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Berichte aus dem Jugendamt - KiTS aktuall

Informationen, Mitteilungen und Berichte aus dem Jugendamt

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steht für Kinder, Jugendliche und Familien in Tempelhof-Schöneberg.
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steht für die Öffentlichkeitsarbeit im Jugendamt Tempelhof-Schönberg.
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steht für aktuelle Mitteilungen (KiTS-Aktuell)
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steht für vielfältige Informationen des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner
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berichtet immer aktuell, was im Bezirk Tempelhof-Schöneberg für Kinder, Jugendliche und Familien interessant sein kann.

KITS Aktuell - Berichte aus dem Jahr 2019:

Das Jugendamt auf dem Berlin Tag 2019

Mitarbeiter_innen des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg auf dem Berlin Tag
Mitarbeiter_innen des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg auf dem Berlin Tag
Bild: Dagmar Jotzo

Das Jugendamt sucht Nachwuchs und erfahrene Fachkräfte. Daher nahm das Jugendamt auch in diesem Jahr am „Berlin Tag“ im ehemaligen Flughafen Tempelhof teil, um hier vor Ort über den Einstieg in die Berufsfelder bei den Jugendämtern zu informieren. Hinter dem „Berlin Tag“ verbirgt sich Deutschlands größte Berufs- und Informationsmesse im Bereich Bildung. Mit rund 5000 Besucher*innen war es wieder eine gelungene Veranstaltung. Der Berlin Tag findet zweimal im Jahr statt und richtet sich an Fachkräfte sowie Interessierte für die Arbeitsfelder in Jugendämtern, Schulen und Kitas.

Am Samstag, den 21.09.2019, öffnete von 9 bis 16 Uhr die Messe ihre Türen. Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg war mit einem eigenen Stand vertreten. Dabei stellte das Jugendamt sich als Arbeitgeber vor. Um die Vielfältigkeit des Amtes zu vertreten, nahmen Mitarbeiter*innen aus verschiedensten Arbeitsfeldern teil. Sogar Student*innen aus dem neuen dualen Studiengang „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder-und Jugendhilfe“ waren vertreten. Sie konnten gezielt auf Fragen zum Studium antworten und von eigenen Erfahrungen berichten. Neben angehenden Sozialarbeiter*innen kamen auch bereits ausgebildete und berufserfahrene Pädagog*innen zum Stand des Jugendamtes und erkundigten sich über die verschiedenen Arbeitsgebiete, Beschäftigungsmöglichkeiten und Ausschreibungen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Es werden aber auf lange Sicht nicht nur Sozialarbeiter*innen gesucht, sondern auch Erzieher*innen sind für die kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen gefragt. Die Jugendarbeit konnte den Erzieher*innen vorgestellt und als ein mögliches Arbeitsfeld attraktiv gemacht werden.

Zum Thema „Arbeiten im regionalen Sozialdienst der Jugendämter Berlin“ informierte Herr Schwarz bei einem Vortrag. Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg und Herr Schwarz bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeiter*innen, welche an diesem Samstag teilgenommen hatten. Der nächste „Berlin Tag“ findet am 29.02.2020 statt.

Autor: Eik Schmiljun
Foto: Dagmar Jotzo

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KiTS_Das Jugendamt auf dem Berlin Tag 2019

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Von Seehunden, Sonnenuntergängen und Wattwürmern – die JUGI-Ferienfahrt nach Cuxhaven

Bei der Wattwagenfahrt müssen die Pferde die tiefen Priele bezwingen
Bei der Wattwagenfahrt müssen die Pferde die tiefen Priele bezwingen
Bild: Jugendamt T-S

Gleich zu Beginn beeindruckte uns die Nordsee mit ihren Gezeiten. Kaum einer von uns wollte glauben, dass das Meer, in dem wir gerade noch geschwommen und geplantscht hatten, ein paar Stunden später tatsächlich vollkommen ,weg‘ sein würde; aber genauso war es. Wie genau das Abströmen und Zulaufen des Wassers bei Flut und Ebbe funktioniert, haben wir dann bei einer Wattwanderung gelernt. Es gibt nämlich kleine ,Flüsse‘ im Watt, über die das Wasser zu- und abfließt. Unsere Wattführerin hat uns schließlich auch darüber aufgeklärt, dass das „Weltnaturerbe Wattenmeer“ auch bei Ebbe gar nicht so leer ist, wie es scheint. Es ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren – unter ihnen auch der berühmte Wattwurm, den wir gern ausgegraben haben, um ihn uns unter dem Mikroskop des „Besucherzentrums Wattenmeer“ genauer anzuschauen. Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wattwagenfahrt mit Pferdekutschen. In den hohen Wagen ging es direkt durch das Watt bis zu einer kleinen Insel. Bei der holprigen Fahrt lernten wir das Watt noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen und hatten viel Spaß. Gerade das Überqueren der „Priele“ war sehr abenteuerlich, da die Pferde zeitweise bis zum Bauch im Wasser standen.
Bei der Wattwagenfahrt müssen die Pferde die tiefen „Priele“ bezwingen
Ein weiterer Ausflug führte unsere Reisegruppe zur „Alten Liebe“, einer berühmten Hafenbrücke, von der aus wir eine Schiffsfahrt hin zu den Seehundbänken unternahmen. Es war beeindruckend zu sehen, wie die, im Wasser so wendi¬gen Tiere unbeweglich und faul auf den Sandbänken herumlagen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen ließen. Diese gemütliche Einstellung übernahmen wir schließlich auch für unsere restliche Zeit an der wunderschönen Nordseeküste. Daher ließen wir unsere aufregenden Tage gern am Strand ausklingen, wo wir die Bilderbuch-Sonnenuntergänge bewunderten. Diese waren der perfekte Abschluss für eine tolle Reise, die uns allen viel Spaß bereitet hat. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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KiTS_Sommer im Jugi Hessenring

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Kick Off: Vernetzung der Schulsozialarbeit in Tempelhof-Schöneberg

