Städtepartnerschaften des Bezirks Tempelhof-Schöneberg

Bildvergrößerung: Das Kunstmuseum bei Nacht in Ahlen.
Bild: Ralf Day

Ahlen

Ahlen ist mit 56.314 Einwohner_innen die größte Stadt im Kreis Warendorf und liegt zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Bis zur Industrialisierung war Ahlen eine kleine Ackerbürgerstadt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wurde durch die Emaille-Industrie Ende des 19.Jahrhunderts, ab dem 20.Jahrhundert durch den Steinkohlebergbau geprägt. Historische Sehenswürdigkeiten sind u.a. die spätgotische Kirche mit Vorbauten aus dem neunten Jahrhundert und die Wasserburganlage ”Haus Vorheim”. Im Umland befinden sich viele der prächtigen alten münsterländischen Hofanlagen. Die Stadt Ahlen ist eng mit der Gründung der Deutschen Zentrumspartei 1870 und der Beschlussfassung des Ahlener Programms der CDU 1946 verbunden. Die Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk und Ahlen wurde 1962 begründet. Zu den partnerschaftlichen Kontakten zwischen Tempelhof-Schöneberg und Ahlen gehören viele regelmäßige Termine wie der offizielle Besuch des Ahlener Stadtfestes sowie die Teilnahme von Ahlener Schülergruppen am Berliner Mini-Marathon und am REC Filmfestival, dem Internationalen Jungen Filmfestival Berlin.
Internetseite der Stadt Ahlen

Bildvergrößerung: Marktplatz in Amstelveen.
Bild: Gemeente Amstelveen

Amstelveen

Die Stadtgemeinde liegt in unmittelbarer Nähe von Amsterdam am Fluß Amstel, der an dieser Stelle verläuft und in das Ijisselmeer mündet. Um 1200 entstand westlich des Flusses, in Nieuwer-Amstel, eine Wohnsiedlung für Moorarbeiter, die Amstelveen genannt wurde. Die Stadt wuchs mit der Ansiedlung von Industrie und dem Bau des Flughafens Schiphol. Heute hat die Gemeinde ca. 88.660 Einwohner_innen und ist über die Landesgrenzen hinaus für seine schönen Parkanlagen bekannt. Seit 2005 konnte die bereits 1957 vereinbarte Städtepartnerschaft durch gemeinsame Jugendbegegnungen und wechselseitige Personalhospitationen über das frühere EU-Aktionsprogramm „Leonardo da Vinci“ und die Fortsetzung des gegenseitigen Wissenstranfers aus eigenen Mitteln neu aktiviert werden. Auch eine Amstelveener Gruppe wird zum REC Filmfestival erwartet. Im Jahre 2017 wurde das 70-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit einer Kunstinstallation in Amstelveen gefeiert.
Internetseite der Stadtgemeinde Amstelveen

Bildvergrößerung: Ein Blick auf den Rathaus des Partnerbezirks London Borough Of Barnet.
Bild: Barbara Breuer

Barnet

Der London Borough of Barnet mit seinen 384.774 Einwohner_innen ist ein Bezirk im Londoner Norden. Bei der Gründung der Verwaltungsregion Greater London im Jahr 1965 entstand er aus dem Municipal Borough of Finchley, dem Municipal Borough of Hendon und dem Friern Barnet Urban District in der Grafschaft Middlesex sowie aus dem East Barnet Urban District und dem Barnet Urban District in der Grafschaft Hertfordshire. Die Städtepartnerschaft zwischen Tempelhof und Barnet besteht seit 1955 und ist Ausdruck der Verbindung beider Bezirke durch die Luftbrücke. Damals tankten die „Rosinenbomber“ bei der Zwischenlandung auf dem Flughafen Hendon, bevor sie nach Tempelhof weiterflogen. Verwaltungshospitationen in Barnet und die regelmäßige Teilnahme am REC Jugendfilmfestival in der ufaFabrik zeigen die derzeitigen Schwerpunkte unserer Partnerschaft.
Internetseite des Bezirks Barnet

