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Ausstellungen im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein Frau liegt im Wasser und drei Kinder schauen ihr zu.

CHOTZEN - BILDER NACH DER ERINNERUNG - MIT KÜNSTLERISCHEN ARBEITEN VON INBAR CHOTZEN

29. September 2022 bis 26. März 2023

Die Ausstellung erinnert an die im Nationalsozialismus verfolgte, jüdische Familie Chotzen aus Wilmersdorf. Unter dem nationalsozialistischen Regime erlitten Josef und Elsa Chotzen mit ihren vier Söhnen zunehmende Ausgrenzung und Verfolgung. Am Ende standen Deportation und Ermordung. Nur Elsa und einer ihrer Söhne sowie die Frau eines weiteren Sohns überlebten.

Vom Leben der Chotzens haben zu verschiedenen Zeiten Menschen Zeugnis abgelegt. Die Ausstellung folgt ihren Wegen des Erinnerns bis in die Gegenwart und eröffnet einen Raum zwischen historischer Forschung, Kunst und Erinnerung. Im Mittelpunkt stehen die künstlerischen Arbeiten von Inbar Chotzen. Die in Israel lebende Nachfahrin hat sich in aktuellen Arbeiten ihre Familiengeschichte wiederangeeignet. Ihre Werke stehen für ihren Umgang mit der familiären Holocausterfahrung. Einen wichtigen Zugang bot ihr der Familiennachlass, den die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz bewahrt. Fotografien, Dokumente und Aufzeichnungen erzählen vom Leben der Familie während und nach der Zeit des Nationalsozialismus.

Eine Ausstellung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf.

Mehr zur Ausstellung auf der Website des Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

In Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Mann mit Arbeitermütze beim Strassenfest am Klausenerplatz, 1979

Vom Bleiben und Verändern, Der Charlottenburger Kiez in den 1970er und 1980er Jahren, Fotografien von Gottfried Schenk

2. September 2022 bis 8. Januar 2023

In Folge der Industrialisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert entstehen am Schloss Charlottenburg die Arbeiterquartiere um den Friedrich-Karl-Platz, dem heutigen Klausenerplatz. Mit dem Stadterneuerungsprogramm von 1963 beginnt der Exodus der angestammten Bewohnerschaft in die Neubauviertel am Stadtrand. Durch die Freimachungsprogramme des Sanierungsträgers, der Neuen Heimat Berlin, stehen viele Wohnungen leer, in die zunehmend Studierende und Arbeitskräfte aus Südeuropa und der Türkei einziehen.

Es entsteht ein Alternativmilieu mit Wohngemeinschaften, Szenekneipen und dem sonntäglichen Trödelmarkt am Klausenerplatz. Die 1973 gegründete Mieterinitiative Sanierungsgebiet Klausenerplatz e.V. kämpft für den Erhalt der Häuser und fordert deren Modernisierung zu bezahlbaren Mieten. Unterstützt wird sie vom Architekten Hardt-Waltherr Hämer, der mit einem Pilotprojekt im Block 118 die behutsame Stadterneuerung in die Tat umsetzt.

Gottfried Schenk hat als betroffener Mieter und Aktivist den Prozess über viele Jahre fotografisch begleitet. Seine Bilder ermöglichen einen Rückblick auf eine ereignisreiche Zeit der Mieter- und Hausbesetzerbewegung. Die derzeitige Entwicklung auf dem Immobiliensektor beweist gleichzeitig mit Nachdruck die Aktualität der Wohnungsfrage und die Gegenwärtigkeit der gezeigten Fotografien.

Mehr zur Ausstellung auf der Website des” Museum Charlottenburg-Wilmersdorf