Wichtige Informationen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und Helfende

Українська - Ukrainian Важлива інформація для біженців війни з України

Informationen zum Coronavirus

13. Charlottenburg-Wilmersdorfer Klimatipp - Mit dem Fahrrad zum Campus Charlottenburg

Gruppe Studenten sitzt an einem runden Tisch und macht Projektarbeit

Klein genug um überall hinzukommen, groß genug für Material und Kollegen

Wer viel Zeit mitten in Charlottenburg-Wilmersdorf verbringt, kennt es vielleicht aus eigener Erfahrung: Die Autos tosen drumherum, in der Luft liegen Abgase und große Flächen im öffentlichen Raum sind mit parkenden Autos belegt. Der Bedarf an sozial gerechten Angeboten für eine barrierefreie und klimaneutrale Mobilität ist hoch. Um hier am Campus Charlottenburg mit innovativen Lösungen voranzugehen, hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf sich starke Partner wie die Technische Universität Berlin dazu geholt.

Doch schon jetzt kann jede und jeder Einzelne täglich einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Warum nicht eine Zeit, in der der Alltag sowieso anders aussieht als zuvor, nutzen, um etwas Neues auszuprobieren? Fast die Hälfte der Studierenden und Beschäftigten der TU Berlin kommen seit der Pandemie öfter mit dem Fahrrad zum Campus als zuvor. Nicht nur können Sie so gut Abstand zu anderen Menschen halten, sie stärken auch ihr Immunsystem und leisten nebenbei einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Fast 60 Prozent von ihnen sind motiviert, ihr verändertes Mobilitätsverhalten auch nach der Pandemie fortzuführen.

Wer sich aufs Fahrrad schwingen möchte, muss damit nicht bis zum Frühling warten. Gut eingepackt und mit einem winterfesten Fahrrad lässt es sich auch in der kalten Jahreszeit gut unterwegs sein. Weil das weltweit viele so sehen, wird jeden 12. Februar der internationale Winter Bike to Work Day zelebriert, dessen Mitmachaktion es Radler*innen ermöglicht, sich trotz Social Distancing mit Gleichgesinnten verbunden zu fühlen.

Und noch ein paar Tipps für alle, die mit dem Rad am Campus Charlottenburg unterwegs sein wollen (selbstverständlich erst, wenn die allgemeine Gesundheitssituation es wieder erlaubt, sich dort zum Studieren oder Arbeiten aufzuhalten):
  • Gerade kein Rad dabei? Rund um den Campus findest du Räder von verschiedenen Bikesharing-Anbietern. Studierende können beispielsweise über das CAMPUSbike-Angebot einen vergünstigten Monatspass von Nextbike nutzen. Weitere Räder stehen von Call a Bike, LimeBike, Mobike und Donkey Republic zur Verfügung.
  • Wenn es mal mehr zu transportieren gibt, können die Freien Lastenräder der fLotte Berlin kostenlos ausgeliehen werden. Das ADFC-Projekt umfasst mittlerweile mehr als 120 Lastenräder – wie beispielsweise „Arnold“ an der TU Berlin. (Die Ausleihe ist jedoch aktuell Corona-bedingt zum Teil eingeschränkt.) Seit Frühjahr 2021 ist auch der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf offizieller Kooperationspartner der fLotte!
  • Besonders schön ist es, mit dem Fahrrad fernab des Autoverkehrs durch den grünen Tiergarten zu radeln, um zum Campus zu gelangen. Weitere Routenempfehlungen von Haustür zu Haustür bietet BBBike . Dabei kannst du sogar bevorzugte Straßenbeläge und Straßentypen angeben und deine Präferenzen bezüglich grüner Wege und der Vermeidung von Ampeln mit in die Routenerstellung einfließen lassen.
  • Der Vollständigkeit halber darf hier die ehrenamtlich organisierte Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt der TU Berlin unirad nicht fehlen, auch wenn sie gerade coronabedingt geschlossen hat. Hier können normalerweise Studierende, Mitarbeitende und sonstige Angehörige der Berliner Hochschulen und Fachhochschulen gegen eine kleine Spende ihr Fahrrad selbst reparieren. Aktuelle Informationen gibt es hier.
  • Und zu guter Letzt: Wer sich häufig über (Beinahe-)Unfälle mit Autos aufregt und sich gerne auf eine einfache Weise engagieren möchte, den Straßenverkehr sicherer zu machen, ist herzlich eingeladen im Projekt SimRa mitzuforschen. Ihr müsst euch lediglich die SimRa-App herunterladen, damit eure Radfahrten aufzeichnen und schon könnte ihr auf eurem Weg zur Uni nebenbei mögliche Gefahrenstellen dokumentieren.