Informationen des Landes Berlin für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende:
Українська - Ukrainian Інформація з Берліна для біженців з України | Информация города Берлина для беженцев из Украины
-
Corona: Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung und des Gesundheitsamtes Mitte
-
Berlin spart Energie: Tipps zum Energiesparen, Maßnahmen des Senats und aktuelle Entwicklungen: https://www.berlin.de/energie/

Mitte-Blog - Ereignisse im Bezirk 2022

Dezember

Bühne für die Silvesterparty am Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz

Aufbau der Silvesterparty am Brandenburger Tor

30. Dezember 2022

Das Brandenburger Tor bietet auch in diesem Jahr die Kulisse für die große Silvesterparty. Damit alle rund 2400 Gäste ausgelassen und vor allem sicher ins neue Jahr feiern können, sind zahlreiche Vorbereitungen nötig. Gemeinsam mit Vertreter*innen von Polizei, Feuerwehr und Veranstalter nahmen auch zwei Vertreter*innen des Straßen- und Grünflächenamtes (SGA) Mitte an der gemeinsamen Begehung des Veranstaltungsgeländes auf dem Pariser Platz teil.

Stehen die Bühnen, der Backstage-Bereich und Verkaufsstände so, wie es im Platzplan vorgesehen ist? Sind die Fluchtwege gut zugänglich? Welche Stolperfallen müssen noch behoben werden? Und ist das Natursteinpflaster auf dem bei Gästen beliebtesten Platz Berlins vor Beschädigungen durch die Veranstaltungstechnik geschützt? Auch wenn einen Tag vor Beginn der Party vieles noch im Bau war, gab es aus Sicht des SGA keinerlei Einwände.

Das Brandenburger Tor ist am 31. Dezember 2022 gesperrt. Bereits am Morgen werden die Zugänge von der Ebertstraße und von der Wilhelmstraße verschlossen. Der Einlass zur Silvesterparty ist nur mit einem Ticket in der Zeit von 18.00 bis 19.30 Uhr möglich. Die Ebertstraße und die Straße des 17. Juni bleiben in der Silvesternacht für den Autoverkehr geöffnet. Sollte die Situation es erfordern, kann die Polizei die Straßen rund um das Brandenburger Tor kurzfristig für den Verkehr sperren.

Weitere Informationen: https://www.berlin.de/events/3303144-2229501-silvesterparty-am-brandenburger-tor.html

  • Gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr kontrollierte das Straßen- und Grünflächenamt Mitte am 30. Dezember 2022 das Veranstaltungsgelände auf dem Pariser Platz

    Gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr kontrollierte das Straßen- und Grünflächenamt Mitte am 30. Dezember 2022 das Veranstaltungsgelände auf dem Pariser Platz

  • Das SGA Mitte kontrolliert u.a., ob die Aufbauten richtig stehen und die Fluchtwege frei sind.

    Das SGA Mitte kontrolliert u.a., ob die Aufbauten richtig stehen und die Fluchtwege frei sind.

  • Das Natursteinpflaster am Brandenburger Tor muss vor Beschädigungen geschützt sein.

    Das Natursteinpflaster am Brandenburger Tor muss vor Beschädigungen geschützt sein.

  • Massive Betonsperren sichern das Veranstaltungsgelände auf dem Pariser Platz.

    Massive Betonsperren sichern das Veranstaltungsgelände auf dem Pariser Platz.

  • Am Morgen des 30. Dezember war der Aufbau für die Silvesterparty noch in vollem Gange.

    Am Morgen des 30. Dezember war der Aufbau für die Silvesterparty noch in vollem Gange.

  • Der Pariser Platz bot einen ungewohnten Anblick, das Brandenburger Tor war zum Teil durch die Bühne verdeckt.

    Der Pariser Platz bot einen ungewohnten Anblick, das Brandenburger Tor war zum Teil durch die Bühne verdeckt.

  • Statt eines Feuerwerks gibt es um Mitternacht eine Lichtshow.

    Statt eines Feuerwerks gibt es um Mitternacht eine Lichtshow.

  • Für alle, die kein Ticket bekommen haben, wird die Silvesterparty live im Fernsehen übertragen.

    Für alle, die kein Ticket bekommen haben, wird die Silvesterparty live im Fernsehen übertragen.