Bildvergrößerung: Ein Blick auf den Lemberg im Landkreis Bad Kreuznach.
Bild: Harald Skär

Bad Kreuznach

Der Landkreis Bad Kreuznach ist ein typisches Weinanbaugebiet mitten in Rheinland-Pfalz und idyllisch im Nahetal gelegen. Er wurde 1816 von den Preußen unter dem Namen Kreuznach gegründet und umfasst im Osten Teile von Rheinhessen, im Süden der Pfalz und im Westen und Norden des Hunsrücks. Zusammen mit dem Landkreis Mainz-Bingen bildet der Kreis Bad Kreuznach das ”Weinanbaugebiet Nahe”, das auch mit vielen mittelalterlichen Burgen aufwartet. Der gleichnamige Verwaltungssitz Bad Kreuznach mit seinen 44.0000 Einwohner_innen entwickelte sich wegen seiner salzhaltigen Quellen zum Kur- und 1924 zum Badeort.
Die enge Städtepartnerschaft mit dem Landkreis Bad Kreuznach besteht seit 1963 und ist eng mit dem „Förderverein für den Weinberg und die Gartenarbeitsschule“. verbunden. Es ist den Winzer_innen der Partnergemeinde zu danken, dass der Bezirk mit dem „Schöneberger Nahefreund“ einen der beliebtesten Bezirksweine anbieten kann. Hingebungsvoll kümmert sich unsere Partnergemeinde im Januar um Rebenschnitt und kleinere „Reparaturen“ und im Herbst um die Ernte der köstlichen Trauben.
Internetseite des Landkreises Bad Kreuznach

Bildvergrößerung: Das Rathaus in der Partnerstadt Charenton.
Bild: Yvan Lastes

Charenton-le-Pont

Charenton-le-Pont ist mit seinen 30.720 Einwohner_innen eine französische Gemeinde des Département Val-de-Marne, in der Region Île-de-France. Sie befindet sich südlich von Paris und grenzt an die Metropole.
Die Partnerschaft zwischen Charenton-le-Pont und Tempelhof besteht seit 1984. Aber schon drei Jahre länger gibt es sehr aktive Schulkontakte zwischen der Tempelhofer Gustav-Heinemann-Schule und Collège la Cerisaie in Charenton. Dank des sehr aktiven Charentoner Partnerschaftsvereins kam im Oktober 2017 eine große Delegation aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft von Charenton zu Besuch nach Berlin. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler empfang Hervé Gicquel, den Bürgermeister von Charenton, und beide vereinbarten gemeinsam, weitere Schul- und Sportkontakte zu fördern.
Internetseite von Charenton-le-Pont

Koszalin

Köslin (Koszalin) in Polen

Köslin (polnisch Koszalin) liegt im nordwestlichen Teil Polens und ist mit 107.970 Einwohner_innen Hauptstadt von Mittelpommern. Die Stadt liegt an der Strecke Berlin – Danzig (Gdansk) – Königsberg (Kaliningrad), nahe der Ostseeküste. 1107 wurde Köslin erstmalig in der Großpolnischen Chronik erwähnt, 1248 Sitz der Kamminer Bischöfe und 1266 Stadt nach Lübecker Recht. Im Laufe ihrer früh- und spätmittelalterlichen Geschichte, in der Köslin auch zur Hanse gehörte, wurde die Stadt von Pest, Bränden und dem Dreißigjährigen Krieg verwüstet und nahezu zerstört. Anfang des 19. Jahrhunderts war Köslin eine typisch kleinbürgerliche Beamtenstadt. Köslin sieht sich als Stadt in europäisch-christlicher Tradition, wovon auch ihr Marienwallfahrtsort auf dem Berg Chelmska zeugt. Die Partnerschaft zwischen Schöneberg und dem polnischen Koszalin besteht seit 1995 und wird mit gegenseitigen Besuchen gepflegt. Es bestehen enge Kontakte in den Bereichen Schule, Kultur und Sport. Auszubildende der Kochschule Palladin kochen regelmäßig zum Kulinarischen Festival Anfang Juli. Der OSC Tischtennis pflegt einen aktiven Austausch mit unserer Partnerschaft. Auch die Marianne-Cohn-Schule ist eng mit der Specjalny Osrodek Skolno-Wychowawczy aus Koszalin verbunden. Ebenso finden zahlreiche Verwaltungspraktika in Koszalin statt. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums dieser Städtepartnerschaft empfang Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den Stadtpräsidenten Piotr Jedlinski zur Fortschreibung der Städtepartnerschaft im Rathaus Schöneberg.
Internetseite der Stadt Köslin