Eingeladen waren 36 Schulen, daran teilgenommen haben 31 Schulen mit 51 Kollegen und Kolleginnen.
Was für eine positive Resonanz!
Zeigte sie doch deutlich, dass das Jugendamt mit diesem Angebot offenbar den Nerv vieler Kolleginnen und Kollegen getroffen hatte.
Vertreten waren alle Schulformen, mit Ausnahme der „klassischen“ Gymnasien.
Nach der Begrüßung durch Manfred Schulz, dem Leiter der Jugend- und Familienförderung und Birgit Warner, der zuständigen Kollegin aus der Bereichsleitung, begannen die Kolleginnen und Kollegen sich gegenseitig mit ihrer Arbeit vorzustellen.
Es gab das eine oder andere „Aha“-Erlebnis, denn wo genau und in welcher Region in diesem großen Bezirk Tempelhof-Schöneberg überall Schulen sind, wussten längst nicht alle. Dies wurde anhand der Aufteilung und entsprechenden Sortierung an Stellwänden in die sieben Regionen für alle sichtbar.
Dazu hatten die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zuvor ein Blankoformular gemailt bekommen, das sie dann als Leitfaden einsetzen konnten. Sich daran entlang zu hangeln, machte es einfacher im Kreis von über fünfzig Personen schnell und gezielt bestimmte Informationen für alle zu geben.
Gefragt war, neben Namen und Typ der Schule, nach der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, nach besonderen Erfahrungen und brennenden Fragen.
Es gab es einen ausführlichen Einblick in die bestehenden mannigfaltigen Projekte und Arbeitsweisen der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.
Neben intensiver Einzelberatung der Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern und schneller Hilfe und Unterstützung bei Krisen, gibt es beispielsweise Familienspaziergänge, Mädchen-AG, Streitschlichter – und Konfliktlotsenausbildung, Eltern und Kind-Cafe und vieles, vieles mehr.
Fast alle Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter berichteten, dass sie mit der jeweiligen Schulleitung und dem Kollegium auf Augenhöhe arbeiten und ihre Beratungskompetenz gefragt ist.
Die vielen Informationen wurden dann in einer ersten Pause mit Hilfe von Kaffee und Wasser verdaut und verarbeitet.
Anschließend wurden die teilnehmenden Fachkräfte in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt. In denen wurde rege und engagiert darüber nachgedacht, wie die künftige Form von fachlicher Vernetzung mit Hilfe des Jugendamtes gewährleistet werden soll, also was genau die Fachkräfte benötigen.
Gewünscht wurden unter anderem:
• Regelmäßige themenbezogene Treffen in Form einer Fach-AG
• Jährliche Fachtage
• Fachsteuerung durch das Jugendamt
• Vermittlung von Kontakten (Best Practise)
• Gemeinsame Fallberatungen zwischen Jugendamt und Schulsozialarbeit
• Kennenlernen der Prozesse im Jugendamt
• Regelmäßiger Austausch und kollegiale Zusammenarbeit mit den Fachkräften aus dem RSD
• Gemeinsame Fortbildungen der schulischen Fachkräfte und den Fachkräften des RSD
• Erarbeitung und Profilierung gemeinamer Handlungskonzepten
• Fortbildung zu Datenschutz
Hier alle Ideen aufzuführen ist unmöglich, aber bereits der kleine Ausschnitt zeigt, wie groß das Interesse auf Seiten der Schulsozialarbeit an Vernetzung und Kooperation mit dem Jugendamt ist.
Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als Auftakt einer neuen Ära von Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule verstanden und als sehr gelungen bewertet.

Viele der Fachkräfte arbeiten kontinuierlich seit längerer Zeit in den Schulen und erleben die Kinder und Jugendlichen sehr nah in den unterschiedlichsten Situationen und Konstellationen in ihrer tagtäglichen Lebenswelt.
Durch die verlässlichen Halbtags-, sowie teilgebundenen und gebundenen Ganztagsschulen halten sich die Kinder und Jugendlichen längere Zeit in den Schulen auf, ein Großteil ihres Lebens findet vor Ort in der Schule statt!

Wo, wenn nicht in der Schule, sind alle Kinder und Jugendlichen, somit auch mittelbar ihre Eltern, anzutreffen?
Möglicherweise könnte die Expertise der unterschiedlichen Fachkräfte für uns im Jugendamt durchaus hilfreich sein. Mit der Frage wie sie in Anspruch zu nehmen sei, wird sich die Bereichsleitung in einer der nächsten Sitzungen der entstandenen AG beschäftigen.
Die Fachkräfte der Bereichsleitung freuen sich auf den konstruktiven Dialog zwischen den Kolleginnen und Kollegen an der Basis, sowohl aus den Schulen als auch aus dem Jugendamt.
Die erste AG-Sitzung findet am nun 27.11. im Rathaus Schöneberg statt.
Bericht: Birgit Warner, Bereichsleitung Jugend-und Familienförderung, Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

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KiTS_Kick off Schulsozialarbeit

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Unterwegs mit dem Bus für Integration

Unterwegs mit dem Bus Linie 94
Unterwegs mit dem Bud der Linie 94
Bild: Jugendamt T-S

Die Spreewaldschule startete im Mai mit der Klasse 3b und einer Willkommensklasse zum Ausflug auf einen Bauernhof am Stadtrand in der Nähe vom Flughafen Schönefeld. Die Kinder waren sowohl von der exklusiven Busfahrt, die durch Musik und Inneneinrichtung kommunikativ und aufheiternd war, als auch von den vielfäl-tigen Eindrücken auf dem riesigen Bauernhof selbst, begeistert.

Begleitet durch die Bauernhofleiterin haben die Kinder die Schweine, Pferde, Ponys, Schafe, Ziegen und ver-schiedene Vögel kennengelernt und durften bei fast allen Tieren in den Stall oder auf die Koppel zum Strei-cheln und Füttern reingehen. Selbst die Arbeit – Saubermachen in den Ställen und das An- und Umpflanzen von Nutzpflanzen – bereitete den Kindern sehr viel Spaß.

Für die Pädagog*innen war es besonders schön, die Kinder von einer neuen Seite – fürsorglich, verantwortungsvoll, scheue Kinder leben auf – kennen zu lernen. Die Kids konnten auf dem Bauernhof den fachspezifischen Wortschatz nutzen, den sie durch Vorbereitung in der vorangegangenen Schulwoche bereits aufgebaut hatten. Auf der Rückfahrt füllten die Kinder eifrig die von den Pädagog*innen ausgeteilten Forscherheftchen aus.
Text: Tatyana Dulya/ Claudine Urban

Im Juni fuhr die KJFE „Villa Holz“ gemeinsam mit der KJFE „Sonnetreff“, der KJFE „3D-Medienhaus“ und dem Jugendarbeitsprojekt „Weltraum“ der Rudolf-Hildebrand Grundschule ebenfalls zum Stadtrandhof Schönefeld. Pünktlich um 09:00 Uhr holte der große rote Bus die 30 Teilnehmer*innen in der Holzmannstraße 22 ab.
Gemeinsam wurde auf der Fahrt Musik gehört, sich unterhalten und miteinander vertraut gemacht. Auf dem Bauernhof angekommen, lernte die Gruppe zunächst die Bäuerin, den Hof und die Tiere kennen. Die Kinder und Jugendlichen stellten der Bäuerin viele Fragen und wunderten sich sehr über den Geruch, der hier herrschte. Anschließend durften sie typisch bäuerliche Aufgaben übernehmen. Nachdem nun alle ordentlich Hunger hatten, freuten sich die Kinder und Jugendlichen sehr Pizza in dem Bus zu backen.

Pizza backen im Bus – das gab es ja noch nie! Die Kinder und Jugendlichen belegten die Pizzen im Freien vor dem Bus und brachten sie dann zum Backen hinein. Während die Pizzen im Ofen waren, beschäftigten sich die Kinder mit mitgebrachten Spielsachen, hörten Musik im Bus oder verbrachten die Zeit bei den Tieren. Die Kindern und Jugendlichen freuten sich dann sehr ihre Pizzen ganz unkonventionell im Freien zu verzehren.
Die Stimmung der Kinder und Jugendlichen untereinander war sehr gut und alle genossen den Tag im Freien, der so ganz anders war, als ihr normaler Alltag. Auch die Rückfahrt am Nachmittag verlief harmonisch und etwas ruhiger, da die Kinder und Jugendlichen von dem Tag doch sehr erschöpft waren.
Text: Xenia Laws/ Celine Quilitzsch / Claudine Urban

