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Informationen, Mitteilungen und Berichte aus dem Jugendamt

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steht für Kinder, Jugendliche und Familien in Tempelhof-Schöneberg.
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steht für vielfältige Informationen des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner
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berichtet immer aktuell, was im Bezirk Tempelhof-Schöneberg für Kinder, Jugendliche und Familien interessant sein kann.

Kinder- und Jugendparlament reicht über 50 Anträge an die Bezirkspolitik weiter

Bild der Briefe für die Briefwahl
Bild: Maike Hoffmann

Bereits im Frühjahr 2020 musste sich der Vorstand des Kinder- und Jugendparlamentes mit der Frage auseinandersetzen, wie die Ideen, Wünsche und Anregungen der Mitglieder des Parlamentes abgestimmt werden könnten.
Damals entschieden sich die Jugendlichen für die Durchführung einer Briefwahl – und das nicht ohne Grund. Allen Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes sollte es ermöglicht werden ihre Stimme abzu-geben, unabhängig von den technischen Gegebenheiten über die der/die Einzelne Zuhause verfügte.

Die während des Homeschoolings gesammelten Erfahrungen und die erfolgreiche Abstimmung der Anträge in der Wahlperiode 2019/2020 dürften ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass sich die Mitglieder des Vor-standes auch in diesem Jahr zu einer Briefwahl entschlossen haben.

Für deren Durchführung erhielten alle Parlamentarier_innen die über eine Onlineplattform eingereichten Anträge, ein Anschreiben mit dem genauen Ablauf der Wahl, einen Stimmzettel (auf dem alle 57 Anträge aufgeführt waren) sowie einen adressierten und vorfrankierten Rückumschlag per Post.

Für die Durchführung der Wahl wurde ein Zeitraum von vier Wochen angesetzt. Dadurch sollte es den Mitgliedern des Parlamentes nicht nur ermöglicht werden sich in Ruhe mit den Anträgen zu beschäftigen, ihnen sollte darüber hinaus auch ein Fragefenster von einer Woche eingeräumt werden – um Verständnisfragen zu den einzelnen Anträgen stellen und diese auch beantworten lassen zu können. Im Anschluss daran hatten die Parlamentarier_innen noch eine Woche Zeit, um ihre Entscheidungen zu fällen.

Von den 57 zur Wahl gestellten Anträgen wurden 56 mehrheitlich angenommen.
Die Forderungen der Kinder und Jugendlichen reich(t)en von der Aufstellung von mehr Tischtennisplatten im Cheruskerpark über die Einführung von Inklusionslotsen an den Schulen bis hin zur Thematisierung des Klimaschutzes im Unterricht und zu dessen Berücksichtigung im Schulalltag (durch die Verwendung von Recycling-Papier, die Trennung von Müll und die Einführung eines Veggie-Days in den Mensen).

Da sich gut ein Drittel der Anträge der Parlamentarier_innen mit bedrohlichen und als störend empfundenen Verkehrssituationen beschäftigen, gehören diese weiterhin mit zu den dringendsten Anliegen der Kinder- und Jugendlichen im Bezirk.

Jetzt ist die Politik am Zug und die jungen Parlamentarier_innen freuen sich bereits auf ihre Einladungen zu den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg.

Bericht & Fotos: Maike Hoffmann

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WENDO von Frauen für Frauen* und Mädchen*

In diesem Sommer werden im Bezirk kostenfreie WENDO Kurse für Mädchen* angeboten.
Wendo… Was ist das???
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, die ganz viel Spaß macht.

Gemeinsam wollen wir uns stark machen. Das Nein-sagen üben. Spielerisch zusammen herausfinden, wie wir in schwierigen Situationen selbstbewusster werden können. Wir wollen üben, kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn wir unangenehmen Menschen mit Abstand begegnen. Im Kurs werden wir dazu Techniken erlernen und festigen.