Preisverleihung für die Fassade des Gemeindehauses der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel

Preis für die Fassadenrekonstruktion des Gemeindehauses der Israelitischen Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel

8. Dezember 2022

Ein wahres Schmuckstück ist in der Tucholskystraße 40 entstanden. Das Gemeindehaus der Israelitischen Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel sticht mit seiner Fassade hervor, die Elemente des Jugendstil und jüdische Ornamentik kombiniert. Viele Jahrzehnte zierte schmuckloser Putz das Gebäude, das 1904 entstand und bald als “Klein Jerusalem” bekannt war.
Die handwerkliche und gestalterische Qualität der nur anhand von historischen Fotos wiederhergestellten Fassade hat auch die Mitglieder der überregionalen Vereinigung “Stadtbild Deutschland e.V.” überzeugt. Sie zeichneten das Gemeindezentrum mit dem 3. Platz bei der Wahl zum Gebäude des Jahres 2021 aus.
Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger war begeistert von der prächtigen Fassade. “Sie ist für mich ein Symbol für sicheres und frohes jüdisches Leben in Berlin”, sagte sie auf der Preisverleihung. Das Bezirksamt Mitte hat die Rekonstruktion der historischen Fassade finanziell unterstützt mit Geld aus dem Parteivermögen der ehemaligen DDR-Massenorganisationen.
Für Dr. Moshe Abraham Offenberg, Geschäftsführer von Adass Jisroel, ist das neue Antlitz des Gemeindehauses ein Symbol der Präsenz jüdischen Lebens in der Mitte Berlins. Er erinnerte an den Talmud-Satz “Die alte Pracht wiederherstellen”, in dessen Tradition das Haus stehe.
Tilo Bergmann, Bundesvorsitzender von Stadtbild Deutschland und Dr. Peter Dobrick vom Berliner Ortsverband von Stadtbild Deutschland, lobten die Schönheit und Qualität der Fassade, die durch das Berliner Architekturbüro Dierkes Poelzig und Berliner sowie Brandenburger Handwerksbetriebe neu entstand: “Das Gebäude strahlt wieder Schönheit und Lebendigkeit aus.”

Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: Zwei Straßen im Wedding umbenannt

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.

2. Dezember 2022

Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel. Stefanie Remlinger und Almut Neumann begrüßten dazu König Jean-Yves Eboumbou Douala Bell, die Botschafter Kameruns und Namibias und viele weitere Gäste zur feierlichen Umbenennung.

Der Nachtigalplatz heißt nun Manga-Bell-Platz. Er erhält den Namen zu Ehren Rudolf und Emily Duala Manga Bell, dem Königspaar der Duala und Kämpfern gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Kamerun. Rudolf Duala Manga Bell wurde 1914 als Anführer des Widerstands hingerichtet.

Die Lüderitzstraße wurde in Cornelius-Fredericks-Straße umbenannt. Fredericks war Führer der !Aman und gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten des militärischen Widerstands gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Namibia.

Im Centre Francais trugen sich König Eboumbou und Kameruns Botschafter S.E. Victor Ndocki in das Goldene Buch des Bezirks ein. Stefanie Remlinger überreichte einen Buddy Bären als Geschenk an die Gäste aus Kamerun.

Weitere Informationen rund um die Straßenumbenennungen im Afrikanischen Viertel im Wedding und Hintergrundinfos zu den neuen Namensgeber*innen der Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes gibt es hier.

  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.
  • Manga-Bell-Platz und Cornelius-Fredericks-Straße: So heißen seit Freitag zwei Straßen im Afrikanischen Viertel.

November

Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938: Am Mahnmal Levetzowstraße erinnerten Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Schüler*innen des Französischen Gymnasiums heute an die Opfer des Nationalsozialismus.

Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938

9. November 2022

Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte haben am 9. November 2022 an die Opfer der Reichspogromnacht erinnert. Zusammen mit Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten, des Lessing-Gymnasiums, der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und des Französischen Gymnasiums fanden an vier Orten in Mitte Gedenkveranstaltungen statt.

Am Güterbahnhof Moabit, am Siegmunds Hof, am Levetzow-Denkmal und am Jüdischen Krankenhaus hatten die Schüler*innen ein kleines Programm vorbereitet, in dem sie sich mit der grauenhaften Nacht des 9. November auseinandersetzten. ,,Wir müssen jeglichem Unrecht und jeder Form von Diskriminierung entschieden entgegentreten“, mahnte die Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Dr. Almut Neumann, vor dem Jüdischen Krankenhaus an. In Deutschland nehme Antisemitismus weiter zu und daher müsse auch zukünftig über das schreckliche Geschehen in der Vergangenheit gesprochen werden, so Dr. Neumann.

  • Nach einer szenischen Lesung in der Aula der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule legte Bezirksstadträtin Maja Lasic nach einer Ansprache einen Kranz am Erinnerungsort für den ehemaligen Güterbahnhof Moabit nieder.

    Nach einer szenischen Lesung in der Aula der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule legte Bezirksstadträtin Maja Lasić nach einer Ansprache einen Kranz am Erinnerungsort für den ehemaligen Güterbahnhof Moabit nieder.