Auch die GU Niedstraße machte sich im Juli zum – von allen Seiten lang ersehnten – Ausflug zum Erntehof auf. Anders als bei andern Ausflügen, standen alle 16 Kinder bereits 10 Minuten nach der vereinbarten Zeit im Foyer versammelt und waren startklar. Auf dem Weg zum Erntehof boten die Betreuer*innen den Kindern die Früchte zum Probieren an, die es anschließend zu ernten gab. Nicht ganz überraschend fiel die Wahl auf Kir-schen. Bevor der Erntespaß endlich losgehen konnte, wurde kurz erklärt woran man reife Kirschen erkennt – anschließend ging es dann zu den Kirschbäumen aber auch zu den Heidelbeeren, die fröhlich nebenher ge-nascht wurden.
Nach der Ernte wurden die Kirschen in einer gemeinsamen Aktion entsteint, in einen Topf gesammelt, mit Ge-lierzucker vermengt, zu Marmelade gekocht und am Ende auf die Gläser der Kinder verteilt.
Die frische Luft und die unterschiedlichen Eindrücke verhalfen den meisten Kindern auf der Rückfahrt zu einem kurzen aber erholsamen Mittagsschläfchen.
Text: Kirill Mostitzki / Claudine Urban

Das Ende der Sommerferien bedeutete nicht das Ende von Freizeit und Ausflügen. So zum Beispiel für 16 Mädchen zwischen 11-15 Jahren mit und ohne Fluchthintergrund. An einem Freitagnachmittag Ende August wurden die Mädchen nach der Schule mit dem Bus für Integration abgeholt. Der bereits bekannte Bus machte sich mit lauter Musik und tanzenden Mädchen, vielen gepackten Koffern und Rucksäcken voller Süßigkeiten und Spiele auf nach Brandenburg. Angekommen im Oderlandcamp bezogen und dekorierten die Mädchen die bereitgestellten Tipis und Feldbetten und begannen sofort, das Gelände zu erkunden.
Durch die Abgelegenheit des Ortes konnten die Mädchen ihrem Entdeckungsdrang freien Lauf lassen. Schnell wurden Feldbetten und Decken nach draußen getragen und Sternschnuppen gezählt. Das wunderbare Wetter ermöglichte ein sorgenfreies Aufhalten im Freien.
Die zwei Nächte und drei Tage vergingen zügig. Beim gemeinsamen Zubereiten von Essen, Säubern der Anlage sowie beim Kajak fahren wurden die Team- und Kommunikationsfähigkeit der Mädchen trainiert. Freund-schaften zwischen deutschen und geflüchteten Mädchen aus dem Vorjahr konnten weiter intensiviert werden. Andere gemeinsame Aktivitäten umfassten bewusst ‚Jungenaktivitäten’ wie z.B. Bogenschießen und Schnit-zen.
In der Zeit zwischen den Aktionen genossen die Mädchen die Freiheit, selbst zu bestimmen, womit sie ihre Zeit verbrachten – sodass viele die Zeit nutzten um Musik zu hören, sich die Nägel zu machen und sich endlich mal ungestört, nur unter Mädchen über alle möglichen Themen zu unterhalten.
Nach „viel zu wenig Zeit“ kam die Gruppe am späten Sonntagnachmittag wieder in Berlin an und blickte mit großer Freude auf die spaßige Zeit im Oderlandcamp zurück.
Text: Saskia Annen/ Claudine Urban

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KiTS_Unterwegs mit dem Bus für Integration

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Internationale Begegnung Netzwerk Jungensport

Die Kletterwand beim Spielfest
Die Kletterwand beim Spielfest
Bild: Jugendamt T-S

Im Juni waren wir bei zwei Veranstaltungen aktiv: beim Straßenfest in der Steinmetzstraße mit dem Kletterturm und der Parkourgruppe, und beim Spielfest im Volksparkstadion Mariendorf, ebenfalls mit dem Kletterturm.
Straßenfest in der Steinmetzstraße und Austausch mit Argentinier*innen
Über eine Stunde lang zeigte die Parkourgruppe einem staunenden Publikum welche “Moves” sie draufhat. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Jugendlichen, welche aus Afghanistan geflüchtet sind, und trainiert jeden Mittwoch in der Villa Schöneberg. Auch der Kletterturm war (wie immer) gut besucht, so dass die unterstützenden Jugendlichen die gesamte Zeit vollauf mit dem Sichern der Kletternden beschäftigt waren.

Samuel und Besmellah hängen die Seile ein, damit die Schüler*innen gesichert die Wand erklimmen können.

Unter den Zuschauer*innen war auch eine siebenköpfige Schüler*innengruppe aus Rosario, der drittgrößten Stadt Argentiniens. Sie befanden sich im Rahmen eines “ENSA” Schüler*innenaustausches mit der Karl-Zeiss-Oberschule in Berlin. Das Entwicklungspolitische Schul-austauschprogramm (ENSA) ist ein Förderprogramm für Schulpartnerschaften mit Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert1. Durchgeführt wird es von der Engagement Global gGmbH2, Flucht war das Thema dieses Austausches, weshalb die Schüler*innen sehr inte-ressiert an einem Austausch mit der Parkourgruppe waren und dementsprechend das Fest besuchten. Der Kontakt kam über einen Lehrer der Karl-Zeiss-Oberschule zustande, der seit Jahren Eh-renamtlicher im “Überbezirklichen Kletterprojekt Outreach / Internationales Klettern” ist. Die deutschen und argentinischen Schüler*innen trafen sich die ersten zwei Tage des Austausches in der “KJFE Villa Schöneberg”, planten die gemeinsame Zeit und führten ein Kompetenztraining durch. Ebenso besuchten sie unser dienstägliches regelmäßiges Kletterangebot, auch hier trafen sie Geflüchtete, Zwei regelmäßige Teilnehmer hingen ihnen die Seile ein, sodass sie sicher Toprope klettern konnten

Spielfest in Mariendorf: Afghanen sichern Vietnames*innen
Der ROCKTREFF und das Spielfest finden seit 1984 im Volksparkstadion Mariendorf statt. Auch hier war das Netzwerk Jungensport mit dem Kletterturm vertreten, unter anderem unterstützt von zwei afghanischen Jugendlichen. Direkt neben unserem Turm befand sich der Stand des Vereins “Dan-ke-Deutschland e.V.”, ein Verein, getragen von vietnamesischen Boatpeople. Frau Prof. Barbara John: “Vietnamesen in Berlin, das ist eine Geschichte, die vor mehr als 30 Jahren begonnen hat, als etwa 2000 Männer, Frauen und Kinder im damaligen West-Berlin aufgenommen wurden3. Für sie wurde damals in der Bundesrepublik eigens ein neues Gesetz geschaffen, das Kontingentflücht-lingsgesetz“4.
Und: Geschichte wiederholt sich, so das was heute bspw. “Seawatch e.V.” (und andere NGO´s) im Mittelmeer erleben, erlebten damals die deutschen Helfer*innen der Cap Anamur im südchinesischen Meer.
“Was wir fast täglich aktuell über Flüchtlinge aus dem Maghreb hören, die versuchen die italienische Insel Lampedusa über das Mittelmeer zu erreichen, lässt auch die Schrecken des Drama in asiatischen Gewässern wieder lebendig werden”
Und auch die Schicksale der Geflüchteten wiederholen sich. Noch einmal Barbara John “… ich (lernte) viele Flüchtlinge persönlich kennen und erfuhr von ihren dramatischen Fluchterlebnissen: Von Familien, die auseinander gerissen wurden, weil für Ältere die lebensgefährdende Fahrt übers Meer nicht mehr zumutbar war oder weil Teile der Großfamilie in andern Ländern aufgenommen wurden. Ich hörte Berichte über Piraten, die erst die Flüchtlinge ausraubten, viele dann über Bord warfen, manchmal Frauen erst einmal „schonten“, um sie dann gefangen zu halten und zu vergewaltigen”
Auf dem Spielfest trafen nun Geflüchtete aus dem südostasiatischen Raum, Geflüchtete der ersten und der zweiten Generation, aus Vietnam, auf Geflüchtete aus Südasien, aus Afghanistan. Es war schön zu sehen wie es den afghanischen Jugendlichen gelang die Vietnamesischen Jugendlichen zu motivieren wenigstens einmal den Kletterturm zu erklimmen.
Das Projekt “Netzwerk Jungensport” wird mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt über das Quartiersmanagement Schöneberger Norden unterstützt.
1https://www.bmz.de/de/service/glossar/E/ensa.html
2 https://www.bmz.de/de/service/glossar/E/englo.html
3Die Bundesrepublik nahm insgesamt 38 000 Vietnames*innen auf.
4http://www.danke-deutschland-ev.de/htmldeutsch/vietnamesen.html: Prof. Barbara John: Vietnamesen in Berlin: Qualen und Aufstieg