Im Wendo könnt ihr mit den anderen Mädchen* mutig, ernst, fröhlich, traurig, nachdenklich oder gar wütend sein. Es geht um Gefühle, den eigenen Körper, sich mit den anderen auszutoben. Und dass Mädchen zusammenhalten, sich helfen und Spaß miteinander haben.

Meldet euch an und macht mit.

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  • Wo:
    Turnhalle am Pestalozzi-Fröbel-Haus Campus
    Anmeldung über: Café Pink
    Tel.: 030 21996563

    Sommerferienkurs: Dienstag, den 29.06.21
    Mittwoch, den 30.06.21
    Bitte die Uhrzeit direkt im Café Pink erfragen.

    Für Mädchen* im Grundschulalter und/ oder im Übergang zur Oberschule

Die Kinder- und Jugendjury Tempelhof-Schöneberg 2021 startet in die erste Runde!

Unter www.jugendjury.de können sich junge Menschen aus dem Bezirk bis zum 25. April 2021 wieder um Gelder für ihre Projektideen bewerben.

Als Voraussetzung dafür müssen die Interessent_innen
  • sich zu einer Gruppe von mindestens fünf Personen zusammenfinden,
  • eine Projektidee haben oder entwickeln,
  • unter jugendjury.de den bereitgestellten Antrag ausfüllen,
  • sich die eingereichten Anträge ihrer Mitbewerber_innen anschauen, diskutieren und anhand von Kriterien bewerten,
  • ein Mitglied ihrer Gruppe für die Jury auswählen, die/der sich bei den Verhandlungen für ihr Projekt einsetzt.

Von der Teilnahme an der Kinder- und Jugendjury profitieren die Antragsteller_innen in erster Linie selbst, weil sie dabei lernen können, was es heißt Demokratie zu leben.
Sie bringen nicht nur in Erfahrung was es bedeutet, sich für die eigenen Interessen zu engagieren, sie bekommen auch mit, dass sie zu Gestalter_innen ihrer Umgebung, ihres Kiezes und somit auch der Gesellschaft werden können.

Doch ihre Ideen nützen nicht nur ihnen, sondern auch vielen anderen Menschen aus dem Bezirk – denn eine Auflage für die Antragstellung bei der Kinder- und Jugendjury ist die Gemeinnützigkeit der Projekte.

Während der Jurysitzung am 8. Mai 2021 begeben sich die jungen Antragsteller_innen in einen Aushandlungsprozess.
Das Besondere an diesem ist, dass die Teilnehmenden über die Mittelvergabe in Höhe von 24.000 Euro selbst entscheiden können.
Damit Letzteres gerecht von Statten geht und alle Antragsteller_innen Gehör finden, wird die Kinder- und Jugendjury auch in diesem Jahr wieder tatkräftig von den Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes Tempelhof-Schöneberg unterstützt, sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei der Durchführung der Veranstaltung.

Finanziert wird die Jugendjury Tempelhof-Schöneberg aus dem Programm stark gemacht! Jugend-Demokratiefonds Berlin der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Wissenschaft, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlins, der Stiftung Demokratische Jugend und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Jugendamt.

Die Jugendjury Tempelhof-Schöneberg ist ein Kooperationsprojekt der outreach gGmbH und des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Jugendamt.

Kontakt:
Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg
Maike Hoffmann
Telefon: 90277-6574
www.berlin.de/kjp-ts/
Maike.Hoffmann@ba-ts.berlin.de; maike.hoffmann@kjp-ts.de

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Es geht wieder los – Sommer, Sonne, Strand und Meer

Koffer mit Spiel-und Badezeug
Pack die Badehose ein
Bild: Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Um auch in diesem Jahr wieder spannende und abenteuerliche Reisen antreten zu können, stellten viele der Träger aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg Anträge, die uns bis zum 28.02.2021 zahlreich erreicht haben.

