Drucksache - 2427/V  

 
 
Betreff: Mittes Rathaus der Zukunft ist aus Holz
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktionen DIE LINKE, GrüneFraktionen DIE LINKE, Grüne
Verfasser:Urchs sowie die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE; Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Neugebauer, Siewer, Bertermann sowie die anderen Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
19.03.2020 
!!! A B G E S A G T !!! - 36. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin      

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag LINKE vom 10.03.2020

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, das zukünftige Rathausr den Bezirk Mitte als Rathaus der Zukunft zu planen. Bei der Konzepterarbeitung sind Vorbilder anderer, mit Berlin vergleichbarer Städte, zu berücksichtigen.

Gemeinsam mit der BVV Mitte von Berlin, dem Personalrat der Bezirksverwaltung und der Bürger*innenschaft ist ein Dialog zur Beantwortung der Frage zu initiieren: Was ist ein Rathaus der Zukunft?

r eine bestmögliche Öko-Bilanz des Neubaus soll der Rathausneubau mit dem höchstmöglichen Anteil des nachwachsenden Rohstoffs Holz gebaut werden.

 

Begndung:

Der Bezirk Mitte steht vor der großen Herausforderung des Neubaus eines neuen Rathauses am Standort des ehemaligen Hauses der Statistik. Es besteht die einmalige Chance einen Rathausstandort zu schaffen, der die besten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen der Verwaltung und eine umfassende Bürger*innenfreundlichkeit schafft. Und es besteht die einmalige Chance, eine Haus zu schaffen, welches den architektonischen und ökologischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Ein Haus, bei dem seine Planer*innen und Erbauer*innen bei der Einweihung mit Stolz sagen können: Ihr Berliner*innen und Berliner, schaut auf dieses Rathaus der Zukunft!

Der anhaltende Bauboom ist mitverantwortlich für Umweltbelastung und daraus resultierenden Klimawandel mit all seinen schädlichen Folgen, hauptsächlich verursacht durch die hohen Anteile von Zement und Stahl in den Baustoffen. Seit wenigen Jahren besinnt sich die Bauwirtschaft auf ein traditionelles Material, mit dessen Verwendung Milliarden Tonnen CO-2 vermieden werden können auf Holz. Weltweit gewinnt Holz an Bedeutung in der Bauwirtschaft. Ein neuartiges modulares Holz-Hybrid-System ermöglicht es, die Betonmenge so radikal zu reduzieren, dass nur ein Fünftel der üblichen CO2-Belastung beim Neubau entsteht. Die Wärme- und Schalldämmungseigenschaften sind deutlich besser als in Gebäuden nach konventioneller Stahl-Beton-Bauweise, ebenso das Raumklima. Mit diesem System können problemlos sogar 30stöckige Hochhäuser mit einer Höhe von bis zu 100 Metern realisiert werden. Ein Rathaus für Mitte nach diesem System gebaut wäre gebaute Zukunft.

 

 
 

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