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KiTS_Internationale Begegnung Netzwerk Jungensport

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Kunst im Jugendamt

Jugendamtsleiter Herr Schwarz und Regionalleiterin Frau Beckmann bei der Eröffnung der Ausstellung
Jugendamtsleiter Herr Schwarz und Regionalleiterin Frau Beckmann bei der Eröffnung der Ausstellung
Bild: Jugenamt T-S

Es ist eine „gute alte Tradition“, dass die Flure des Jugendamtes am Standort der Region Süd in der Briesingstraße sich einem besonderen Thema widmen. Diese Annäherung eines Themas findet sich stets in einer Ausstellung wieder, die von jungen Künstler*innen gestaltet wird.
Bis Ostern konnte dort Ausstellung „Mobbing ist kein Spaß oder Spiel… sondern Gewalt“ aus dem Kinder- und Jugendclub Barnetstraße begutachtet werden.

Seit dem 7. Juni 2019 ist dort eine wahre Gemeinschaftsausstellung in Anlehnung an Heinrich Hoffmanns „Zappelphillipp“ zu bestaunen.
Die Wohngruppen „Haus auf dem Hügel“ und „Kinderhof“ sowie die drei Tagesgruppen „Feuerwa-che“, „Kinderhof“ und „Bauernhof“ des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. haben dazu eine ge-meinsame Idee entwickelt. Das Grundkonzept beschreibt die Leitung der Tagesgruppen Frau Tamara Schönnebeck: „Die fünf Einrichtungen haben Mosaikteile von einer bekannten Illustration erhalten, wobei den Künstler*innen die Illustration nicht bekannt war. Die Künstler*innen haben das Mosaikteil in ihr eigenes Kunstwerk hinein gestaltet. Erst nach Fertigstellung haben die Künst-ler das Originalbild zu Gesicht bekommen. Es handelt sich um die Illustration im Kinderbuch ‚Struwwelpeter‘ von Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1845. Es ist der Zappelphillipp.“
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, im Besonderen Danke an alle Kinder und Eltern.

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KiTS_Kunst im Amt

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Sommer, Sonne… Kinderrechte! Das Spielfest 2019 war ein voller Erfolg.

Bewegungsparcour auf dem Spielfest
Bild: Jugendamt T-S

Bereits am Samstag hatten sich 2.500 Kinder und ihre Familien bei drückend heißen 34° auf den Weg zum Festplatz gemacht – am Sonntag waren es dann sogar 3.600!

Auf dem Fest waren unter anderem mit Mitmachangeboten vertreten:
die DLRG, das THW, der Förderverein der Schätzelberg-Grundschule, die KITA Tiponi , der Kletter-turm von outreach gGmbH, Mitmachangebote von Zirkus Cabuwazi, Unicef, Polizeiabschnitt 44, Amplifon Hörgeräte, DM Drogeriemarkt, um nur einige zu nennen. Was gab es nicht alles zum bestaunen und natürlich auch zum mitmachen. Die Angebote des Jugendamts und der freien Träger waren selbstverständlich kostenlos!
In diesem Jahr gab es erstmalig eine Bühne exklusiv für das Spielfest, sie konnte dank dem Ju-gendamt und einem Sponsor finanziert werden. Die Technik wurde von einem ehrenamtlchen Helfer der Rocktreff-Crew betreut und Philipp Mengel vom Spielfest e.V. moderierte gekonnt das Programm.
Eröffnet wurde das Fest auf der Bühne mit einem Drachentanz des vietnamesischen Kulturvereins Danke Deutschland e.V. Die Kinder des tamilischen Kulturvereins aus Mariendorf gaben eine Tan-zeinlage, und die Kinder der Einrichtung …. rappten über ihr neues Leben in Deutschland, ihre zu-rück gelassenen Freunde und ihre Fluchterfahrungen.
Besonderen Spaß hatten die Kinder beim Quiz- und Fragespiel „Eins, Zwei oder Drei?“, bei dem sich alles um die Kinderrechte drehte. Bei diesem Fragespiel wurde von den Kindern, die sich zum mitmachen vor der Bühne versammelten, eifrig überlegt, geraten und viel Neues erfahren.
Dieses Spiel haben sich die Kinder und Jugendlichen aus dem Kinder-und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg ausgedacht und gemeinsam mit UNICEF konzipiert und durchgeführt.
Das Jugendamt war mit dem Kinderrechtebauwagen vor Ort und war gleich im Eingangsbereich zu finden.
Das Kinderhilfswerk hatte ihre Kinderrechte-Rallye dem Jugendamt zur Verfügung gestellt.
Nachdem sich die Kinder am Stand vom Kinderhilfswerk den „Kinderrechte-Pass“ abgeholt hatten, absolvierten sie den bebilderten Parcours und konnten dabei ihren Pass ausfüllen. Der Pass wurde anschließend am Bauwagen des Jugendamts vorgezeigt und der Fleiß mit einem kleinen Präsent belohnt. Dafür wurden dem Jugendamt von Möbel Höffner, Trinkflaschen und Brotdosen zu Verfügung gestellt, die bei den Kindern hoch im Kurs standen.
Am Jugendamtsstand konnten auch kreativ zum Thema Kinderrechte Buttons gestaltet werden. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts bediente die Button-Maschine, um die kleinen Kunstwerke, die die Mädchen und Jungen zuvor auf die entsprechenden Schablonen gemalt, getupft und eifrig geklebt hatten, haltbar und tragbar zu machen.
Die Kinder konnten sich mit einem großen Outdoor-Vier-Gewinnt-Spiel die Zeit vertreiben, sie konnten Dosen werfen, übten sich in Geschicklichkeitsspielen, derweil ihre Eltern mit den Kolle-gen*innen aus dem Jugendamt ins Gespräch kamen.
Ein weiteres kostenfreies Highlight war das Bewegungs-und Ernährungsmobil, das dem Jugend-amt Tempelhof-Schöneberg vom FEZ Berlin zur Verfügung gestellt wurde.
Die Kinder schnippelten mit Hingabe Obst und Gemüse, das dann sofort verzehrt werden durfte und lernten dabei jede Menge über gesunde Ernährung.
Auf der dazu gehörigen „Bewegungsbaustelle“ kletterten, balancierten, wippten und rutschten die Kinder mit Begeisterung. Die Kinder konnten die Bewegungslandschaft eigenständig verän-dern, da die Kästen, Bretter und Balken beweglich sind. Der hohe Aufforderungscharakter zeigte sich deutlich an dem Enthusiasmus, mit dem die Mädchen und Jungen sich architektonisch betätigten.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Ingo Malter, Geschäftsführer Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH ließen es sich nicht nehmen, sich persönlich von den spannenden und informativen Angeboten zu überzeugen.
Abschließend ist festzustellen, dass die Familien viele Informationen über die Aktionen und Arbeit des Jugendamtes bekamen, viele Kontakte geknüpft wurden und Barrieren abgebaut wurden.
Alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen vor Ort packten ordentlich mit an, waren immer auf Augenhöhe ansprechbar für die Besucherinnen und Besucher.
Was für ein Gewinn, dass sich dieses Fest im Bezirk Tempelhof-Schöneberg im Laufe der der vergangenen Sommer immer mehr zum dem Ereignis für Kinder und ihre Familien etabliert hat.
Die viele Arbeit, die ein solches Fest bei der Vorbereitung bedeutet, sowie das persönliche hohe Engagement sind nicht immer offensichtlich, allerdings unverzichtbar, wenn ein solches Unter-nehmen gelingen soll.
Toll gemacht hat das die Vorbereitungsgruppe und hauptamtliche Kollegin, Beate Bruker, die un-ermüdlich, freundlich und kompetent die Zügel in der Hand hielt.
Text: Birgit Warner – Fotos: Tobias Kellermann, Justin Sudbrak, Thomas Moser//o.s.