Egal ob Stadtranderholungen, deutschlandweite Gruppenreisen oder Ferien auf dem Bauernhof – die Vorfreude auf die Ferien wurde auf jeden Fall geweckt.
Die Projekte sind bereits zugesagt worden und nun auf der Suche nach interessierten Teilnehmer*innen, die Lust auf Natur, Zelten und Wasserspaß mitbringen.

Zum Bedauern wurden 2021 keine Reisen in den Osterferien angeboten, weshalb wir mit Zuversicht den Fokus auf die Sommerferienreisen legen, die unter guten Corona konformen Konzepten stattfinden sollen.

Die vielfältigen Angebote lassen genügend Raum für individuelles Interesse, sei es für Spiel- und Sportaktivitäten wie Fußball und Klettern sowie Aktivitäten in Form von Schatzsuchen, Basteln oder einem gemütlichen Lagerfeuer am Abend. Auf Schwanenwerder, Ahlbeck oder am Werbellinsee ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei.

Das Ferienprogramm ist sehr vielseitig. Für Kinder und Jugendliche ist alles dabei: Von gemeinsamen Naturerkundungen, per Ralley über die Insel, tasten durch die kühle Ostsee, sich entspannt in die warme Sonne legen, neue Bekanntschaften schließen und fern von Alltag und Schule das Miteinander genießen.

Koffer packen und los geht’s!

Die Teilnehmer_innen erwartet ein vielseitiges Sommerprogramm – Ferien for Future mit politischem Diskurs, eine Zirkusfahrt, Familien-Wochenenden, Zeltlager und vieles mehr. Auch die kleineren Abenteurer_innen können sich auf erlebnisreiche Reisen freuen.

Unter der Webseite des Jugendamtes sind alle Reisen für 2021 und die Anmeldemöglichkeiten gelistet.

Wir vom Jugendamt freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

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Mit vielen neuen Kenntnissen starten wir in die weitere Arbeit mit dem Kinder-und Jugendparlament!

Am 20. Februar 2021 war es endlich soweit!

Der langersehnte Vorstandsworkshop begann pünktlich mit einem kleinen Warm-up mit Carla. Koordination und Konzentration wurden gefordert und ließen uns direkt wach werden!

Anschließend wurde der Ablauf vorgestellt. Was haben wir vor? Welche Themen werden behandelt? Und was erwarten wir von dem Wochenende, hieß es dann. Nachdem wir all unsere Erwartungen auf einer digitalen Tafel festgehalten hatten, fing Carlo auch schon mit dem ersten Thema an. Uns erwartete eine sehr informative und interessante Präsentation über den Aufbau und die Struktur des Bezirks sowie über die verteilten Kompetenzen und Zuständigkeiten in Tempelhof-Schöneberg.

Das war ein guter Start in den Tag!
Dieser ging nach einer 10-minütigen Pause und einer Präsentation über die Ausschüsse der Bezirksverordnetenversammlung von Leandro weiter. Dabei erfuhren wir viel über die einzelnen Ausschüsse, deren Arbeit, Themenschwerpunkte, Vorsitzende und Mitglieder.

Darauf folgte ein Vortrag von Carla, in dem sie uns die Politiker_innen, die wir auf jeden Fall kennen sollten, noch einmal einzeln mit Namen, Funktion, Parteizugehörigkeit und Bild vorstellte. Im Anschluss daran fragte sie unser Wissen mithilfe eines Quiz ab.

Um 13:00 Uhr machten wir eine Mittagspause und testeten die Suppen und Tees, die Maike uns vor dem Wochenende zugeschickt hatte. Nach einem kurzen Spiel ging es um 13:45 Uhr auch schon so richtig weiter.

Hannah erzählte uns etwas über Sprache und Gesprächsstrategien. Um uns zu demonstrieren, wie unterschiedlich Gespräche verlaufen könnten, zeigte sie uns zwei Videos, die sie mit einer Freundin aufgenommen hatte. In den Videos wurde mehr als deutlich, worauf es beim Führen von Gesprächen ankommt. Jetzt dürften wir auch darauf bestens vorbereitet sein!