  • Nach einer szenischen Lesung in der Aula der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule legte Bezirksstadträtin Maja Lasic nach einer Ansprache einen Kranz am Erinnerungsort für den ehemaligen Güterbahnhof Moabit nieder.

    Der Schulchor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule begleitete die Gedenkveranstaltung am Erinnerungsort für den ehemaligen Güterbahnhof Moabit.

  • Mit musikalischer Begleitung znd Beiträgen von Schüler*innen des Lessing-Gymnasiums fand das Gedenken vor dem Jüdischen Krankenhaus mit Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann und der Ärzt*innenschaft statt.

    Mit musikalischer Begleitung und Beiträgen von Schüler*innen des Lessing-Gymnasiums fand das Gedenken vor dem Jüdischen Krankenhaus mit Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann und der Ärzt*innenschaft statt.

  • Mit musikalischer Begleitung und Beiträgen von Schüler*innen des Lessing-Gymnasiums fand das Gedenken vor dem Jüdischen Krankenhaus mit Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann und der Ärzt*innenschaft statt.

    Mit musikalischer Begleitung und Beiträgen von Schüler*innen des Lessing-Gymnasiums fand das Gedenken vor dem Jüdischen Krankenhaus mit Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann und der Ärzt*innenschaft statt.

  • Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938: Am Mahnmal Levetzowstraße erinnerten Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Schüler*innen des Französischen Gymnasiums am 9. November an die Opfer des Nationalsozialismus.

    Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938: Am Mahnmal Levetzowstraße erinnerten Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Schüler*innen des Französischen Gymnasiums am 9. November an die Opfer des Nationalsozialismus.

  • Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938: Am Mahnmal Levetzowstraße erinnerten Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Schüler*innen des Französischen Gymnasiums heute an die Opfer des Nationalsozialismus.

    Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938: Am Mahnmal Levetzowstraße erinnerten Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und Schüler*innen des Französischen Gymnasiums am 9. November an die Opfer des Nationalsozialismus.

  • 6 Stelen für 6 Millionen Menschen: Am Siegmunds Hof erinnerten am 9. November 2022 Schüler*innen des Tiergarten Gymnasiums, Vertreter*innen der BVV Mitte, Bezirksstadtrat Carsten Spallek & Dr. Offenberg von der Gemeinde Adass Jisroel an verfolgte & ermordete Jüd*innen aus Moabit.

    6 Stelen für 6 Millionen Menschen: Am Siegmunds Hof erinnerten am 9. November 2022 Schüler*innen des Tiergarten Gymnasiums, Vertreter*innen der BVV Mitte, Bezirksstadtrat Carsten Spallek & Dr. Mario Offenberg von der Gemeinde Adass Jisroel an verfolgte & ermordete Jüd*innen aus Moabit.

Am Nachmittag kamen die vier beteiligten Schulen zur Abschlussveranstaltung im Grips-Theater zusammen. Mit Musik, Texten und Theateraufführungen machten sie für die Zuschauer*innen die Grausamkeit der Vergangenheit hör- und sichtbar. Als Gastredner sprach der Vorstandssprecher und Geschäftsführer der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, Dr. Mario Offenberg. Er erinnerte an die jüdische Geschichte Berlins und mahnte, dass der 9. November niemals zu einem reinen Ritual werden dürfe. Die besondere Bedeutung dieses Tages müsse immer allgegenwärtig sein.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger, die die Aufführungen im Grips-Theater mitverfolgte, zeigte sich begeistert von der besonderen Form der Auseinandersetzung mit dem 9. November, für die sich die Schüler*innen entschieden hatten. ,,Ihr habt heute gezeigt, dass man sich dem Thema nicht nur mit trockenen Geschichtsdaten nähern kann. Die künstlerische Aufarbeitung, war eine besondere Herangehensweise“, so Remlinger.

  • Das Schulorchester des Lessing-Gymnasiums spielte ein Allegretto von Ludwig van Beethoven auf der Gedenkveranstaltung 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Das Schulorchester des Lessing-Gymnasiums spielte ein Allegretto von Ludwig van Beethoven auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Das Schulorchester des Lessing-Gymnasiums spielte ein Allegretto von Ludwig van Beethoven auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Das Schulorchester des Lessing-Gymnasiums spielte ein Allegretto von Ludwig van Beethoven auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie RemlingBezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger hielt ein Grußwort auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.er hält ein Grußwort auf der Gedenkveranstaltung zum 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger hielt ein Grußwort auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Der Grundkurs Theater der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule spielte das Stück "Das Leben ist bunt" auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Französisches Gymnasium mit Szenischer Lesung auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Französisches Gymnasium mit Szenischer Lesung auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Französisches Gymnasium mit Szenischer Lesung auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

    Französisches Gymnasium mit Szenischer Lesung auf der Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 im Grips-Theater.

  • Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

    Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

  • Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

    Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

  • Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

    Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten führten "Die Todesfuge" nach Paul Celan auf der Bühne des Grips-Theaters auf.

Oktober

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger überreicht die Rettungsmedaille an Shawka Farhan

Verleihung der Rettungsmedaille an Shawka Farhan

24. Oktober 2022

,,Die Rettungsmedaille des Landes Berlin verleihen wir nicht oft“, stellte die neue Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger fest, als sie Shawka Farhan am 24. Oktober 2022 in ihrem Büro begrüßte. Damit unterstrich sie die besondere Bedeutung dieser Auszeichnung. Die Rettungsmedaille erhalten Personen, die unter besonders schwierigen Umständen erfolgreich Menschen aus einer Lebensgefahr gerettet oder eine der Allgemeinheit drohende Gefahr abgewendet haben. Dabei waren sie selbst einer erheblichen Lebensgefahr ausgesetzt.

So erging es Shawka Farhan als am 22. Januar 2022 ein 52-jähriger Mann auf dem Bahnhof Alexanderplatz in eine lebensgefährliche Situation geriet. Dieser erhielt nach einem zunächst verbalen Streit mit einem anderen Mann, mehrfache Faustschläge gegen den Hinterkopf. Infolgedessen verlor der 52-jährige das Gleichgewicht und fiel rücklings ins Gleisbett der U-Bahn-Linie 2. Shawka Farhan, der sich ebenfalls auf dem Bahnsteig befand, eilte zu der hilflosen Person und sprang in das Gleisbett hinab. Unter körperlicher Anstrengung hob er den Mann wieder auf den Bahnsteig zurück. ,,Hatten Sie gar keine Angst?“, fragte Bezirksbürgermeisterin Remlinger. Natürlich habe er Angst gehabt, antwortete Farhan. Aber die nächste U-Bahn kam in zwei Minuten und deshalb musste er schnell reagieren.

Durch sein beherztes und uneigennütziges Eingreifen wurde er nun vom Bezirksamt Mitte im Namen des Senats mit der Rettungsmedaille gewürdigt. Strahlend nahm er von der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger die Medaille und dazugehörige Urkunde entgegen, die sich für seinen mutigen Einsatz bedankte.

Die Preisträger des Ehrenamtspreises 2022.

Verleihung des Ehrenamtspreises 2022

7. Oktober 2022

Unter dem Sternenhimmel des Zeiss-Großplanetariums zeichnete Bezirksstadtrat Carsten Spallek am 7. Oktober engagierte Menschen aus Mitte mit dem Ehrenamtspreis des Bezirksamts aus.

Die Preisträger*innen sind Ivica Seges von den Stadtschloss-Kids, Iman Andrea Reimann vom Deutschen Muslimischen Zentrum Berlin e.V., Ebru Schäfer & Team vom Gästehaus Nordufer.

Ivica Seges (14) kam als Praktikant zu den Stadtschloss-Kids, die im Moabiter Stadtschloss unter anderem Kreativ-, Spiel- und Sportangebote und eine Hausaufgabenhilfe für Kinder im Grundschulalter organisieren. Nach seinem Praktikum entschied er sich zu bleiben und ehrenamtlich Workshops und andere Angebote für die kleinen Besucher*innen vorzubereiten und durchzuführen.

Iman Andrea Reimann ist die gute Seele des Deutschen Muslimischen Zentrums (DMZ) Berlin e.V. und seit 26 Jahren eines der aktivsten Mitglieder des Vereins. Sie leistet Bildungsarbeit und kümmert sich federführend um den interreligiösen Dialog. Außerdem hat sie stets ein offenes Ohr für ihre Mitstreiter*innen im DMZ.

Ebru Schäfer und Team haben 100 Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine nach Berlin geflohen sind, über Monate im Jugendgästehaus am Nordufer versorgt, beraten und unterstützt. Essen für 100 Menschen wurde vor Ort zubereitet, Kleidung und sonstige Spenden koordiniert, bei Anträgen und Papierkram geholfen, immer wieder konnten neue Unterstützer*innen gewonnen werden. Mittlerweile hat die AWO Berlin Mitte die Unterkunft übernommen, zu vielen Familien hält das Team aus Ehrenamtlichen weiterhin Kontakt und unterstützt nach wie vor, wo es nur kann.

Geehrt wurden am Freitagabend zudem Ehrenamtliche, die sich seit vielen Jahren in den bezirklichen Sozialkommissionen engagieren.

