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Charlottenburg-Wilmersdorf - der kreative Westen

Im Zentrum der Diskussion: die City West
Bild: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf/Sebastian Kringel

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist am 1. Januar 2001 im Rahmen der Berliner Verwaltungsreform nach der Fusion der ehemaligen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf entstanden. Aktuell zählt er rund 340.000 Einwohner*innen und steht damit an vierter Stelle der zwölf Berliner Bezirke.

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der City-Bezirk des Berliner Westens und weist nicht nur die berlinweit höchste Gastronomiedichte auf, er beheimatet mit der Tauentzienstraße und dem Kudamm auch die bekannteste Einkaufs- und Flaniermeile Berlins.

Der Kurfürstendamm ist seit der Bezirksfusion nicht mehr die Grenze zwischen Charlottenburg und Wilmersdorf, sondern die pulsierende Lebensader mitten im Bezirk. Schon mit dem Ausbau zum Prachtboulevard ab Ende des 19. Jahrhunderts etablierte er sich als Konkurrenz zur alten Stadtmitte Unter den Linden und der Friedrichstraße. Mit der in populären Kneipen, Bars und Varietés gepflegten schillernden Vergnügungskultur wurde der neue Berliner Westen zum Inbegriff der „Goldenen Zwanziger Jahre“. Mittlerweile ist der Kurfürstendamm der mit Abstand größte und umsatzstärkste Einzelhandelsstandort Berlins. Zahlreiche Geschäfte und Restaurants laden zum Einkaufen, Flanieren und Genießen ein.

Aber der Bezirk hat mehr als nur Shopping und Gastronomie zu bieten: Highlights gibt es von der Gedächtniskirche bis zum Teufelsberg, vom Havelstrand bis zur Technischen Universität, vom Olympiastadion bis zum Horst-Dohm-Eisstadion, vom Schloss Charlottenburg bis zum Volkspark Wilmersdorf, von der Deutschen Oper bis zur Schaubühne