Urbane Wärmewende

Fernwärmeanlage im Keller

Aktuelles

Im Rahmen des Vorhabens wurde ein Gebäude identifiziert, bei dem sich die Umstellung der Wärmeversorgung von Erdgas auf Abwasserwärme voraussichtlich gut umsetzen ließe. Diese Idee wird zur Zeit von Gebäudebesitzer und Berliner Wasserbetrieben weiterverfolgt.

Frau überprüft die Daten einer Heizungsanlage

Zahlen und Fakten

Der Wärmeverbrauch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf betrug 2016 4.036.897 MWh. Davon wurden 4.420 MWh aus erneuerbaren Energien bereitgestellt, also 0,1% der benötigten Menge.

Das Potential, insbesondere durch Nutzung von Solarthermie, Umweltwärme aus dem Erdreich, Gewässern und Abwasser, ist allerdings um ein Vielfaches höher.

Ziel der Aktivitäten ist daher, die Nutzung des Potentials zu vergrößern.

Silhouette verschiedener Denkmäler hinterlegt mit gelben und roten Farbverläufen im Stil einer Thermografie

Inhalt

Die Energiewende ist in der Wärmeversorgung noch nicht ausreichend angekommen – bislang wird Wärme in Deutschland und auch in Charlottenburg-Wilmersdorf noch ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. In Städten liegt ein Schlüssel für mehr erneuerbare Wärmeenergie darin, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Welche Optionen liegen darin für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis? Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies in zwei Projektphasen am Beispiel der Stadt Berlin.

Detailliertere Informationen sind auf der Internetseite des Forschungsprojekts nachzulesen:

Urbane Wärmewende

Ansprechpartner

Hr. Zander

E-Mail

Verkehrsanbindungen