Veranstaltungen im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Sofern nicht anders angegeben, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei.

Abb. Bildhauer Akbar Behkalam am Mahnmal für Cemal Kemal Altun, Hardenbergstraße, 22.Mai 1996. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf.

Abb. Bildhauer Akbar Behkalam am Mahnmal für Cemal Kemal Altun, Hardenbergstraße, 22.Mai 1996. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf.

Mittwoch, 03.06.2026, 18 Uhr

Erinnerungsraum Hardenbergstraße: Spuren der Verflechtungen mit dem Osmanischen Reich

Entlang der Hardenbergstraße kreuzen sich Geschichten von Flucht, Exil und Verfolgung. Jüdische, armenische, kommunistische und sozialdemokratische Biografien umspannen die Zeit vor, während und nach dem Nationalsozialismus. Der Rundgang, konzipiert von dem Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Doğan Akhanlı, eröffnet einen Raum zum Nachdenken über armenisch-deutsch-türkische Verflechtungsgeschichten und lokale Erinnerungskultur.

Treffpunkt: Amerikahaus, Hardenbergstrasse 22, 10623 Berlin, vor der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds

Schimmelpfeng-Haus, Kantstraße 165–166. 1966.

Schimmelpfeng-Haus, Kantstraße 165–166. 1966.

Donnerstag, 04.06.2026, 18 Uhr

Die Kant. Kunst, Text, Straße.

mit Annett Gröschner und Ina Weber

Ausgangspunkt Kantstraße: Tag und Nacht belebter Begegnungsort, auf 2630 Metern Länge in permanentem Wandel, Hafen verschiedenster Nationalitäten, gesäumt von Bauten verschiedenster Epochen. Für den Soziologen Richard Sennett ist sie eine Manifestation der offenen Stadt: von Unvollständigkeit, Aneignungen und Widerspruch gekennzeichnet. Die Autorin Annett Gröschner und die Bildhauerin Ina Weber werden bei diesem Spaziergang die komplexe Vita dieser Straße ein Stück begleiten.

Treffpunkt: Skulptur „Lesser“ von Olaf Nicolai für dem Hotel Upper West, Kantstraße 163-165.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds

Wilmersdorfer Straße, Ecke Wallstraße, um 1930 (Ausschnitt).

Wilmersdorfer Straße, Ecke Wallstraße, um 1930 (Ausschnitt).

Samstag, 06.06.2026, 14 Uhr

„Unsere Straße“. Terror, Widerstand und Erinnerung in Charlottenburg

Seit den frühen 1930er Jahren waren die Viertel in Alt-Charlottenburg wiederholt Schauplatz politischer Gewalt. Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten verbreitete der SA-Sturm 33 Terror. Die kommunistische Gegenwehr war massiv, doch auch aus anderen politischen Richtungen gab es Menschen, die Widerstand leisteten. In seinem Roman „Unsere Straße“ schilderte Jan Petersen die Auseinandersetzungen rund um die einstmalige Wallstraße, die erst zur Maikowskistraße, und nach dem Krieg zur Zillestraße wurde.

Treffpunkt: Schlossstr. 55/ Otto-Grüneberg-Weg, vor der Villa Oppenheim

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds

Im Freibad Wilmersdorf

Donnerstag, 11.06.2026, 18 Uhr

Filmprogramm „Schaufenster des Westens“.
h2. Im Freibad (2001) – Sommer im Film

Ein Sommer im Freibad Wilmersdorf. Zwischen Liegewiese und Beckenrand treffen sie alle zusammen – Frühsportschwimmer:innen, Wilmersdorfer Witwen, Jugendliche aus dem Kiez bei der Mutprobe am 10-Meter-Turm, junge Menschen, alte Menschen und alle dazwischen. Mit Humor, zurückhaltend und doch empathisch erzählt Alice Agneskirchner in ihrem Dokumentarfilm von Geschichten: von Hoffnungen, Sorgen und Wünschen. Ein Sprung hinein in diesen Mikrokosmos des alltäglichen Lebens, wo sich die unterschiedlichsten Protagonist:innen und verschiedensten Gesellschaftsschichten in ihrer Freizeit begegnen.

Im Anschluß: Filmgespräch mit Regisseurin Alice Agneskirchner und Kuratorin Christine Kisorsy.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung gerne telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de .
Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Im Magazin

Im Magazin des Archiv im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim

Mittwoch, 01.07.2026, 15.30 Uhr

Archivführung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein Blick hinter die Kulissen

Eine Veranstaltung im Rahmen der 52. Berliner Seniorenwoche

Wie funktioniert ein Museumsarchiv? Welche Zeugnisse aus der Geschichte von Charlottenburg-Wilmersdorf verwahren wir? Und welche Unterlagen und Objekte wollen wir künftig verstärkt sammeln? Diese und weitere Fragen stellen wir uns aus Anlass der 52. Berliner Seniorenwoche.

Im Rahmen einer Führung durch das Dachgeschoss der Villa Oppenheim schauen wir gemeinsam die Bestände und ihre Geschichte an. Dabei geht es nicht allein um besonders schöne Stücke aus der Geschichte des Bezirks, sondern auch darum, was das Archiv für alle Besucher:innen tun kann – und was die Besucher:innen für das Archiv tun können.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung gerne telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de .

Die Abenteuer der Lausitzerin Wilma

Die Abenteuer der Lausitzerin Wilma

Sonntag, 05.07.2026, 11.15-16.45 Uhr

Wie entsteht ein Kinofilm? – Von der Idee bis ins Kino

„Wilma will mehr“ von und mit der Regisseurin und Drehbuchschreiberin M.K. Freese

Maren-Kea Freese erzählt, wie ihr Film entstanden ist: Von der Idee und den Recherchen über die Einreichung einer Projektskizze für die Drehbuchförderung, die Entstehung des Drehbuchs, das Ausfindigmachen einer Produktionsfirma, Finanzierungsmöglichkeiten über Filmförderprogramme, das Casting für die Schauspieler, die Zusammenstellung des Teams, das Finden der Drehorte bis zum eigentlichen Dreh. Sie berichtet auch davon, was alles unterwegs passieren kann… Zum Schluss wird es um die lange Phase der Postproduktion gehen und die Reise des Films während der Kino-Tour und zu Festivals. Nach einer kurzen Pause sehen Sie gemeinsam den Film (112 Min.) und haben danach noch Zeit für Fragen, zur Diskussion.

Der Kurs wird angeboten von der VHS und findet in den Räumen der Villa Oppenheim statt.
Anmeldungen bitte über die Seite der VHS. Sie finden den Kurs mithilfe der folgenden Angaben:

Kursnummer: CW211-201F
Kursleiter/in: Freese, Maren-Kea
Zeitraum: 05.07.2026
Lehrstätte: Villa Oppenheim, Erdgeschoss
Unterrichtseinheiten (à 45 Min): 6.67 UE
Teilnehmer/innen: 6 – 20
Entgelt: 7.00 € (ermäßigt 7.00 €)

Kontakt

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
in der Villa Oppenheim

Leitung:
Heike Hartmann

Verkehrsanbindungen

Öffnungszeiten

Di bis Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So und Feiertage 11 – 17 Uhr

Zugang barrierefrei
Eintritt frei