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Informationen zum Thema "Energiesparen":

Nein zu Gewalt an Frauen!

jährlicher Aktionstag am 25. November

Jährliche Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte" zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Gewalt & Corona

Erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Anzeichen von Häuslicher Gewalt im Rahmen der Corona-Krise

Die aktuellen Ausgangs- und Kontakteinschränkungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Infektion sind sinnvoll und notwendig.
Das Land Berlin hat inzwischen auf einen befürchteten Anstieg von häuslicher Gewalt durch die Aufstockung des Kontingents in Frauenhäusern des Landes um kurzfristig 34 weitere Plätze reagiert. Der Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf begrüßt diese Initiative des Landes ausdrücklich.
Der Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und die Gleichstellungsbeauftragte Katrin Lück rufen in diesem Zusammenhang unabhängig von der alljährlichen Kampagne alle im Bezirk auf, mit besonderer und sensibler Aufmerksamkeit im nachbarschaftlichen Umfeld auf Anzeichen von häuslicher Gewalt zu achten. Unter der zentralen Hilfetelefonnummer 08000116016 finden nicht nur Betroffene Hilfe und Beratung, sondern auch im Verdachtsfall werden beratend Wege zum Umgang mit dem Verdacht aufgezeigt. Es kann aufgrund eines erhöhten Telefonverkehrs derzeit auch zu kleineren Wartezeiten kommen. Es geht dabei nicht um Denunziantentum, sondern darum, Betroffenen aus dem Umfeld häuslicher Gewalt in einer schwierigen Situation zu helfen, einen Ausweg aufgezeigt zu bekommen, wenn die eigene Kraft hierzu möglicherweise nicht ausreicht.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

Als ein Bezirk der Vielfalt ist es mir wichtig, dass der Begriff der Häuslichen Gewalt alle von ihr Betroffenen einschließt: Frauen, Kinder, Partnerinnen und Partner in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, wie auch Jugendliche LSBTI und geflüchtete LSBTI, die sich durch die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen besonderen Herausforderungen gegenübersehen. Spezielle Hilfsangebote werde durch den Lesben- und Schwulenverband e.V. vermittelt. Es geht nicht darum, die Häusliche Gewalt als solche unmittelbar zu kriminalisieren, sondern den von ihr Betroffenen höchste Aufmerksamkeit zu schenken und konkrete Hilfsangebote zu vermitteln. Auch das ist ein wichtiger Beitrag unserer Solidargemeinschaft.

Gleichstellungsbeauftragte Katrin Lück

Bei dem Begriff der Häuslichen Gewalt haben wir alle immer sehr schnell und klischeehaft ein Bild vor Augen und sehen dann womöglich nicht, wer unserer Hilfe in einer solchen Situation dringend bedarf. Häusliche Gewalt ist durchaus divers.

Fahnenhissung 2018

Tütenaktion mit Thermobechern 2018: v.l. Maja Wegener (Terre des Femmes), Reinhard Naumann (Bezirksbürgermeister), Katrin Lück (Gleichstellungsbeauftragte)

Aktionskampagne

Seit dem Jahr 2018 wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, mit der Gleichstellungsbeauftragten Katrin Lück, am 25. November 2018, dem “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen”, von dem Rewe-Team um Kristina Feibig (Auerbachstraße 10-14, 14193 Berlin) bei dem Aktionstag unterstützt.

Vor ihrem Markt stellt Frau Feibig jedes Jahr eine Fläche für den Stand und auch Give Aways zur Verfügung. Sie ließ die Tüten “Gewalt kommt nicht in die Tüte” für den Aktionstag drucken – das Motto für diesen Tag.

Das Anliegen der Kampagne ist es, eine breite Öffentlichkeit für das Problem der häuslichen Gewalt zu sensibilisieren und Bürgerinnen und Bürger zu mehr nachbarschaftlicher Aufmerksamkeit zu motivieren.

Fahnenhissung

Auch wird jedes Jahr vor dem Rathaus Charlottenburg die berlinweite “Antigewaltflagge” gehisst.