Um 14:10 Uhr hielt Leia einen Vortrag zum Thema „Gestik und Mimik beim Reden halten“. Sie erklärte uns durch welche Gesten wir unsere Redebeiträge unterstützen könnten und auf welche wir möglichst verzichten sollten.

Im Anschluss an ihren Vortrag war Emily dran. Sie hatte für jeden von uns eine These vorbereitet, die wir in einem dreiminütigen Vortrag gegenüber den anderen verteidigen sollten, egal ob wir dieser Meinung waren oder nicht.
Wir haben viel gelacht, als unter anderem Pascal uns ganz ernst erklärte warum Frauen immer schlauer als Männer sind und woran er das feststellen könne.
Auch alle anderen Vorstandsmitglieder erhielten ähnliche Aussagen, die sie unterstützen sollten.

Um 15:30 Uhr wünschten wir uns alle einen schönen Nachmittag und verabschiedeten uns bis Sonntag.

Nach einem großartigen Samstag ging es am Sonntag weiter.

Um 10:30 Uhr wurden wir von Maike und Oli herzlich begrüßt.
Im Anschluss daran gab es ein kleines Warm-up mit Carla, bei dem wir die Aufgabe hatten bis 11 zu zählen, allerdings dürfte nur jede*r von uns nur einmal etwas bzw. eine Zahl sagen. Wenn zwei von uns gleichzeitig gesprochen haben, mussten wir von vorne anfangen. Danach waren wir auf jeden Fall wach!

Dann wurde uns von Maike der Tagesablauf erklärt und vorgestellt.
Im Anschluss daran bekamen wir die Aufgabe in kleinen Gruppen, die sich aus den Mitgliedern der einzelnen Regionalen Arbeitsgemeinschaften zusammensetzten, einen Vortrag vorzubereiten, das Kinder- und Jugendparlament vorzustellen und zu erklären, wie es arbeitet.

Danach gab es eine 10-Minütige Pause und wir stellten unsere Ergebnisse vor. Bei unseren Vorträgen kam es vor allem darauf an, wie man das Kinder-und Jugendparlament professionell repräsentiert.
Das war eine ziemlich gute Übung für uns, da wir im Vorstand ab und zu anderen Personen erläutern müssen wie das Kinder- und Jugendparlament funktioniert.
Nach den einzelnen Präsentationen hat unser Vorstandsmitglied Hannah, ein Abkürzungsquiz mit uns gemacht.

Nachdem wir uns bei Hannahs Abkürzungsquiz amüsiert hatten, hielt Rosa eine Präsentation über Kinderrechte. Dabei ging sie auch auf deren Notwendigkeit ein und beschrieb die globale Situation ebenso wie die Deutsche. Sie beendete ihren wundervollen Vortrag mit einem Plädoyer dafür, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen.

Nach der geballten Wissensfülle vom Vormittag verabschiedeten wir uns gegen 13:30 Uhr in die Mittagspause. Die hatten wir uns verdient!

Nach der Pause ging es um 14:00 Uhr lustig weiter:
Pascal leitete ein Spiel an, bei dem wir mithilfe der verschiedenen Kacheln der Videokonferenz auf dem Bildschirm eine Form konstruierten.
Auch der abschließende Teil des Workshops begann so mit bester Stimmung.

Im Anschluss stellte Pascal Tipps zum Moderieren einer RAG vor. Dabei beschrieb er eigene Erfahrungen und band auch uns mit ein. So entstand ein lebhafter Austausch über Möglichkeiten der Gruppenleitung, wir sprachen Probleme an und sammelten Lösungsvorschläge. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, widmete Pascal ein ganzes Kapitel seiner Präsentation den momentan notwendigen Videokonferenzen.

Im Zuge dessen beschäftigten wir uns auch mit der Frage, wie wir eine RAG ohne die Leitung von Carla oder Maike händeln würden.