10 Jahre: Brigitte Ballschmieter, Britta und Ralf Dietrich und Yury Frantsuzov.
20 Jahre: Maria Frantsuzova, Jutta Sonntag und Andreas John.
50 Jahre: Brigitte Horn

“Ohne Sie würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Bleiben Sie dabei und begeistern Sie so viele Menschen, wie Sie nur können, es Ihnen gleich zu tun”, sagte Bezirksstadtrat Carsten Spallek.

  • Ivica Seges ist erst 14 Jahre alt und engagiert sich als ehrenamtlicher Helfer bei den Stadtschloss-Kids
  • Brigitte Ballschmieter, Ralf und Britta Dietrich (v.l.) wurden von Stadtrat Carsten Spallek für ihr zehnjähriges Engagement in den bezirklichen Sozialkommissionen ausgezeichnet.
  • Andras John (Preis wurde von seiner Schwester angenommen) und Jutta Sonntag (v.l.) wurden von Stadtrat Carsten Spallek für ihr zwanzigjähriges Engagement in den bezirklichen Sozialkommissionen ausgezeichnet.
  • Brigitte Horn wurde von Stadtrat Carsten Spallek für ihr fünfzigjähriges Engagement in den bezirklichen Sozialkommissionen ausgezeichnet.
  • Iman Andrea Reimann ist die gute Seele des Deutschen Muslimischen Zentrums Berlin e.V.
  • Das Team um Ebru Schäfer nahm 100 Flüchtlinge aus der Ukraine im Jugendgästehaus am Nordufer auf.

September

Gepanzertes Fahrzeug der Polizei bei der Sprengung einer Weltkriegsbombe in der Moabiter Sickingenstraße

Bombenfund in Moabit: Erfolgreiche Evakuierung

26. September 2022

Eine 50 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei Bauarbeiten in der Sickingenstraße in Moabit gefunden worden. Da sich der Blindgänger nicht entschärfen ließ, musste er vor Ort kontrolliert gesprengt werden.
Am 26. September fand eine große Evakuierungsaktion in Moabit statt. Rund 9000 Leute mussten den Sperrkreis von 500 Metern um die Bombe verlassen. Das Bezirksamt Mitte unterstützte Polizei und Feuerwehr bei der Evakuierung. Rund 30 Beschäftigte aus Sozialamt, Ordnungsamt, Gesundheitsamt, Jugendamt und Katastrophenschutz betreuten rund 120 Menschen, die während der Entschärfung in den Räumlichkeiten des SOS Kinderdorfs in der Waldstraße untergebracht waren. Helfer*innen von DRK, Johanniter Unfallhilfe, Malteser, ASB und DLRG fuhren mobilitätseingeschränkte Personen in die Sammelunterkunft. Gegen 16 Uhr hob die Polizei den Sperrkreis auf, nachdem die Bombe erfolgreich gesprengt worden war.

Weitere Informationen

August

Start der Parkzone 77 im Brüsseler Kiez

Eröffnung der Parkzone 77

15. August 2022

Rund um das Rathaus Wedding ist das Parken ab sofort kostenpflichtig. Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann hat die Parkzone 77 eröffnet. Im Brüsseler Kiez zwischen Müllerstraße, Seestraße, Sylter Straße und Fennstraße stehen die ersten Parkscheinautomaten, an denen nur noch bargeldloses Zahlen möglich ist. Statt mit Münzen funktionieren die Automaten mit EC-Karten, Handyparken und erstmals mit der BVG-Guthabenkarte. Die gelbe Karte gibt es seit Sommer 2021. Sie ist an 500 Lotto-Annahmestellen, mehr als 700 Fahrscheinautomaten und in den BVG-Service-Centern erhältlich und ermöglicht anonymes Bezahlen. An jedem zweiten Parkscheinautomaten in der Zone 77 ist weiterhin Bargeld akzeptiert.
In den kommenden Jahren sollen sämtliche Parkscheinautomaten in Mitte für die BVG-Guthabenkarte umgerüstet werden.
Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann: “Bis Ende des Jahres soll fast der gesamte Bezirk Mitte parkraumbewirtschaftet sein. Das stärkt den Umweltverbund und ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende.”

Weitere Informationen gibt es unter www.parken-in-mitte.de

Juli

Gedenken 20. Juli 2022 am Rathaus Wedding mit Bezirksstadtrat Carsten Spallek

Gedenkveranstaltung an den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus

20. Juli 2022

Anlässlich des 78. Jahrestages erinnerte Stadtrat Carsten Spallek stellvertretend für das Bezirksamt Mitte auf dem Vorplatz des Rathauses Wedding an die Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 und würdigte deren Widerstand gegen das NS-Regime.

Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde vor 77 Jahren gemeinsam mit weiteren hohen Offizieren erschossen, weil sie versucht hatten, Adolf Hitler am 20. Juli 1944 mit einer Bombe zu töten. Der Anschlag misslang und die Attentäter sowie ihre Mitverschwörer wurden hingerichtet. Der 20. Juli 1944 gilt seitdem als Symbol für den deutschen Widerstand gegen das NS-Regime.

Juni

Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus

Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021

24. Juni 2022

Mit der Bezirksverdienstmedaille zeichnen Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte jährlich Menschen aus, die sich in besonderer Weise für den Bezirk engagieren. Am 24 Juni verliehen Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Gabriele Cocozza, als Vertretrin der BVV Mitte, die Bezirksverdienstmedaille 2021 an Ulrich Davids, der sich insbesondere durch die Aktivitäten, der von ihm initiierten „Kunstbrücke Berlin-Mitte/Bottrop” große Verdienste erworben hat.

Thi Nga Ho, Wolfgang Keune, Ahmed Hasanato, Jens Jensen und Thi Van Nguyen sind als ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen des interkulturellen ambulanten Hospizes DONG BAN JA (koreanisch für “Menschen begleiten”) tätig und betreuen schwer kranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen.

Jutta Schauer-Oldenburg wohnt und engagiert sich seit mehr als 45 Jahren in Moabit. Sie ist ehrenamtlich tätig, unter anderem in der Stadtteilarbeit, und besonders in der Gesundheitspolitik.

Andreas Szagun ist seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich in und für Moabit tätig. Besonders ein Projekt muss hier genannt werden: der „Gedenkort Güterbahnhof Moabit”. Im Rahmen seines Engagements in der Geschichtswerkstatt übernahm er ab 1993 auch Führungen auf dem Kriegsgräberfriedhof Wilsnacker Straße.

Weitere Informationen

  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
  • Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2021 am 24.06.2022 im Teehaus
Bundesinnenministerin Nancy Faeser besuchte am 24. Juni 2022 das Ordnungsamt Mitte.

Bundesinnenministerin Faeser besucht das Ordnungsamt Mitte

24. Juni 2022

Fast ein Viertel der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst hat schon einmal Gewalt im Berufsalltag erlebt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Bundesinnenministerium herausgegeben hat. Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Angriffe nehmen immer mehr zu. Aus diesem Anlass hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser das Ordnungsamt Mitte besucht. In vertraulicher Runde tauschte sie sich mit Beschäftigten des Allgemeinen Ordnungsdienstes aus, die immer wieder mit gefährlichen Situationen in ihrem Job konfrontiert sind.

In ihrem anschließenden Statement vor der Presse versprach Innenministerin Faeser: “Wir werden derartige Gewaltexzesse nicht mehr hinnehmen.” Verbale und physische Gewalt gegen Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes müssten Konsequenzen haben. Sie hofft, dass die neue Studie eine öffentliche Diskussion auslöst.
Ulrich Silberbach, der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), beklagte eine “Verrohung der Gesellschaft”. Gewalttätige Vorfälle gebe es täglich, daher brauche es bessere Prävention für die Beschäftigten, um in gefährlichen Situationen angemessen reagieren zu können. Auch eine bessere Nachsorge für Menschen, die Gewalt erfahren haben, sei notwendig. “Viele fühlen sich allein gelassen”, sagte Silbermann. Es brauche ein Meldesystem für Gewaltvorfälle, zudem müssten Führungskräfte für das Thema sensibilisiert werden.

Gedenkveranstaltung_17_Juni

Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953

17. Juni 2022

Mit einer Gedenkveranstaltung erinnerte Bezirksstadtrat Ephraim Gothe stellvertretend für das BA Mitte gemeinsam mit der BVV Mitte auf dem Urnenfriedhof Seestraße an den Widerstand gegen die SED Diktatur und die Opfer des Volksaufstands am 17. Juni 1953 in der DDR.

Am 17. Juni 1953 begann der Volksaufstand in der DDR. Ziel der Demonstranten waren wirtschaftliche, soziale und politische Veränderungen. Bereits am gleichen Tag wurde durch die sowjetische Militäradministration der Ausnahmezustand über 167 der 217 Land- und Stadtkreise der DDR verhängt.

Über eine Million Menschen waren am Volksaufstand des 17. Juni 1953 beteiligt. Trotzdem wurde er in wenigen Stunden von der sowjetischen Armee niedergeschlagen. Bei den Unruhen kamen mehr als 140 Menschen ums Leben.