Bildvergrößerung: Das Rathaus in der Partnerstadt Levallois-Perret.
Bild: Stadtverwaltung Levallois Perret

Levallois-Perret

Levallois-Perret ist eine Stadt in Frankreich im Département Hauts-de-Seine in der Region Île-de-France. Die Stadt liegt nordwestlich von Paris, an das sie unmittelbar angrenzt, am rechten Ufer der Seine. Die Zahl der Einwohner_innen beträgt 64200. Mit über 25.000 Einwohner_innen pro km² ist Levallois-Perret die am dichtesten besiedelte Gemeinde Frankreichs.
Die Partnerschaft zwischen Levallois-Perret und Schöneberg besteht schon seit dem 14. Juni 1986. Gute Schulkontakte verbinden die Schöneberger Sophie-Scholl-Schule mit dieser Partnerstadt. Darüber hinaus arbeitet das Tempelhof-Schöneberger Kinder- und Jugendparlament seit langen Jahren eng mit seinen Partnern in Levallois-Perret zusammen.
Internetseite der Stadt Levallois-Perret

Mersin

Mezitli-Mersin

Mersin (in der Antike Zephyrion) ist eine an der türkischen Mittelmeerküste gelegene Stadt im Osten der Türkei mit 843.429 Einwohner_innen und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Mersin. Sie ist Universitäts- und die wichtigste Hafenstadt im östlichen Mittelmeer. Wirtschaftliche Bedeutung haben neben dem Hafen die Fischerei sowie die Erdöl-, Zement-, Nahrungsmittel- und Textilindustrie. Darüber hinaus ist Mersin Endstation einer Zweiglinie der Bagdadbahn.
Ihren Besucher_innen bietet die attraktive Hafenstadt palmengesäumte Straßen, einen Stadtpark, moderne Hotels, lange Strände und Überreste einer hethitischen Festung aus dem 13. Jahrhundert.
Auf Anregung des Freundschaftsvereins Berlin-Mersin e.V. beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schönebergs am 18.01.2012 eine Städtepartnerschaft Mersin-Mezitli, einem der vier Bezirke der Stadt Mersin, zu begründen. Die Partnerschaft ist geprägt durch gegenseitige offizielle Begegnungen und Verwaltungshospitationen. Ein aktiver Freundschaftsverein in Berlin – mit einem Schwesternverein auf der türkischen Seite – trägt dazu bei, viele Facetten dieser Partnerschaft zu entwickeln. Darüber hinaus arbeiten beide Bezirksverwaltungen mit den Zentrum für Aktives Altern im Zeitraum von 2016 – 2019 an einem gemeinsamen NaKoPa-Projekt (Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte), das über Engagement Globale gGmbH durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit finanziell unterstützt wird.
Internetseite von Mezitli-Mersin