Um 14:40 Uhr kamen wir dann zu einer wichtigen, aber lange vertagten Frage: die Wahl der beiden Vorstandssprechenden.
Leandro und Suliman boten an, das Amt zu übernehmen. Beide wurden einstimmig als Co-Vorstandssprechende für diese Legislaturperiode gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!

Das ganze Wochenende hatten wir überwiegend im Zeitplan gelegen. Auch der letzte Abschnitt des Vorstandsworkshops konnte pünktlich um 15:00 Uhr beginnen. In einem gemeinsamen Rückblick beschrieben wir, inwiefern sich unsere Erwartungen ans Wochenende erfüllt hatten. So gut wie alle Wünsche waren umgesetzt worden und die Resonanz für die Organisation war sehr positiv.

Nach diesem tollen Wochenende starten wir nun mit vielen neuen Kenntnissen in die weitere Arbeit mit dem Kinder-und Jugendparlament!

Bericht: Hannah, Leandro, Pascal und Carlo
Bilder: M. Hoffmann

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"Rise! Resist! Unite!" Unter diesem Motto setzte One Billion Rising in diesem Jahr am 14. Februar wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Auch die aktive Mädchenarbeit im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützte diesen Aktionstag.

In Jugendfreizeiteinrichtungen, in Kreativ- und Bewegungsprojekten, in Beratungsstellen, in den Schulen und in der Straßensozialarbeit werden Mädchentage, Mädchenprojekte und Beratungen durchgeführt.

Die Mädchen_pädagoginnen und geschlechtersensibel arbeitenden Jugendarbeiter_innen machen sich tagtäglich stark für Mädchen* und junge Frauen* und für deren Bedürfnisse, Hoffnungen und politischen Vorstellungen. Man(n) beachte: reflektierte Mädchen_Arbeit besteht im Bezirk seit über 40 Jahren.

In der Arbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* treffen sich regelmäßig Verantwortliche der Mädchen_arbeit, um bezirksweit und Ressort-übergreifend Einrichtungen und Projekte zu vernetzen. Diese AG ist das Diskussionsforum für relevante Themen rund um die Mädchen_arbeit. Es entstehen neue Konzepte und Formate und hier finden die Belange von Mädchen* und Frauen* in Tempelhof-Schöneberg Gehör.

In diesem Jahr wurde per Stream gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen* mit dem One Billion Rising Song „Break the chain“ getanzt und auf Missstände aufmerksam gemacht.

Auch die Mädchen_arbeit im Bezirk muss seit der Corona-Pandemie neue, kreative und teilweise untypische Lösungswege gehen, um die Mädchen* erreichen zu können und prekären Situationen entgegenzuwirken.
Der Zugang zu sozialen Dienstleistungen und Bildungsangeboten ist eingeschränkt, Beziehungsarbeit wird erschwert.
Daher sind die Problem- und Lebenslagen von Mädchen* und jungen Frauen* herausfordernder als jemals zuvor.

In Tempelhof-Schöneberg wird dem auf vielfältige Art und Weise begegnet.
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte in der mädchenbezogenen Jugendarbeit sind Medienangebote, Hilfe bei Schulaufgaben, Berufs- und Lebensberatung, 1 zu 1 Spaziergänge, und vieles mehr.

Viele Mädchen bleiben am Ball, nutzen die Treffs in ihrer täglichen Routine, kommen mal raus, sind eifrig am Lernen, trotz der unterschiedlichen Bedingungen und schulisch-technischen Voraussetzungen. Im Vorbeigehen und bei offener Tür entstehen viele Gespräche. Die analogen Kontakte genießen die Mädchen* sehr und es lässt an „alte“ Normalität erinnern und spontane Momente entstehen.

Kleine politische und außerschulische Bildungsangebote, Selbstverteidigungskurse und in der warmen Jahreszeit Mädchen_Reisen werden sicherlich auch wieder möglich sein.