Mai

Podcast „Moabiter Stadtgespräche“ – Eine Zeitreise durch 50 Jahre Berliner Städtebauförderung

Podcast „Moabiter Stadtgespräche“ – Eine Zeitreise durch 50 Jahre Berliner Städtebauförderung

Im Podcast „Moabiter Stadtgespräche – Eine Zeitreise durch 50 Jahre Berliner Städtebauförderung“ wird schlaglichtartig die Geschichte der (West-)Berliner Stadterneuerung erzählt. Von der Idee der Flächensanierung der 1960er/1970er Jahren bis hin zum Thema Klimaanpassung schauen Akteure aus Politik, Verwaltung, Initiativen und Stadtplanung auf ein ereignisreiches Kapitel der Moabiter Stadtentwicklung zurück.

Die Zeitreise begann vor einem Jahr zum 50. Jubiläum der Städtebauförderung mit der Aufzeichnung und Veröffentlichung von vier Folgen der insgesamt sechsteiligen Serie. Zum 14. Mai 2022 – dem diesjährigen Tag der Städtebauförderung – werden die letzten beiden Folgen erscheinen. Mit der sechsten Folge der Zeitreise stellt sich Bezirksstadtrat Ephraim Gothe den Fragen der Städtebauförderung in Bezug auf aktuelle Herausforderungen von Klimaanpassung und Klimaschutz. Alle Folgen der „Moabiter Stadtgespräche“ können auf der Website des Förder- und Sanierungsgebiets Turmstraße unter www.turmstrasse.de sowie auf Spotify, YouTube, SoundCloud und iTunes abgerufen werden.

April

Ausstellungseröffnung_Mitte_Museum_Rathaus_Tiergarten

Mitte Museum: Eröffnung der Dependance im Rathaus Tiergarten

28. April 2022

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel eröffnete die Ausstellung „Das Rathaus Tiergarten als Täter- und Erinnerungsort“ im ehemaligen Bürgermeisterzimmer des Rathaus Tiergarten. Die Ausstellung widmet sich u.a. der Geschichte des Gebäudes. Das Rathaus Tiergarten entstand zwischen 1935-1937 für die Verwaltung des Bezirks Tiergarten und war der erste Neubau in der Zeit des Nationalsozialismus für die Berliner Kommunalverwaltung. Ein bemerkenswertes Relikt dieser Zeit stellt das holzvertäfelte Bürgermeisterzimmer mit eingelassenen Vitrinen im zweiten Obergeschoss dar, das bis 2017 von dem Bezirksbürgermeister als Dienstsitz genutzt wurde. Dort werden jetzt Gastgeschenke von der israelischen Partnerstadt Holon an das Bezirksamt gezeigt. Ein digitaler Medientisch stellt Formen des Umgangs mit NS-Bauten nach 1945 in Deutschland vor. Außerdem wird die Dependance des Mitte Museums auch für Veranstaltungen genutzt, beispielsweise zur Ortsteil-Geschichte Moabits sowie zur Erinnerungskultur und Geschichte der Deportationen am nahelegenden historischen Güterbahnhof Berlin-Moabit.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Das Rathaus Tiergarten 1935-1955“ suchen Mitte Museum und Bezirksamt Mitte von Berlin nach Zeitzeugnissen. Besonders Fotografien, Tagebucheinträge, Memoiren, aber auch Zeichnungen und Malereien, welche das Rathaus oder dessen Umgebung in dieser Zeit thematisieren, sind gefragt. Ziel des Projektes ist es, Nachlässe zu erhalten und zu erforschen, wie das Rathaus – das Gebäude und die dortige Verwaltung – von der lokalen Bevölkerung während der NS-Zeit, in der „Zwischenzeit“ und ab 1949 wahrgenommen und akzeptiert wurde. Das Bezirksamt Mitte setzt sich mit der Vergangenheit des Rathauses Tiergarten als NS-belastetes Gebäude aktiv auseinander.

Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann, Senatorin Bettina Jarasch und Patrick Möller, Geschäftsführer der Wall GmbH eröffnen ein neues Toilettenhäuschen am Zeppelinplatz

Eröffnung der neuen Toilette am Zeppelinplatz

27. April 2022

Am Zeppelinplatz in Wedding eröffnete Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann heute gemeinsam mit Senatorin Bettina Jarasch und Patrick Möller, Geschäftsführer der Wall GmbH, ein neues Toilettenhäuschen. Die WC-Anlage ist eine ganz besondere: Sie ist die letzte von 278 neuen Anlangen, die die Firma Wall in den vergangenen drei Jahren in Berlin errichtet hat. Sie sind vollautomatisch und barrierefrei. Einige Anlagen, so auch die am Zeppelinplatz, sind mit einem Wickeltisch ausgestattet. Mindestens einmal am Tag findet eine Reinigung statt.