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KiTS_Spielfest 2019

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Tag der offenen Zelte beim Kinderzirkus Cabuwazi

Bezirksstadtrat Oliver Schworck mit Ylva Queisser, Standortleitung Cabuwazi und Zirkuskind Livia
Bezirksstadtrat Oliver Schworck mit Ylva Queisser, Standortleitung Cabuwazi und Zirkuskind Livia
Bild: Jugendamt T-S

CABUWAZI Tempelhof ist ein Zirkusabenteuer für Groß und Klein. Drei große Zirkuszelte am ehemaligen Flughafen Tempelhof dienen als Ort der kulturellen Bildung. Zusammen mit den vielen Zirkuswagen, eigenen Werkstätten und einem Kostümfundus gibt es genügend Platz und Möglichkeiten für Akrobatik, Theater, Tanz und Musik. Hier finden regelmäßig unterschiedliche Kulturver-anstaltungen statt. Ob Zirkusvorstellung, Kinder- und Jugendtheater, Clownsfestival oder Konzert: der „Kulturflughafen“ lädt zum Mitmachen ein.

Der BawaKuJiTS ist ein mobiler Ort für Fragen rund um das Thema Kinderrechte. Der Bauwagen soll einen Beitrag dazu leisten, den Kinderschutz in und um Flüchtlingsunterkünfte, Jugendfreizeitzentren und weiteren Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche im Bezirk zu fördern. Der Auftrag lautet Kinder und Jugendliche in ihren Rechten zu stärken sowie Eltern und Fachkräfte zu informieren und zu sensibilisieren.
Während das Wetter mit Beginn der Veranstaltung kühler und grauer wurde, wurde das Treiben in den Zelten sowie drumherum stetig bunter und die Stimmung aufgeheizter. Neben einer grandio-sen Zirkusshow, dem offenen Mitmachzirkus und Community-Dancing, wurde mit Hilfe des zirkuseigenen Cafés und einem Grillstand für das leibliche Wohl gesorgt. Inmitten des bunten Treibens fand auch der Bauwagen für Kinder und Jugendliche in Tempelhof-Schöneberg seinen Platz.

Auf dem Programm des BawaKuJiTS stand eine spannende Kinderrechte-Rallye. Die Rallye startete mit einem Informationsangebot im Rahmen von Kurzfilmen zum Thema Kinderrechte im Bauwagen. Anschließend konnte mit Hilfe des Kinderrechte-Memory-Spiels und einer Weltkarte das Gelernte erprobt sowie eigene Erfahrungen geschildert werden. Trotz Nieselregens erfreuten sich die interaktiven Fragespiele und das Bauen der eigenen Wertepyramide großer Beliebtheit. Wurden eine oder mehrere Stationen gemeistert, verewigte man sich auf der „Charta der Kinderrechte“ mit Handabdruck oder Unterschrift und durfte zur Belohnung einen eigenen Button an der Button-Maschine kreieren. Viele Buttons mit dem Aufdruck „Kinder haben Rechte!“ gingen an diesem Tag mit neuen Besitzer*innen nach Hause.
Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg schätzt das wertvolle pädagogische Angebot, dass CABUWAZI seit 2017 auf dem Tempelhofer Feld für Kinder, Jugendliche und deren Familien vorhält und befürwortet daher den Verbleib des Zirkus an diesem Standort. Die Zelte sind magische Orte und eine kleine eigene Welt, in der junge und jung gebliebene Menschen ihren Alltag vergessen und sich austoben können. Insbesondere das Projekt CABUWAZI Beyond Borders leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund. Der von CABUWAZI geschaffene Raum für Akrobatik, offene Jugendarbeit, Begegnung, Austausch und Kommunikation von Alt- und Neu-Berliner*innen muss erhalten bleiben. Daher setzt sich der Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport Oliver Schworck aktiv für die Beibehaltung des Standortes über 2019 hinaus, ein.

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KiTS_Cabuwazi Tag der offenen Zelte

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Das Jugendcafé am Dorfteich lädt Nachbarn, Familien, Kinder und Jugendliche zum Frühlingsfest ein!

Kinder auf der neuen Schaukel beim Frühlingsfest am Dorfteich
Kinder auf der neuen Schaukel beim Frühlingsfest am Dorfteich
Bild: Jugendamt T-S

Aufgrund des Baus eines Fallschutzes wurde die Netzschaukel erst Ende November fertiggestellt und wir wollen sie jetzt feierlich einweihen, auch wenn sie seit Wochen eine echte Attraktion für Klein und Groß ist!

Aussage einer Erzieherin der Kindertagesstätte:

“Wir vom Kinderladen Pillepoppen sind sehr froh, dass wir das Gelände des Jugendcafés beinahe täglich nutzen dürfen, da wir selbst leider nicht über einen Garten verfügen.
Die neue Netzschaukel ist das absolute Highlight bei unseren 40 Kindern! Eine wirklich gute Investition. Vielen Dank, dass die Jugendlichen sie mit uns teilen.“

Und von einem jugendlichen Nachbarn: “Sobald es wärmer wird, weiß ich schon, wo mein Wohn- und Schlafzimmer ist.“ Man trifft ihn und seine Geschwister oft in der Netzschaukel chillen.
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KitS_1044 Frühlingsfest am Dorfteich

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Der kleine Stern leuchtet in Mariendorf

Claudine Urban (Jugendamt) mit dem Team Kleiner Stern
Der kleine Stern leuchtet
Bild: Jugendamt T-S

Im Jahr 2004 besuchte Der Kleine Stern zum ersten Mal eine Kita in Berlin. Mit seinen Geschichten und seiner Musik schaffte Erfinder Christian Liebisch eine Umgebung in der das Lernen Spaß macht. Nach über 10 Jahren Entwicklungszeit ist daraus ein in sich schlüssiges, eigenständiges Programm zur ganzheitlichen Sprachförderung entstanden. Im Rahmen eines Pilotprojektes der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Familie wurde das Lern-Erlebnis-Programm in 2016 auch in Notunterkünften für Menschen mit Fluchthintergrund eingesetzt. Ziel war es, dass die Kinder aus geflüchteten Familien spielerisch die deutsche Sprache als Zweitsprache erlernen.

