Bild: FB Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf
- 1893 – Erwerb des Anwesens durch Dr. Heinrich Schoeler
Der letzte private Besitzer des Hauses war der namhafte Mediziner Heinrich Schoeler (1844-1918), Professor der Augenheilkunde. Ihm verdankt das Schlösschen seinen Namen.
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- Der Geheime Medizinalrat Professor Dr. med. Heinrich Schoeler (1844-1918) bewohnte das Haus in Wilmersdorf von 1893 bis zu seinem Tode. Nach ihm tauchen die Bezeichnungen “Schoelerpark”, “Barockschlösschen” und “Schoeler-Schlösschen” erstmals auch in Akten und Dokumenten als Bezeichnungen für das alte Landhaus auf.
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- 1921 – Kauf durch Henry J. Erny aus New York City
- 1927 – Verkauf an die Grundstücksverwertungsgesellschaft “Cassandra” mbh
- 1929 – Weiterverkauf an die Heimstätten-Siedlung Berlin-Wilmersdorf mit dem Ziel des Wohnungsbaus (erfolgte 1930/31)
- 1929 – Bezirksamt Wilmersdorf erwirbt den Mittelteil des Parks mit dem Schoelerschlösschen im Tausch gegen ein anderes Grundstück. Erhalt des Schoelerschlösschens damit gesichert
- 1930 – Übertragung an das Jugendamt
- 1934 – Nutzung als Heim der Hitlerjugend
- 1934/35 – Umbau des historischen Mansardgeschosses in ein Vollgeschoss
- seit 1946 – Nutzung als Kindertagesstätte
- 2003 – Brandschaden, seither Leerstand
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- 2006 – Nießbrauchvertrag mit der Stiftung Denkmalschutz mit dem Ziel der Sanierung des Gebäudes
2006 haben das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Stiftung Denkmalschutz Berlin e.V. einen Nießbrauchrechtsvertrag unterschrieben und das Restaurierungskonzept für das Haus vorgestellt.
- 2010 – wurde Richtfest gefeiert. Die Rekonstruktion des Dachstuhls wurde im August 2010 fertig gestellt. Der Plan, in dem Gebäude eine Bibliothek aus dem Nachlass des Bundespräsidenten Johannes Rau einzurichten, ließ sich nicht verwirklichen.
Bild: Piotre Bialoglowicz
- 2021-2025 – Die barrierearme Sanierung mit dem Ziel der kulturellen Nutzung des gesamten Gebäudes beginnt. Der Innenausbau wird gefördert aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“. Die Restfinanzierung leistet das Bezirksamt in Form der Investitionsplanung.
- 2025 – Fertigstellung und Neueröffnung
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