Projekte

Karteikartenschrank aus Holz

Die Wirtschaftsförderung in Berlin-Mitte initiiert, steuert und begleitet Projekte in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks. Sie berät und unterstützt Unternehmen, baut Netzwerke auf und arbeitet darüber hinaus an Maßnahmen zur Verbesserung einer stadtverträglichen wirtschaftlichen und touristischen Infrastruktur. Hier finden Sie unsere derzeitigen sowie abgeschlossenen Projekte.

Aktuelle Projekte

Frau vor dem Brandenburger Tor

Tourismuskonzept Mitte

Auf Basis des landesweiten Tourismuskonzepts 2018+ werden durch die Berliner Bezirke lokalspezifische Tourismuskonzepte unter den Gesichtspunkten Stadtverträglichkeit und Nachhaltigkeit erstellt bzw. aktualisiert. Mit der erstmaligen Erstellung eines Tourismuskonzepts für Berlin-Mitte wird die konzeptionelle Grundlage für die Tourismusentwicklung im Bezirk unter besonderer Berücksichtigung der teilräumlichen Besonderheiten geschaffen.

Das Tourismuskonzept Mitte enthält folgende Bestandteile: Standortanalyse, Strategie inkl. Vision, Zielen, Zielgruppen, thematischen und räumlichen Schwerpunkten, Handlungsfelder und Vorschläge zu konkreten Maßnahmen für die zukünftige Tourismusarbeit im Bezirk. Das Tourismuskonzept Mitte wird unter breiter Beteiligung tourismusrelevanter Akteur:innen erarbeitet.

Projektträger: BTE Tourismus- und Regionalberatung
Umsetzungszeitraum: März bis Dezember 2022

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen folgender Programme: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM) und Zuschüsse für besondere touristische Projekte (City Tax)

Modedesignerin die einen Entwurf zeichnet

Modehaus - PLATTE.Berlin

Aus der Bedarfsanalyse der Modewirtschaft der Bezirke Mitte und Pankow, die von 2019 bis 2020 durchgeführt wurde, ging hervor, dass die Modebranche in diesen Stadtbezirken einen gemeinsamen kooperativen Textil-Standort braucht. Daraus resultierend wurde von beiden Bezirken 2021 in der Memhardstraße 8, zwischen Alexanderplatz und Scheunenviertel, eine 580 m 2 große Laden- und Bürofläche in einem 1980ziger Jahre Neubau aus DDR-Zeiten angemietet. Das angemietete Modehaus hat den passenden Namen PLATTE.Berlin bekommen. Das aktuelle Projekt zielt darauf ab, das im Mai 2021 eröffnete Modehaus, sowie dem im Dezember 2021 gegründeten Verein, PLATTE e.V. durch gemeinsame Aktionen, die zur Vernetzung beitragen in der Modebranche und bei den Konsument*innen zu etablieren.

Konkrete Ziele für das Modehaus sind dabei:

  • ein selbständiger und kooperativer Player in den Bezirken Mitte und Pankow zu werden
  • in Berlin bekannt und etabliert zu sein
  • Attraktion & Besuchermagnet für modeinteressierte Touristen*innen zu werden
  • Modeartikel aus der PLATTE.Berlin garantieren Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
  • die Gründung eines Betreibermodells durch den Verein PLATTE e.V. garantiert die Partizipation der Akteur*innen
  • der Betrieb des Modehausees wird mittelfristig an das Betreibermodell übergeben und garantiert die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Modehauses von den Bezirken

Projektträger: PLATTE e.V.
Umsetzungszeitraum: Januar 2022 bis Dezember 2023

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen folgender Programme: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM) und Zuschüsse für besondere touristische Projekte (City Tax)