Seit dem Start vor 3 Jahren konnte das Sprachförderprogramm berlinweit in mehreren Flücht-lingsunterkünften etabliert werden, so auch in Tempelhof-Schöneberg. Zu Beginn in den Hangars des ehemaligen Flughafens verortet, zog Der Kleine Stern mit den Bewohner_innen 2017 in die Tempohomes auf dem Tempelhofer Feld um. Seither besuchen die Sprachfördergruppe in Tem-pelhof regelmäßig ca. 25 Kinder mit Förderbedarf.

Das Pilotprojekt wurde erweitert und für alle Kinder mit Sprachförderbedarf, ungeachtet ob mit oder ohne Migrations-/ Fluchthintergrund, geöffnet. Dies schuf die Voraussetzung für die Einrich-tung von vorschulischen Sprachfördergruppen außerhalb von Flüchtlingsunterkünften. Um noch mehr Vorschulkindern eine Sprachförderung zu ermöglichen bemühten sich das Jugend- und Schulamt Tempelhof-Schöneberg geeignete Räumlichkeiten zu finden.

Fündig wurde man in der Ikarus-Grundschule in Mariendorf. Das Kollegium muss in der Schuleingangsphase täglich die Auswirkungen der fehlenden vorschulischen Sprachförderung kompensieren. Daher zögerten der Schulleiter Herr Bruch-Sinnwell und die Hortleiterin Frau Gossow-Narvaez nicht lange und stellten dem Träger Edusation gGmbH für die vorschulische Sprachförderung Räumlichkeiten zur Verfügung. Die vorhandenen Gegebenheiten und Strukturen in Schule – bspw. kinderfreundliches Mobiliar, kindgerechte sanitäre Anlagen, Speisesaal, Spiel- und Sportplatz, etc. bieten optimale Voraussetzungen für die vorschulische Sprachfördergruppe. Idealerweise können die Vorschulkinder, welche die Sprachfördergruppe besuchen, bereits in ihre zukünftige Schule hinein schnuppern. Synergieeffekten in der Sprachförderung zwischen dem multiprofessionellen Team von Edusation gGmbH und den Lehrkräften der Ikarus-Grundschule sind ein zusätzlicher Bonus.

Erst letzte Woche ging das neue Projekt an den Start. Am 01.02.2019 lud Christian Liebisch Kinder und Eltern sowie die Verantwortlichem im Bezirksamt zur Eröffnung der zweiten vorschulischen Sprachfördergruppe in Tempelhof-Schöneberg in die Ikarus-Grundschule ein. Hier besucht Der Kleine Stern ab dem 04.02.2019 nun regelmäßig 15 Kinder mit Sprachförderbedarf und hilft Ihnen auf dem manchmal holprigen Weg des Sprachlernens.

Die gesetzliche Grundlage für die vorschulische Sprachförderung liefert § 55 „Sprachstandsfest-stellung und Sprachförderung“ des Berliner Schulgesetzes:

„Kinder, bei denen festgestellt wird, dass sie nicht über hinreichende Kenntnisse der deutschen Sprache für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht verfügen, erhalten eine vorschulische Sprachförderung.“

Im Normalfall erhalten Kinder die Förderung im Rahmen des Besuchs einer Kindertagesstätte oder einer Kindertagespflegestelle. Aufgrund des aktuell erhöhten Versorgungsbedarfs können jedoch nicht alle Vorschulkinder hinreichend gefördert werden. Die übrigen Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf sollen für die Dauer der letzten 18 Monate vor Beginn der regelmäßigen Schulpflicht im Rahmen einer vorschulischen Sprachfördergruppe Förderung erhalten. Mit Hilfe des Lern-Erlebnis-Programm der Edusation gGmbH werden so täglich für fünf Stunden regelmäßig an fünf Tagen in der Woche die unversorgten Vorschulkinder betreut und gefördert.

Mit den Mitteln der Theater- und Kunstpädagogik stellt das Sprachförderprogramm eine spezifi-sche Lernumgebung her, die es ermöglicht, dass Kinder über ihre Erlebnisse lernen. Dabei spricht der ganzheitliche Ansatz alle Lernkanäle an, indem die speziell für dieses Pro¬gramm entwickelten multimodalen Methoden das aktive Gestalten fördern. Visuelle, auditive und kinästhetische Ele-mente werden auf engstem Raum in die Lernumge¬bung eingebunden. Der Wechsel zwischen den Lernkanälen und der Einsatz von Medien und theaterpädagogischen Elementen weckt die Aufmerksamkeit der Kinder. Sie verstehen neue Zusammenhänge und üben sie begleitet von Musik und Reimen in der Wiederholung ein. Wichtig ist dabei auch ihr körperlicher Einsatz, der dem na-türlichen Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommt. Durch Bewegen wird das Erlernte tiefer verankert.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wünscht den Vorschulkindern und Pädagog_innen viel Spaß und Erfolg beim gemeinsamen Lernen und bedankt sich für das Engagement aller Beteiligten. Ein besonderer Dank gehört der Schul- und Hortleitung sowie dem Kollegium der Ika-rus-Grundschule, ohne deren Aufgeschlossenheit und Zusammenarbeit die Einrichtung der neuen Sprachfördergruppe nicht möglich gewesen wäre. Mit Hinblick auf den hohen Versorgungsbedarf hoffen wir, dass dieses Beispiel (Vor-)Schule macht.

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Spielfest 2019 - Die Vorbereitungen haben bereits begonnen

Spielfest: Ansicht auf das Gelände, Hüpfburg, Riesenrutsche und Marktsände mit Spielangeboten
Spielfest im Volkspark Mariendorf

Das Spielfest findet am Wochenende 15. und 16. Juni 2019, von 12 bis 18 Uhr, bei freiem Eintritt im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf statt.

Das Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg hat sich in den letzten Jahren zu einem großen und beliebten Familienfest entwickelt. Zahlreiche Attraktionen wie Aquabälle, Hüpfburg, der Kletterturm des Jugendamtes sowie Kreativangebote laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Das Spielfest bietet vielzählige Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und unter fachkundlicher Anleitung sportliche Angebote auszuprobieren oder an den Bastel- und Spielangeboten teilzunehmen.

Mit der Unterstützung von Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin, dem Jugendstadtrat Oliver Schworck und den Sponsoren wie Möbel Höffner und STADT UND LAND, dem Förderverein MitSpielen e.V. und dem CPYE e.V., den Mitarbeiter_innen des Jugendamtes sowie den vielen ehrenamtlichen Helfer_innen und Vereinen wird es im kommenden Jahr wieder gelingen ein buntes Fest auf die Beine zu stellen. Auch 2019 werden ca. 4.000 Besucher_innen pro Tag im Stadion erwartet. Die Vorbereitungen für das Spielfest haben bereits begonnen.

Über 20 Vereine und Organisationen wollen sich mit vielfältigen Spiel, Sport- und Mitmachangeboten für Kinder und Jugendliche beteiligen.

Interessent_innen, die mit einem Spielangebot oder einem Infostand am Spielfest teilnehmen möchten, können sich ab sofort unter www.spielfest-mariendorf.de anmelden.

