Veranstaltungen im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Sofern nicht anders angegeben, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei.

Helga Goetze

Samstag, 17.01.2026, 14 Uhr

„Fernsehen kann man abstellen, ist bequemer“.
Ausstellungsgespräche über, für und wider Helga Goetze

mit Poligonal

Unsere aktuelle Sonderausstellung folgt verschiedenen Zugängen zu Helga Goetzes Kunst und Kosmos. Sie eignete sich ihren Platz in der Stadtgeschichte an, hinterließ eine dichte Dokumentation ihres Lebens und ihre Textilarbeiten waren zuletzt in Kunstausstellungen zu sehen. Die Manifestationen des Protests und des Tabubruchs sind im Museum angekommen – wie lässt sich heute von ihrer politischen und künstlerischen Sprengkraft erzählen? Das kuratorische Team im Gespräch.

Die Führung findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Szene aus dem Dokumentarfilm „Helga – eine Suche wird zur Hommage“,

Sonntag, 18.01.2026, 13 Uhr

Erzählsalon zum Dokumentarfilm „Helga – eine Suche wird zur Hommage“

mit Undine Günther und Johannes Hinkelammert

In ihrem Film „Helga – eine Suche wird zur Hommage“ (Berlin, 2023) spürt Undine Günther den Spuren von Helga in ihrem Leben nach: War sie verrückt oder doch eigentlich die Normale unter den Verrückten? Undines Eltern, Johannes Hinkelammert und Dorothea Günther, besuchten jahrelang die „Märchenstunden“ bei Helga, die auch in Auszügen in diesem Film gezeigt werden. Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit mit Undine Günther und Johannes Hinkelammert ins Gespräch zu kommen.

Der Film ist Teil unserer aktuellen Sonderausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“. In ausstellungsbegleitenden „Erzählsalons“ bringen wir die Erinnerungsstücke, die Helga in ihrem Freundes- und Familienkreis hinterließ zum Sprechen und treten mit den Menschen in Austausch, die Helga nahestanden.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Detail aus einer Arbeit von Helga Goetze. Man sieht 3 gestickte Köpfe in einem Kreis.

Stickbild (Ausschnitt), Helga Goetze. Privatbesitz Johannes Hinkelammert

Sonntag, 25.01.2026, 14 Uhr

Erzählsalon „Wer erinnert an Helga?“

mit Stefan Maria Rother

Helga Goetzes Worte, Bildwelten und Kontaktaufnahmen sollten neugierig machen, Erschrecken, Freuen, zum Nachdenken anregen – und zugleich sicherstellen, dass wir uns an sie erinnern. In unserer Sonderausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ zeigen wir künstlerische und schriftliche Werke wie Stickbilder und Gedichte, die Helga in ihrem Freundes- und Familienkreis hinterließ. In ausstellungsbegleitenden „Erzählsalons“ bringen wir diese Erinnerungsstücke zum Sprechen und treten mit den Menschen in Austausch, die Helga nahestanden. Wegbegleiter:innen und Angehörige erzählen von Begegnungen mit ihr und ihrer Wirkung.

Der Salon findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Detail aus einer Stickerei von Helga Goetze. Ein gestickzte Katze auf einer Wiese mit Blumen.

Helga Goetze, Meine eigene Geschichte, 1984. (Ausschnitt). Helga-Goetze-Stiftung im Stadtmuseum Berlin

Samstag, 14.02.2026, 12 Uhr

Stich für Stich gegen Ausgrenzung – gemeinsam entsteht ein Quilt

Helga Goetze machte Handarbeit zur aktivistischen Praxis. Der Gemeinschaftsquilt, der im Laufe der Ausstellung entsteht, ist ein kollektives Textil, zusammengesetzt aus vielen individuellen Quadraten, die persönliche Botschaften tragen.

Jeder Beitrag zählt – ob leise Stickzeile oder lauter Slogan. In diesem Workshop gestalten wir gemeinsam Quilt-Teile und lernen verschiedene Techniken kennen, wie Sticken, Applizieren, Patchwork und Smocking. Außerdem erhalten wir spannende Einblicke in die Craftivism-Bewegung, die Textiles politisch neu interpretiert und damit gesellschaftliche Räume besetzt. Material steht bereit. Kommt vorbei, ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Der Workshop findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Helga Goetze

Samstag, 14.02.2026, 14 Uhr

„Fernsehen kann man abstellen, ist bequemer“.
Ausstellungsgespräche über, für und wider Helga Goetze

mit Amelie Gappa

Unsere aktuelle Sonderausstellung folgt verschiedenen Zugängen zu Helga Goetzes Kunst und Kosmos. Sie eignete sich ihren Platz in der Stadtgeschichte an, hinterließ eine dichte Dokumentation ihres Lebens und ihre Textilarbeiten waren zuletzt in Kunstausstellungen zu sehen. Die Manifestationen des Protests und des Tabubruchs sind im Museum angekommen – wie lässt sich heute von ihrer politischen und künstlerischen Sprengkraft erzählen? Das kuratorische Team im Gespräch.

Die Führung findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Helga Goetze mit vielen Menschen

© Stefan Maria Rother, 1988

Samstag, 07.03.2026, 11 Uhr

Stadttour „Ein guter Platz“ – Helga Goetzes West-Berlin und verschwundene Orte der Frauenbewegung

Mit Heike Stange, Frauentouren

Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin.

Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Wir gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen. Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“.

Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz.

Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Helga Goetze mit vielen Menschen

© Stefan Maria Rother, 1988

Samstag, 14.03.2026, 11 Uhr

Stadttour „Ein guter Platz“ – Helga Goetzes West-Berlin und verschwundene Orte der Frauenbewegung

Mit Heike Stange, Frauentouren

Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin.

Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Wir gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen. Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“.

Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz.

Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de .

Helga Goetze, 1988

Sonntag, 15.03.2026, 14 Uhr

Ein Fest für Helga

Gedichte, Gespräche und Musik zu Helga Goetzes 104. Geburtstag

Die Künstlerin, Dichterin und „primäre Tabubrecherin“ Helga Goetze (1922-2008) wäre am 12. März 104 Jahre alt geworden. Sie selbst bezeichnete rückblickend ihren Weg „als Beispiel für Befreiung“ und hoffte, dass die Gesellschaft sie ernsthaft wahrnehmen werde. Anlässlich ihres Geburtstages laden das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Kuratorium der Helga-Goetze-Stiftung am letzten Ausstellungstag zum gemeinsamen Erinnern, Erzählen und Musizieren ein.

Das „Fest für Helga“ ist die letzte Veranstaltung im Rahmen unserer Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de . Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Kontakt

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
in der Villa Oppenheim

Leitung:
Heike Hartmann

Verkehrsanbindungen

Öffnungszeiten

Di bis Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So und Feiertage 11 – 17 Uhr

Zugang barrierefrei
Eintritt frei