Bildvergrößerung: Sonnenuntergang am Meer in Nahariye.
Bild: Yochanan Kishon

Stadtverwaltung Nahariya – Israel

Die israelische Stadt Nahariya liegt unmittelbar am Mittelmeer an der Grenze zum Libanon, nahe Haifa. Haupteinnahmequellen sind Fremdenverkehr, Landwirtschaft und Industrie. Nahariya wurde 1935 von Einwander_innen aus Deutschland gegründet und anfangs nur von etwa 100 Familien bewohnt. Während des englischen Mandats in Palästina kamen Flüchtlinge aus den nationalsozialistisch besetzten Staaten Europas auf illegalen Einwandererschiffen auch nach Nahariya. Es folgten Einwander_innen aus der ganzen Welt, sodass die Stadt heute ca. 45.000 Einwohner_innen zählt.
Die kommunale Partnerschaft zwischen Nahariya und dem damaligen Bezirk Tempelhof wurde – als erste zwischen einer deutschen und einer israelischen Gemeinde – 1970 mit dem Austausch von Urkunden zwischen den damaligen Bürgermeistern von Nahariya und Tempelhof, Gershon Tatz und Bernhard Hoffmann, begründet. Die Städtepartnerschaft ist weiterhin geprägt durch den Austausch offizieller Delegationen, aber auch Jugendbegegnungen und Verwaltungshospitationen.
Internetseite der Stadt Nahariya (hebräisch)

Bildvergrößerung: Luftbild von der Wewelsburg in Padernborn.
Bild: Air Rotor Media

Paderborn

Der Kreis Paderborn liegt am Rande des Teutoburger Waldes und entstand nach Eingliederung des Fürstbistums Paderborn in das Staatswesen Preußens 1803. Damals schon gehörten wesentliche Teile des Kreises Büren, zu dem Tempelhof seit 1962 partnerschaftliche Beziehungen unterhielt, dazu. Nach der Gebietsreform 1975 wurde die Partnerschaft zum neuen Kreis Paderborn, dem Büren zugeordnet wurde, fortgesetzt.
Der Kreis umfasst zehn Städte und Gemeinden mit der Kreisstadt Paderborn als Mittelpunkt. Diese kann durch ihre 1200-jährige wechselvolle Geschichte mit vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten. So finden sich in der Innenstadt von Paderborn über 20 historische Gebäude von der Romanik bis zum Barock, die die größtenteils katholische Geschichte des Bistums widerspiegeln. Das Wahrzeichen der Stadt ist der große gotische Turm mit den Gebeinen des Heiligen Liborius, des Schutzpatrons der Stadt, dessen mit dem alljährlichen Liborifest gedacht wird.
Internetseite der Stadt Paderborn

Bildvergrößerung: Frauen tanzen in Trachten in Penzberg.
Bild: tina7si-fotoalia.com

Penzberg

Penzberg ist eine mittlere Kleinstadt mit ca. 17.000 Einwohnern und liegt im bayrischen Voralpenland, etwa zehn Kilometer südlich des Starnberger Sees, zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. 1275 erstmals urkundlich erwähnt, war sie ursprünglich eine Bergarbeitersiedlung. Anfang des 18. Jahrhunderts erlebte Penzberg einen Aufschwung, der bis zur Schließung des Bergwerks 1966 andauerte. 1818 entstand auch die Gemeinde St. Johannisrain mit Penzberg als Ortsteil. Durch die Ansiedlung von Bergarbeitern aus ganz Europa vollzog die Stadt einen enormen Wandel und wurde 1911 in Penzberg umbenannt; mittlerweile eine aufstrebende Kleinstadt.
Alljährlich gedenkt Penzberg der Opfer der ”Penzberger Mordnacht”. 16 Bürger_innen, die noch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs durch eine SS-Werwolfkompanie hingerichtet worden waren. Auch Tempelhof-Schöneberg nimmt regelmäßig mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Münchener/ Ecke Penzberger Straße daran Anteil. Die enge Partnerschaft mit dem Bezirk existiert seit 1964 und wird durch vielfältige Besuchsprogramme mit Leben erfüllt.
Internetseite der Stadt Penzberg

Bildvergrößerung: Skater_innen und Radfahrer_innen im Grünen in Teltow-Fläming.
Bild: Landkreis Teltow-Fläming

