Im Jahr 1862 trug die Veröffentlichung des Buches „Grundrisse für städtische Wohngebäude. Mit Rücksicht auf die für Berlin geltende Bau-Ordnung“ von Gustav Assmann wesentlich dazu bei, dass sich das Berliner Zimmer zu einem festen Bestandteil des „typischen“ Berliner Mietshausgrundrisses entwickelte. Das Musterbuch diente als Schablone für die zahlreichen Baumeister, die ohne architektonische Unterstützung planten und entfaltete seine Wirkung auch in anderen Städten, vor allem in den östlichen Provinzen Preußens, wie in Magdeburg, Stettin oder Breslau, aber auch in skandinavischen Metropolen, vor allem in Kopenhagen.