Allein in Mitte entstanden seit 2019 33 neue WC-Anlagen. Für Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann sind sie ein wichtiger Schritt für mehr Aufenthaltsqualität. “Mehr Toiletten bedeuten mehr Sauberkeit auf Spielplätzen, in Grünanlagen und im gesamten öffentlichen Raum. Wir werden auch in Zukunft nach Möglichkeiten suchen, um die WC-Infrastruktur in Mitte zu verbessern.”

März

Gedenkstunde_Kranzniederlegung_18.März

Gedenkstunde zum 174. Jahrestag der »Märzrevolution«

18. März 2022

Am 18. März 1848 schoss das preußische Militär in Berlin auf Befehl von König Friedrich Wilhelm IV. auf tausende Bürgerinnen und Bürger, die sich in den „Zelten“ im Tiergarten zu einer Kundgebung versammelt hatten.

Die Aktion 18. März, das Bezirksamt Mitte und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin riefen zu einer Gedenkstunde auf dem „Platz des 18. März“ am Brandenburger Tor zum 174. Jahrestag der »Märzrevolution«.

Worte des Gedenkens sprachen:
  • Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel
  • Étienne François, (Deutsch-französischer Historiker)
  • Michael Müller, MdB, ehemaliger Regierender Bürgermeister
  • Anne Helm, MdA
  • Kevin Kühnert, MdB
  • Linda Teuteberg, MdB
  • Thomas Heilmann, MdB
  • Frank Rieger, Bund für Geistesfreiheit

Im Anschluss folgte eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof der Märzgefallenen.

Februar

Gedenkfeier_Rosenstrasse_Fabrikaktion

Gedenken an die "Fabrik-Aktion" und den Protest in der Rosenstraße

28. Februar 2022

Zum Gedenken an die Opfer der »Fabrik-Aktion« 1943 und in Erinnerung an den »Frauenprotest in der Rosenstraße« riefen der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Bezirksamt Mitte und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin am Montag, 28. Februar 2022 um 16:00 Uhr, zu einer Gedenkfeier auf.

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude – es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.

Am Ende der Gedenkzeremonie wurden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt.

Januar

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel erinnert im Foyer des Rathauses Tiergarten an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2022

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte erinnerten am 77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel legte im Foyer des Rathauses Tiergarten einen Kranz nieder. Am Nachmittag traf sich der Bezirksbürgermeister virtuell mit Vertreter*innen der israelischen Partnergemeinde Holon. Bat Sheva, die aus dem polnischen Lodz stammt, überlebte als Einzige den Holocaust und berichtet Kindern und Jugendlichen von ihren Erlebnissen.

Bezirksstadträtin Stefanie Remlinger, Rabbiner Yehuda Teichtal und Thomas Helfrich (Bayer AG) gedenken am Güterbahnhof Moabit

Erinnerung am Güterbahnhof

Mehr als 30.000 Juden bedeutete der Güterbahnhof Moabit den Ausgangpunkt der Shoah. Dort, wo seit 2017 ein Gleis an die Bedeutung des Ortes erinnert, wurden viele Berliner Juden zwischen 1942 und 1944 in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Für Bezirksstadträtin Stefanie Remlinger gehört der Gedenkort zum historischen Selbstverständnis des Bezirks. “Solche Orte müssen im kollektiven Gedächtnis verankert bleiben”, sagte Stefanie Remlinger in ihrer Rede. Yehuda Teichtal, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Vorsitzender des Jüdischen Bildungszentrum Chabad Berlin, verlor mehr als 60 Mitglieder seiner Familie durch den Holocaust. Er appellierte daran, zusammen zu stehen, niemanden auszugrenzen und sprach sich für eine tolerante Gesellschaft aus: “Berlin steht als Leuchtturm für ein Miteinander aller Menschen.”

Ron Härtl vom Ordnungsamt reinigt Stolpersteine in der Turmstraße in Moabit

Der Stolperstein-Reiniger vom Ordnungsamt

Sie sind oft unscheinbar im Bürgersteig versteckt und doch ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte: Stolpersteine. Überall in Berlin erinnern die Messing-Quader im Pflaster an Juden, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden. Ron Härtl, Koordinator für die Parkraumüberwachung in Moabit, will die Erinnerung an die Menschen, die damals aus ihrem Leben gerissen wurden, wachhalten. In seinen Dienstpausen macht der Ordnungsamtmitarbeiter sich mit Wasser, Poliermittel und Schwamm auf und putzt die Stolpersteine sauber. Dabei kommt er oft mit Menschen ins Gespräch und er erzählt, was es mit den Steinen auf sich hat. Warum Ron Härtl das macht? “Man muss sich die Vergangenheit bewusst machen, um ein Zusammenleben in der Gegenwart zu gewährleisten.”