Mitte Museum - Regionalgeschichtliches Museum für Mitte Tiergarten Wedding in Berlin

Blick in die Ausstellung des Mitte Museums
Bild: Theo Thiesmeier

Mitte Museum

Das Mitte Museum ist wieder geöffnet unter Berücksichtigung der allgemeinen Verhaltens- und Hygienegrundsätze für Mitarbeitende und die Besucherinnen und Besucher.

Wer wir sind und was wir tun – mitten im Museum

Eine Ausstellung mit Werken von Johanna Diehl, Seiichi Furuya, Wilhelm Klotzek, Stephan Kurr, Pia Linz, David Polzin, Kathrin Sonntag und Beiträgen von Mitarbeitenden des Mitte Museums.
Die Ausstellung wird kuratiert von Susanne Weiß und Theo Thiesmeier.

Warum befindet sich ein Bodenbelag in der Sammlung des Mitte Museums, der wie ein Perserteppich aussieht, aber ein großes Stück Linoleum ist? Wer kann etwas über dieses Ausstellungsstück und andere Objekte aus der Sammlung sagen, über ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Form? Fragen wie diese sind zentral für die Arbeit in einem Museum. Museumsarbeit sieht einfach aus, ist sie aber nicht. »Wer wir sind und was wir tun – mitten im Museum« veranschaulicht die Arbeit des Mitte Museums anhand ausgewählter Objekte entlang der fünf Kernaufgaben: Ausstellen, Bewahren, Forschen, Sammeln und Vermitteln.
Die Ausstellung geht fragend, forschend und humorvoll den Beziehungen zwischen Dingen, Arbeitsfeldern und Menschen nach und bezieht in die Inszenierung künstlerische Beiträge ein.
Unter der Rubrik »Das ist mein Ding« werden Gegenstände in einer Vitrine gezeigt, die einen besonderen Stellenwert im Leben ihrer Besitzerinnen und Besitzer haben – zusammen mit ihrer Geschichte.
Die Ausstellung vereint Museumsobjekte und Beiträge der beteiligten Künstlerinnen und Künstler mit Leihgaben und lässt Mitarbeitende des Museums in Videointerviews zu Wort kommen.

Öffnungszeiten: So bis Fr von 10 bis 18 Uhr
Begleitprogramm zur Ausstellung: Website des Mitte Museums
Ausstellungsdauer: 9. August 2019 bis 31. Januar 2021
Ausstellungseröffnung: am 8. August 2019 um 18:00 Uhr im Mitte Museum

Alle weiteren Informationen zum Museum finden Sie hier:
Website des Mitte Museums

Geschichtslabor/Ausstellungen im Rathaus Tiergarten

Thälmannplatz, Berlin, 1949, Foto: Schumann (Postkartendetail)
Thälmannplatz, Berlin, 1949, Foto: Schumann (Postkartendetail)
Bild: Mitte Museum

Ausgeblendet
Der Umgang mit NS-Täterorten in Ost- und West-Berlin
Repressed Memory
How East and West Berlin Dealt with Sites of Nazi Perpetrators

Im „Haus der Wannsee-Konferenz“ vor der Nutzung als Gedenkstätte, 1988, Foto: Werner ZellienIn Berlin befinden sich viele Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Mahnmale, die an die NS-Verbrechen erinnern. Der Einrichtung dieser Orte – gerade wenn es sich um so genannte Täterorte handelt – ging eine lange Geschichte des Ausblendens und Verschweigens sowie politischer Auseinandersetzungen voraus. Die Ausstellung erzählt von den schwierigen Prozessen auf dem Weg zu einer angemessenen Erinnerungskultur in Berlin, vor und nach der deutschen Wiedervereinigung 1990.

Eine Ausstellung des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, präsentiert vom Mitte Museum.

Ausstellungsdauer: 15. Mai – 31. Juli 2020
Geöffnet: Mo – Fr 10 – 17 Uhr
Ort: Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin, 2. OG
Durch die aktuellen Einschränkungen muss auf eine Ausstellungseröffnung leider verzichtet werden.

Begleitveranstaltung

Vom „Antifaschistischen Traditionskabinett“ zur Gedenkstätte.
Die „Köpenicker Blutwoche“ von 1933 in der Erinnerungskultur nach 1945

Donnerstag, 23. Juli 2020, 18 Uhr
Einführung: Agathe Conradi, Museum Treptow-Köpenick
Referat: Yves Müller, Universität Hamburg
Bitte informieren Sie sich zum gegebenen Zeitpunkt über Website des Mitte Museums, ob die Veranstaltung am 23.7. stattfinden kann.