Teltow-Fläming

Der Landkreis Teltow-Fläming liegt im Süden Brandenburgs und umfasst 16 Gemeinden mit der Kreishauptstadt Luckenwalde. Der Norden besteht aus flacher, waldarmer Landschaft, der Niedere Fläming im Süden ist waldreich und hügelig. Die Geschichte des Kreises ist von wechselhaften Zeitläufen geprägt: Zunächst sächsisches Territorium und begehrter Unterschlupf für preußische Deserteure aus der Armee Friedrichs des Soldatenkönigs, gehört es erst seit 1815 vollständig zu Brandenburg. Die Städte des Landkreises weisen ein reiches geschichtliches Erbe auf: Luckenwalde und Jüterborg historische Stadtensembles; Baruth und Wiepersdorf Schlösser, auf denen die Literatenfamilie von Arnim ihren Sitz hatte. Sehenswert ist auch das Zisterzienserkloster Zinna. Die Partnerschaft mit Tempelhof besteht seit 1991 und wird auch nach der Bezirksfusion weiterhin gepflegt. Eine schöne Gemeinsamkeit sind die mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Landrätin Kornelia Wehlan alljährlich zusammen durchgeführten Kiezspaziergänge.
Internetseite des Landkreises Teltow-Fläming

Bildvergrößerung: Blick vom Schwalbental ins Werraland im Partnerlandkreis Werra-Meißner.
Bild: Landkreis Werra-Meißner

Werra-Meißner-Kreis

Der über 100.000 Einwander_innen zählende Werra-Meißner-Kreis ist Teil des Hessischen Berglandes. Kreisstadt ist die Stadt Eschwege an der Werra. Durch seine Lage im Dreiländereck zu Niedersachsen und Thüringen im Norden und Osten hat der Kreis viele Kontakte in die Wirtschaftsregionen Göttingen und Eisenach sowie zum nordhessischen Oberzentrum Kassel, welches westlich liegt. Durch diese Lage ist der Kreis sowohl auf der Straße, wie auch per Bahn sehr gut zu erreichen.
Unter dem Namen Werratal hat sich die Region als immer beliebteres Tourismusziel gerade bei Wander_innen, Radwander_innen und Wassersportler_innen einen Namen gemacht. Zwischen dem höchsten Berg Kurhessens, dem Hohen Meißner, und dem Werratal finden sich vielen kleine Orte und Städte die mit ihren malerischen Fachwerkhäusern eine touristische Attraktionen der besonderen Art sind. Buchstäblich märchenhaft ist auch der als Hausberg der Grimm´schen Märchengestalt Frau Holle bekannte Hohe Meißner selbst.
Die Partnerschaft wurde 1957 vom Bezirk Tempelhof mit dem damaligen Landkreis Eschwege offiziell geschlossen. Rege Kontakte gab es aber schon seit der Blockade West-Berlins 1948/49, als von Eschwege aus ein Kindererholungsprogramm organisiert wurde.
Internetseite vom Werra-Meißner-Kreis

Bildvergrößerung: Schwebebahn in Wuppertal.
Bild: Stadtverwaltung Wuppertal

Wuppertal

Wuppertal mit seinen 360.000 Einwander_innen liegt im Bergischen Land, nahe Düsseldorf und Köln. Wahrzeichen der Stadt ist ihre berühmte Schwebebahn, 1901 als Symbol für den unternehmerischen Pioniergeist der Gründerzeit in Betrieb gegangen. Die Stadt Wuppertal wurde 1929 aus den Gemeinden Barmen, Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf, Vohwinkel und einem Ortsteil von Lüttringhausen gebildet. Elberfeld, 1611 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt 1610 Stadtrechte. 1527 erhielten Barmen und Elberfeld das Privileg, Garne zu bleichen und zu verkaufen. Die Garnbleicherei wurde Ausgangspunkt für die Entwicklung der Textil- und Bekleidungsindustrie und anderer Industriezweige in der Region. 1964 wurden erstmals partnerschaftliche Beziehungen zwischen dem Bezirk Schöneberg und der Stadt Wuppertal geknüpft.
Internetseite der Stadt Wuppertal