Als empowerndes Element feiern jeden Oktober hunderte Mädchen* in Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten den Weltmädchentag.

Für all das machen sich Mädchen_pädagoginnen und geschlechtersensibel arbeitende Jugendarbeiter_innen stark. Denn gerade in der aktuellen Situation müssen alle aufmerksam bleiben und Betroffenen Hilfe anbieten.

Gewalt geht uns alle an und nur gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt. #OneBillionRising2021

Besuchen Sie uns auf einer der nächsten Veranstaltungen der Jugend- und Familienförderung und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und auf den spannenden Social Media Auftritten der Jugendprojekte:

https://www.instagram.com/pinkiiis/?hl=de

https://www.instagram.com/3dmedienhaus/?hl=de

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/jugendamt/wir-fuer-kinder-jugendliche-und-familien/artikel.360324.php

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/

  • Mit dem Sternchen werden auch Personen angesprochen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen. Das Sternchen strahlt symbolisch in alle Richtungen.

Text: Peggy Strahl

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Neujahrsgrüße 2021

Kinder- und Jugenderholung 2021

Familienurlaub, mit der Bahn an die frische Luft, Besuche im Ausland, … viele Reisepläne sind ausgefallen und doch haben die Politiker*innen und der Senat in den Ferien 2020 unter besonderen Bedingungen Ferienfreizeiten erlaubt. Viele Kinder, Jugendliche und Familien sind dem Aufruf gefolgt, haben uns ihr Vertrauen geschenkt und sind trotz der außergewöhnlichen Umstände mit ihrer Jugendgruppe verreist.

Wir haben gezeigt, dass pädagogische Kinder- und Jugenderholung verantwortungsvoll und sicher durchgeführt werden kann. Großer Dank und Respekt gebührt den Trägern der freien Jugendhilfe, Projekten und natürlich den Jugendarbeiter*innen im Bezirk, die mit Abstand und Maske wertvolle Beziehungsarbeit und tolle Erlebnisse organisierten. Dies ist eine umfangreiche Aufgabe, die immer wieder nach Flexibilität und Alternativen verlangt. Ein Dauerzustand, der auf ereignisreichen Wochenendausflügen während der Stadtranderholung oder im Ferienlager in den Hintergrund gerät, sodass alle Teilnehmer_innen freudige Wochen hatten.

Wir blicken daher voller Vorfreude auf die Ferien in 2021 und legen ihnen unsere Homepage und die Social Media Auftritte der Jugendfreizeiteinrichtungen nahe. Die Gestaltung der nächsten Ferien ist im vollen Gange und alle Träger im Bezirk sind eingeladen, sich daran zu beteiligen. Viel Spaß beim Stöbern.

Mädchen_arbeit und Arbeit mit jungen Frauen

Die Auswirkungen der Maßnahmen zur Entschärfung der COVID-19-Pandemie beeinflusst aktuell die geschlechtsspezifische Arbeit und alle Lebenswirklichkeiten sehr. Die legitimierten Schutzmaßnahmen schaffen jedoch soziale Ungleichheiten und zementieren diese gar. Die Lebenslage von Mädchen* und jungen Frauen* und die aktuellen Auswirkungen beschäftigt die Mädchen_pädagoginnen im Bezirk sehr und die Mädchen_angebote werden immer wieder neu auf Erreichbar- und Wirksamkeit überprüft und angepasst.
Ein Zustand, der viel Flexibilität und viel Spaß an Alternativprogramm abverlangt. An dieser Stelle sei ein großer Dank an alle Pädagog_innen, die sich für geschlechtersensible Jugendarbeit einsetzen, ausgesprochen: DANKE.

Mädchen_gruppen finden weiterhin statt, alle Beratungsangebote sind erreichbar, unter anderem bei Frau sucht Zukunft e.V. und Leben Lernen e.V.. Zudem bieten die Jugendfreizeiteinrichtungen, Projekte wie der Zirkus Cabuwazi und die Straßensozialarbeiter_innen immer wieder neue und der Situation angepasste Angebote an, um ein neues mädchenstarkes Jahr zu gestalten. Als Beispiel soll im Sommer in allen Regionen Selbstverteidigung für Mädchen* angeboten werden. Wir sind gespannt.

