Fahrradboxen und Carsharing im Klausenerplatzkiez

Neuigkeiten

Bikehangar in London
Bild: Cyclehoop Ltd.

Bis 31.1.2018 war es möglich, sich bei einer Online-Umfrage auf mein.berlin.de zu beteiligen und Standorte vorzuschlagen. Nun geht das Vorhaben in die weitere Umsetzung.

Fahrradboxen

Eine Beteiligung am Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr sollte die Finanzierung sichern – das hat leider nicht funktioniert. Es steht inzwischen ein anderer Weg zur Finanzierung der Investition bereit.

Die Stellplätze in den Fahrradboxen werden vermietet. Es gibt bereits einen interessierten Vermieter. Die Miete wird voraussichtlich im Bereich 5 bis 8 € pro Monat liegen. Damit können die laufenden Kosten gedeckt werden.

Carsharing

Die gleichzeitige Ausweisung von Carsharingstellplätzen ist notwendig, da Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass ein Carsharingfahrzeug mittelfristig bis zu 10 Privat-PKW ersetzt und damit die Parkplatzverfügbarkeit verbessert.

Ein interessiertes Unternehmen steht in den Startlöchern, stationsgebundenes, und damit verlässliches, reservierbares, Carsharing anzubieten.

Bislang steht noch kein geeignetes Verkehrsschild zur Verfügung, mit dem Stellplätze so gekennzeichnet werden können, dass sie für stationsgebundenes Carsharing geeignet sind. Dies ist Aufgabe der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Im Verbund mit anderen Bezirksämtern laufen entsprechende Gespräche.

Projekt-Fakten

Infostand beim Kiezfest Klausenerplatz zum Thema Fahrradboxen und Carsharing am 16.6.2018
Infostand beim Kiezfest Klausenerplatz am 16.6.2018
Bild: Susanne Thoring

Je nach Nachfrage zahlreiche Fahrradboxen und Carsharingstationen im Klausenerplatzkiez.

Jede Fahrradbox enthält sechs einzeln mietbare Stellplätze. Die Box ist abschließbar und damit so sicher wie ein Fahrradkeller. Vorbild sind vergleichbare Initiativen in anderen Städten, beispielsweise in Hamburg.

Dieses Projekt ist eine Kooperation des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf (für die Fahrradboxen) und der Gewobag AG (für die Carsharingstationen). Das Projekt setzt §47 (3) des Berliner Mobilitätsgesetzes um.

Projektbeschreibung

Eine Frau schiebt ein Fahrrad in eine geöffnete Fahrradbox
Bild: Cyclehoop Ltd.

Die Anwohner des Klausenerplatz-Kiezes können auf der Beteiligungsplattform mein.berlin.de des Berliner Senates ihre Lieblingsstandorte für Fahrradboxen und Carsharingstationen angeben und die Vorschläge der anderen Nutzer bewerten.

Die am besten bewerteten Vorschläge sollen anschließend realisiert werden.

In Städten wie Berlin verzichten immer mehr Menschen auf das eigene Auto und nutzen Sharing-Angebote. Das garantiert ein Höchstmaß an Flexibilität und senkt zugleich die persönlichen Mobilitätsausgaben. Einhergehend mit diesem Wandel muss sich auch der öffentliche Raum verändern. Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger dazu: “Keine bequeme Abstellmöglichkeit im Haus, der Gehsteig ist voller Fahrräder oder Räder werden gestohlen – abschließbare Fahrradboxen auf der Straße, nach Vorbild anderer großer Städte, machen Radfahren als Alltagsverkehrsmittel leichter.”

Fahrradboxen sind abschließbare Stellplätze für bis zu sechs Fahrräder auf der Straße, die von Interessierten für einen geringen Betrag gemietet werden können. Diese ersetzen die im Altbaubestand in der Regel fehlenden Fahrradkeller und ermöglichen, auch wertvollere Räder sicher unterzustellen.

Carsharingstationen ermöglichen die vorherige Reservierung eines Autos, und sind damit ein verlässlicher, planbarer Ersatz für einen nur gelegentlich genutzten Privat-PKW.

Geplante Standorte der Fahrrad-Boxen

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Geplante Standorte Für Fahrrad-Boxen

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