technologiefirmen.
Schon jetzt sehen wir viele Chancen für solche Partnerschaften, etwa in den Bereichen Hightech und Innovation, Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie beim gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel. Ich
hoffe, dass diese Vereinbarung, dieses dauerhafte Bündnis, dazu führen wird, dass immer mehr Berlinerinnen und Berliner Tel Aviv-Yafo kennenlernen und umgekehrt. So können wir einander entdecken und schätzen lernen.
Durch diese Verbindung zwischen uns kann ein weitverzweigtes Netzwerk persönlicher und beruflicher Beziehungen entstehen, welche das Leben in unseren beiden Städten bereichern und das Gefühl der Partnerschaft weiter verstärken werden.
Ich möchte mich bei meinem Freund Kai Wegner, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, für sein unerschütterliches Engagement für Israel und seinen beharrlichen Kampf gegen den Antisemitismus bedanken. Ich erinnere mich noch gut an seine Aussage, dass die israelische Flagge vor dem Roten Rathaus wehen werde, bis alle in Gaza festgehaltenen Geiseln zurückgeholt worden sind – Ausdruck seines aufrichtigen menschlichen und moralischen Engagements.
Auch danke ich Cornelia Seibeld, Präsidentin des Abgeordnetenhauses, für ihren unbeugsamen Einsatz für die Prinzipien der Freiheit und Demokratie und für ihre persönliche und moralische Unterstützung dieser Partnerschaft.
Die Geschichte lehrt uns, dass die Dunkelheit plötzlich über uns hereinbrechen kann – aber sie zeigt uns auch die Macht der Hoffnung. Wir sind als neue Nation aus der Düsternis des Holocausts hervorgegangen. So haben wir gelernt, dass Neuanfang und Wiederaufbau auch nach unvorstellbaren Katastrophen möglich sind.
Ich möchte mich für Ihren unermüdlichen Einsatz für die Geiseln und deren Familien und all Ihre Bemühungen bedanken. Und ich möchte daran erinnern, dass wir mit Sorge auf die Rückkehr der verstorbenen Geiseln warten, die noch immer in Gaza festgehalten werden. Wir werden nicht aufgeben, bis auch die letzte Geisel nach Hause zurückgekehrt ist.
Mein aufrichtiger Dank gilt Ihrer Unterstützung in diesen schweren Zeiten. Zusammen, so hoffe und glaube ich, können wir von einer gemeinsamen Zukunft in Frieden und Wachstum träumen und diese aufbauen.
Kontakt
Der Regierende Bürgermeister von Berlin
- Senatskanzlei -
Redaktion Zeitschrift aktuell
Amelie Müller