Das Kinder-und Jugendparlament 2021

Im November 2020 konstituierte sich das neue Kinder-und Jugendparlament. Erstmals nur auf digitalem Wege. Wobei die Wahl an sich schon für die Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen eine große Herausforderung unter den gegebenen Umständen darstellte.
Erstaunlicherweise standen aber die Zahlen der neu angemeldeten Kinder und Jugendlichen derer zum Vorjahr in nichts nach. Das Parlament, das im Dezember 2020 seine Arbeit aufgenommen hat, besteht erneut aus 150 Kindern und Jugendlichen sowie einem neunköpfigen Vorstand, bestehend aus 7 Oberschüler_innen und 2 Grundschüler_innen.

Inzwischen haben sie sich viel vorgenommen: so will das Parlament auf die Themen Digitalisierung an Schulen sowie die Rechte von Schülerinnen und Schülern aufmerksam machen. Darüber hinaus haben sie festgestellt, dass in Tempelhof-Schöneberg weiterhin ein großer Bedarf an Veränderung von Verkehrssituationen besteht, damit Verkehr für Fußgänger_innen und Fahrradfahrer_innen sicherer wird. Wir dürfen also weiterhin viele spannende Forderungen an die Politik aus dem Kinder-und Jugendparlament erwarten.

Das KiJum zieht wieder ein

Im Jahr 2021 wird die älteste Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Mariendorf 61 Jahre alt und darf endlich im Frühjahr in sein neu umgebautes und erweiterte
Schon vor fünf Jahren wurde allen Verantwortlichen im Bezirk klar, das alte Haus ist nicht mehr zeitgemäß und auch durch eine Sanierung nicht zu retten. Das Haus platzte aus allen Nähten, zudem fehlten Fluchtwege und barrierefrei konnte das alte Haus auch nicht betreten werden.
Mit den Mitteln des SIWANA und den Mitteln des Investitionspakets Soziale Integration im Quartier hat sich dann der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu umfangreichen Umbaumaßnahmen sowi
Im November 2017 wurde mit dem Umbau und der großzügigen Erweiterung begonnen. In der Umbauphase zog das KiJum als Zwischenlösung in die Souterrainräume des Jugendamtes in der Strelitzstraße.
Eine optimale Lösung war das nicht, die Räume wurden schnell zu eng und ein nutzbares Außengelände fehlte, dennoch wurden die Angebote der Jugendarbeit aufrechterhalten und von den Kindern und Jugendlichen wahrgenommen.

In Pandemiezeiten wurde vieles, wie auch in anderen Jugendfreizeiteinrichtungen, digital angeboten. So konnten die Besucher_innen mit den Mitarbeitenden backen, kochen, basteln, gemeinsam online spielen oder Erste-Hilfe- Grundlagen kennenlernen, um hier nur einige Beispiele der Aktivitäten aus der Lockdown Zeit zu nennen.

Für die verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung bereiten sich die Mitarbeitenden und Besucher_innen auf die Umsetzung ihrer Ideen im neuen Haus vor.
Neben der offenen Jugendarbeit und partizipativ gestalteten Projekten wird es als zusätzliches Highlight im neuen Haus ein Musikstudio geben. Hier können Kinder und Jugendliche ihre eigene Musik produzieren und eigene Songtexte verfassen. Die daraus entstehenden Aufnahmen können dann im hauseigenen Veranstaltungsraum präsentiert werden.

Nach einem besonders eingeschränkten Jahr freuen sich die Mitarbeitenden und Besucher*innen auf ein lebendiges Miteinander in den Räumlichkeiten des neuen Hauses und seinem tollen Außengelände!

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