  • Mehrwegbehälter 6
  • Mehrwegbehälter 2
  • Mehrwegbehälter 7

Mehrweg statt Einweg - Müllreduzierung im Lebendigen Zentrum Turmstraße

Ein Großteil der Gastronomie – vom Imbiss über Restaurants zum 24 Stunden Kiosk – hat sich auf die Mitnahme von Getränken und Speisen in Coffee to go Bechern und Einwegverpackungen eingestellt. Gleichermaßen hat sich auch das Problem der Müllablagerungen im öffentlichen Raum zugespitzt. Das Projekt “Mehrweg statt Einweg – Müllreduzierung im Lebendigen Zentrum Turmstraße” ist ein bedeutender Schritt hin zur Verbesserung und Stärkung des Einzelhandels und zur Sauberkeit im öffentlichen Raum und fand bereits erfolgreich von 2019 bis 2021 statt. In dem abgeschlossenen Projektzyklus lag der Schwerpunkt auf den Stadtteilen Friedrichstraße, Leipziger Straße, Potsdamer Straße und Spandauer Vorstadt des Bezirkes Mitte. Bei diesem Folgeprojekt liegt der Fokus in Moabit im Bereich der Turmstraße (inkl. der Arminiusmarkthalle, dem Rathaus Tiergarten und den angrenzenden Parks (Kleiner Tiergarten/Otto-Park) und richtet sich an Gewerbetreibende und Unternehmer*innen die mit Einwegverpackungen arbeiten. Die Zielsetzung sieht vor, innovative Lösungen zu finden, um die Umwelt und das Klima zu schützen.

Folgende konkrete Ziele werden dabei verfolgt:
Imbisse, Restaurants und Cafés, die Einwegverpackungen ausgeben, sollen informiert und für ein nachhaltiges Mehrwegangebot motiviert werden. Geeignete Maßnahmen sollen umgesetzt und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. Die Verbraucher*innen werden auch einbezogen, denn diese benötigen, ebenso wie die Händler*innen, fundierte Informationen und Kenntnisse, um sich über das Ausmaß der Problematik bewusst zu werden. Die öffentliche Wahrnehmung von Gastronomiebetrieben, die sich für Abfallverminderung einsetzen, soll erhöht und das Engagement der Unternehmen für Regionalwirtschaft und Klimaschutz soll ausgeweitet werden.

Projektträger: LIFE e.V.
Umsetzungszeitraum: März 2022 bis September 2023

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen folgender Programme: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM) und durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit dem Programm: Sanierungsfördermittel der Gebietskulisse Förder- und Sanierungsgebiet Turmstraße

Ein riesiges Containerschiff wird von Lotsen und Schleppern manövriert und rückwärts in Richtung Land gebracht.

Modernisierung der Verkehrs- und Gleisanlagen im Westhafen

Für die Erneuerung und Erweiterung der Verkehrs- und Gleisanlagen im Westhafen in Berlin Mitte sind u.a. folgende Maßnahmen geplant:

  • Gleisverlängerung am Berliner Spandauer Schifffahrtskanal zur Anbindung des Transportbetonwerkes. Dies wird künftig zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene führen und somit zu einer Entlastung des innerstädtischen Verkehrs.
  • Neubau von Gleisanbindung und Transportflächen am Berlin Spandauer Schifffahrtskanal.
  • Neubau von Weichen im Hafenbahnhof Westhafen sowie einer Werkstrasse zwischen dem BEHALA Gelände und dem Berliner Großmarkt, was zu einer Beruhigung des Werkverkehrs im innerstädtischen Verkehr beitragen soll.
  • Gleisverlängerung zu verschiedenen Hallen bis zum Tanklager zur Erschließung neuer Umschlags- und Transportkapazitäten.
  • Herstellung eines Landanschlusses für batteriebetriebene Elektroschiffe.

Projektträger: BEHALA
Umsetzungszeitraum: Dezember 2020 bis Dezember 2023

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen des Programms: GRW – Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Abbildung einer Idee in der Stadtgestaltung

Wirtschaftsflächenkonzept

Der Bezirk Mitte von Berlin erarbeitet derzeit erstmalig ein Wirtschaftsflächenkonzept (WiKo). Ziel dieses Konzeptes ist es, bestehende Gewerbestandorte im Bezirk zu sichern und weiterzuentwickeln. Dafür werden unter anderem Strategien und Maßnahmen formuliert, mit denen die bezirkliche Verwaltung und Politik dieses Ziel erreichen kann. Das Konzept ist damit eine zentrale Grundlage für die zukünftige Gewerbeflächenentwicklung und die Steuerung von Ansiedlungen und Betriebserweiterungen im Bezirk.