Beim kommenden Spielfest sollen auch die Kinder-und Jugendlichen ganz groß rauskommen.
Zwischen 12 und 16 Uhr ist ein Bühnenprogramm für Kinder – und Jugendgruppen aus Tempelhof-Schöneberg geplant, zu dem Gruppen eingeladen sind ihr Können aus den Bereichen Tanz, Gesang, Musik und Sport vorzustellen. Bewerbungen hierfür werden unter b.bruker@ba-ts.berlin.de entgegen genommen.

Natürlich will ein Bühnenprogram auch finanziert sein, damit die Kinder auf einer entsprechend einladenden Bühne vor ihrem Publikum auftreten können. Sponsoren, die etwas dazu beitragen möchten, dass Kinder und Jugendliche sich mit ihren Kunststücken auf einer Bühne präsentieren können, die etwas Gutes für Kinder, Jugendliche und Familien aus Tempelhof-Schöneberg tun wollen, wenden sich bitte an die Sponsoringbeauftragte des Jugendamtes Frau Beate Bruker:

Kontakt:

Beate Bruker
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Jugendamt
Veranstaltungsmanagement / Öffentlichkeitsarbeit
Strelitzstraße 15, 12105 Berlin

Telefon: (030) 90277-4804
Mobil: (0170) 4794-555

E-Mail an Frau Bruker
Webseite Spielfest Mariendorf

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Spielfest 2019 - Die Vorbereitungen haben bereits begonnen

Vorankündigung zum Spielfest 2019 vom 02. Januar 2019
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Jugendliche gestalten Veränderung

Kinder und Jugendparlament
Kinder und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg
Bild: Jugendamt T-S

“Wie geht Politik”, “Rhetorik”, “Gut präsentieren”, “Was sind Kinderrechte?”, “Ein Team werden!”, “Amtssprache verstehen” und vieles mehr haben die Vorstandsmitglieder aus dem Kinder- und Jugendparlament beim Wochenendworkshop vom 18. bis 20. Januar 2019 in der Jugenderholungsstätte auf Schwanenwerder erfahren. Die einzelnen Workshops wurden von den Kindern und Jugendlichen selber ausgearbeitet und durchgeführt! Hier der Bericht der Vorstandsmitglieder:

Zwei Trassen kreuzen sich am S-Bahnhof – S1 und S7 – schwebten dann gemeinsam dahin, entlang der Anwesen und städtischen Monumente, weiter zum Wannsee, dort schließlich auseinander. Sie trafen zum zweiten Mal und wieder kurz, wo nördlich eine Autobahn lärmte und sich bald ein Wald verdichtete. Bäume ragten ineinander, bildeten ein dichtes Netz, sodass Licht nur vereinzelt durch die kahlen Äste drang und dann den schlafenden Schnee zum Blinzeln regte. Dazwischen schlug die Straße einen einsamen, grau geteerten Graben durch den Forst und dessen Unterholz.
Irgendwann, nach einigen Dutzenden von 100 Metern, die dennoch ewig schienen, als der Wald versiegte und sich sogleich der See erstreckte, brach der Sonnenuntergang über uns herein: Ein feiner Schein überzog das Wasser, ließ dies funkeln und spannte vom einem Ufer zum anderen, die Inseln umgarnend. Lediglich die Villen, die sich empor taten, warfen einen Schatten ihres Abbilds auf die ruhig wippenden Wellen. Die Tuileriensäule, einzig verblieben vom gleichnamigen Schloss, tat es gleich. Alsbald erreichten wir diese Insel, auf der wir nächtigen, einen Tag verbringen und nochmals nächtigen sollten. Eine einzige Straße führte über diese und auf östlicher Seite lag endlich unsere Unterkunft.
Wir bezogen in der ersten Etage Quartier: Ein Zimmer befand sich direkt an der Treppe, zwei weitere jeweils daneben und eines am Ende des Ganges. Wir packten nur das Nötigste aus, ehe wir wieder im Speisesaal zusammenkamen, um zu Abend zu dinieren. Danach sollten wir einander vertraut werden. Zettel wurden verfasst, sodass jeder vier seiner Eigenschaften oder Charakterzüge zu Papier gebracht hatte. Sogleich versuchten wir uns an einer Zuordnung, wobei sich erstaunlich viele Merkmale mehrfach wiederfanden, wodurch sich das Spiel zog. Schon hierbei wallte das Gelächter bereits durch unsere Reihen und nahm erneut zu, als wir später den Abend bei Karten und Tee ausklingen ließen.

Am Samstag dem 19.01.2019 begann unsere Arbeit während des Vorstandswochenende. Nach einem angenehmen Frühstück um 8 Uhr trafen wir uns anschließend um ca. 9 Uhr in Plenarraum des Landhauses auf der Insel Schwanen Werder. Die Begleitung des Vorstandes des Kinder- und Jugendparlaments sowie der Vorstand waren fast vollständig.
Zu Beginn des Tages war ein Programmpunkt angesetzt, welcher uns verinnerlichen sollte, wer im Bezirk für was zuständig ist. Dieser Punkt wurde von den beiden Begleitern Justin und Oliver durchgeführt. Wir lernten, welche Ämter es im Bezirk gibt, was ihre Aufgabe ist und wer dort arbeitet. Durch diese wichtige Möglichkeit können wir in Zukunft uns direkter an die Ämter und deren Politiker wenden falls wir nachfragen haben oder mit jemandem enger zusammenarbeiten wollen. Wir haben uns aber natürlich nicht nur die Bezirksämter, sondern auch die einzelnen Ausschüsse der BVV betrachtet. So haben wir uns über Themenbereiche der einzelnen Gremien sowie über deren Vorsitzenden informiert. So haben wir uns die Zuständigkeitsbereiche notiert und darüber diskutiert, für was wir uns an welchen Ausschuss wenden müssten. Als nächsten Programmpunkt hatten wir Schwerpunktthemen im Jahr 2019. In diesem Punkt haben wir uns überlegt, für was wir uns persönlich im Jahr 2019 einsetzen und hinarbeiten wollen. Bevor wir anfingen uns mit dem Tagespunkt zu beschäftigen traf das letzte fehlende Vorstandsmitglied zu uns. Mit dieser Verstärkung arbeiteten wir konzentriert und fokussiert und konnten so gut Ziele sammeln und uns vor Augen führen, für was wir stehen wollen. Mit diesem neu gefunden Wissen starten wir gut gelaunt in die Mittagspause und waren motiviert für die kommende Arbeitsphase.
Abschließend würde ich sagen, dass wir alleine am Vormittag des Samstages des Wochenendes schon viele wichtige und interessante Dinge erfahren und gelernt haben. Außerdem hat das aufzählen der Ziele und Wünsche für diese Jahr uns motiviert und uns erneut gezeigt wie wichtig unsere Arbeit ist.
Um 12 Uhr gab es in der Jugendherberge Schwanenwerder Mittagessen.
Nachdem Mittagessen haben wir kleine Aufwärmspiele gespielt. Wir haben einfach los gebrüllt und haben dann das Spiel zum Namen lernen gespielt.
Als wir wieder rein gegangen sind haben wir weiter gemacht und haben die Abkürzungen wie JHA usw. mit einem kleinen Memoryspiel gelernt.
Durch einen Kniggekurs bekamen wir eine Vorbereitung auf das Essen mit den ganzen Neujahrsempfängen und den anderen Essen, auf welche wir eingeladen werden. So haben wir auch erklärt bekommen, was das richtige zum Anziehen und wie wir uns am besten Verhalten sollten mit unserer Sprache oder beim Essen. Dazu haben wir dann Kahoot gespielt. Dies ist ein kleines Rätselspiel gewesen für die ganzen Vorbereitungen.
Nach Kahoot wurde uns erklärt wie man einen richtigen Bericht schreibt mit These, Beleg usw.
Natürlich wurde uns auch beigebracht wie wir am besten mit rechtspopulistische Parolen umgehen, welche Situation auf uns zukommen könnten und was richtig von uns wäre. Dabei haben wir noch Diskussionen darüber geübt und wie wir unsere Meinung überzeugend vermitteln.
Danach haben wir Power Point Karaoke gepielt. Dabei haben wir eine Power Point gehabt, welche wir vorher nicht kannten und dann darüber reden sollten. Dies hat unser Selbstbewusstsein gestärkt, vor Menschen die wir nicht kennen zu reden.
Nach all den ganzen Informationen die wir vermittelt bekommen haben, haben wir uns überlegt was unsere Erwartung bei der RAG, den Vorstandsmitglieder und den Mitarbeitern haben. Dies auch umgekehrt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir darüber mit der RAG reden wollen.
Nachdem Abendbrot hat man uns erklärt was ein Gruppenleiter macht, wie er sich den anderen gegenüber benimmt und alles drum herum.
Den Abend haben wir dann mit einem kleinen Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen lassen.

Nach dem der bedeutungsvollste Teil des Vorstandsworkshops erledigt war, ging es nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück am 20.1.2019 an den Rückblick auf das Vorstandswochenende in Schwanenwerder. Der Vorstand des Kinder- und Jugendparlamentes blickte nämlich auf das gemeinsame Teambuilding des Freitags und die vielfältigen Themenblöcke des Samstags (wie z.B. die selbsterarbeiteten Schwerpunktthemen für 2019 oder die Methoden der Gruppenleitung) zurück. Daraufhin gab der Vorstand im selben Themenblock als Zeichen der Anerkennung für die herausragende Arbeit der Betreuer Maike, Justin und Oliver ein kurzes Feedback zur Verbesserung und Qualitätserhaltung des Vorstandsworkshops.

Ein Bericht von Carla, Leia, Maja, Samantha, Lukas, Kilian, Johann, Ramon und Simon/O.S. – Fotos: Justin Sudbrak

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Tag der offenen Tür in der Jugendberufsagentur

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler beim Tag der offenen Tür der Jugendberufsagentur
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler beim Tag der offenen Tür der Jugendberufsagentur

Unter dem Motto: Weil deine Zukunft zählt“ präsentierte sich die Jugendberufsagentur Tempelhof-Schöneberg am 23. Januar am Berlinweiten Tag der offenen Tür einem breiten Publikum. Von 15 bis 19 Uhr standen die Mitarbeiter_innen der Agentur sowie die Kolleg_innen der Jugendberufshilfe des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg Jugendlichen und deren Familien für beratende Gespräche zu Verfügung.

Doch nicht nur die Gespräche und Informationen über unterschiedliche Berufe, freie Ausbildungsstellen und duale Studienplätze standen im Vordergrund. Die Jugendlichen konnten eine Vielzahl von Berufen vor Ort ausprobieren und Unternehmen aktiv kennen lernen. So präsentierte sich das Unternehmen Plischka Logistig und das Aubis Ausbildungszentrum für Berufskraftfahrer mit Verpackungsübungen für Umzüge, die Berliner Stadtreinigung bot einen Parcourlauf sowie eine Quiz zur BSR an. Ein weiteres Quiz hatte sich auch der Regionale Ausbildungsverbund ausgedacht.
Beim Stand er Jugendberufshilfe drehte sich mit dem Glücksrad alles zum Thema Berufe und
das Elterncafe der Berufsberatung war ebenfalls ein gut frequentierter Ort. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit für unverbindliche Gespräche mit den Berater_innen.
Für das leckere Catering sorgte im Übrigen die UBS – Umwelt-Bildung-Sozialarbeit-Catering Agentur.

Doch die Highlihgts der Veranstaltung brachten die Jugendlichen selbst ein. Die tanzbegeisterte Jugendgruppe „Universe“ aus dem Jugendcafé am Dorfteich aus Lichtenrade zeigte eine selbst entwickelte Choreographie mit Elementen aus HipHop, Streetdance und Modern Dance.

Neben der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war auch Bernd Becking, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Standort. Über die Jugendberufsagentur sagte Herr Becking: „Die Jugendberufsagentur ist eine tragfähige Brücke auf dem Weg ins Berufsleben. Für alle Jugendlichen soll es Angebote geben, wie sie ihren beruflichen Werdegang erfolgreich gestalten können.
Gesellschaftlich wie wirtschaftlich können wir es uns nicht leisten, Jugendliche ohne Perspektive zurückzulassen. Darin sind sich die Partner einig. Das Konzept der Jugendberufsagentur Berlin, an einem Ort gemeinsam zu beraten und Hand in Hand Probleme aus dem Weg zu räumen, hat sich bewährt. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf. Es gibt vielen unversorgte Bewerberinnen und Bewerber für eine Lehrstelle in Berlin, viele bleiben frei. Manche Jugendliche sind nach dem Ende der Schulzeit nicht ausbildungsreif und brauchen mehr Unterstützung. Deshalb muss jetzt die Kooperation aller Partner intensiviert werden“.

Die Bezirksbürgermeisterin, Angelika Schöttler sagte:
Ziel in der Jugendberufsagentur war und ist für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg: „Eine starke Jugendhilfe auch mit zusätzlichen kommunalen Mitteln zu installieren, um die jungen Menschen umfassend und ganzheitlich zu beraten und zu versorgen.“

Die Koordinatorin des Bezirkes in der Jugendberufsagentur, Frau Fechner-Barrère erklärte:

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hatte sich im Oktober 2015 entschieden beim Aufbau des Standortes der Jugendberufsagentur das komplette schon existierende Jugendberatungshaus „Checkup Netzwerk“ mit allen seinen vielfältigen Angeboten wie Coaching, Beratung und Case Management zu allen Fragen der sozialen und beruflichen Integration, Berufsorientierung und Berufsfindung, in die Jugendberufsagentur zu integrieren.
Zum Netzwerk gehören die aufsuchende Arbeit von JobMobil in Anbindung an Jugendeinrichtungen im Bezirk, die spezielle Beratung von Mädchen und jungen Frauen durch den Träger Leben Lernen e.V ,das Vor-Ort Angebot im Schöneberger Norden im P12, sowie die Beratung durch die beiden Jugendmigrationsdienste am Standort für junge zugewanderte Menschen. Ergänzt wird das Angebot durch die beiden tätigen Jugendberater*in des Jugendamtes vor Ort die in Kooperation mit den freien Trägern am Standort Lösungen für die vielfältigen Problemlagen und Hindernissen der jungen Menschen suchen, um sie beim Übergang von der Schule in die Berufswelt zu unterstützen.
Dazu können sie bei Bedarf in spezielle pädagogisch intensiv begleitete Projekte der Berufsvorbereitung oder Ausbildung vermitteln und bleiben als Ansprechpartner für die jungen Menschen und deren Familie nah dran.
Das Konzept hat sich im Rückblick nach 3 Jahren bewährt und wird täglich neu gefordert und angepasst, da jeder junge Mensch ist anders und jedes Problem ist individuell!

Getreu der Devise der Jugendberufsagentur „Keine /Keiner soll verloren gehen!“

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Tag der offenen Tür in der Jugendberufsagentur

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