Die bezirkliche Wirtschaftsförderung hat in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt für dieses Projekt das Planungsbüro LOKATION:S beauftragt. Der Auftragnehmer erhebt derzeit alle Bestandsflächen, die im Bezirk gewerblich genutzt werden. Nach dieser Bestandsaufnahme werden 2022 vier aufeinander aufbauende Pläne (Analyse, Bewertung, Strategien, Konzeption) erstellt.

Projektträger: LOKATION:S
Umsetzungszeitraum: Oktober 2021 bis November 2022

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen folgender Programme: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM) und Bezirkliche Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen von Gewerbebetrieben (GRW)

kombinierte Logos Wifö - 1
Flaniermeile Friedrichstraße

Flaniermeile Friedrichstraße

Spazieren gehen, neu erleben, genießen: Die Flaniermeile Friedrichstraße zielt darauf ab, die Straße im Herzen der Stadt als Ort für Fußgänger*innen attraktiver zu machen und den Einzelhandel zu beleben. Gemeinsam mit den Gewerbetreibenden vor Ort wird erprobt, wie die Straße attraktiver werden kann.

Zudem wird die Berliner Mobilitätswende in dieser Zeit für einen konkreten Straßenabschnitt erfahrbar, indem der gesamte Straßenbereich zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße ausschließlich für Fußgänger*innen und Radfahrende zur Verfügung steht. Mehr Platz für einen Spaziergang und eine Einkaufstour macht die Friedrichstraße lebensfreundlicher, das Mehr an Passant*innen stärkt auf diese Weise die Einzelhändler*innen und Gewerbetreibenden vor Ort. Gleichzeitig gewinnt die Friedrichstraße an Aufenthaltsqualität: durch mehr Platz zum Verweilen, eine verbesserte Luftqualität und eine verringerte Lärmbelastung. Begleitet wird das Projekt durch eine Marketingkampagne, die den Standort Friedrichstraße über das Projekt hinaus stärken soll.

Die Flaniermeile Friedrichstraße ist als offener, sich an die Entwicklungen anpassender Prozess konzipiert worden. Der Bezirk Mitte begrüßt die enge Kooperation mit den wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort.

Seit dem 29. August 2020 ist die Friedrichstraße zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße zu einer Flaniermeile umgestaltet.

Der Projektauftakt zur „Flaniermeile Friedrichstraße“ erfolgte zunächst im Rahmen eines Verkehrsversuchs zwischen Juli 2020 und Oktober 2021. Projektbegleitend fanden umfangreiche Untersuchungen statt, um die mit der Verkehrsberuhigung und Neugestaltung des öffentlichen Raums einhergehenden Mobilitäts- und Wirtschafts-Effekte sowie den daraus resultierenden Umweltauswirkungen zu erfassen.

Die Erkenntnisse aus dem Untersuchungszeitraum Juli 2020 bis Herbst 2021 wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Die Ergebnisse bieten eine valide Grundlage für die Einschätzung des Projekts:

Die überwiegend positiven Erfahrungen und der Auftrag aus dem Berliner Mobilitätsgesetz rechtfertigen es, auf eine dauerhafte Verkehrsberuhigung für den Bereich der „Flaniermeile Friedrichstraße“ hinzuwirken. Dafür ist die Durchführung eines Teileinzugsverfahrens erforderlich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung von Mai 2022 der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat das Verfahren zur Teileinziehung der Friedrichstraße beim Bezirk Mitte von Berlin beantragt. Während dieses Verfahrens wird die aktuelle Gestaltung der „Flaniermeile Friedrichstraße“ beibehalten. Ihre langfristige Gestaltung wird eng mit den Anrainer*innen und der Stadtgesellschaft beraten werden.

Weitere, fortlaufend aktualisierte Informationen sowie eine Karte finden Sie hier im Netz: www.berlin.de/friedrichstrasse

Das Projekt wird in Kooperation der Senatsverwaltungen für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz sowie für Wirtschaft, Energie und Betriebe und des Bezirksamtes Mitte von Berlin durchgeführt.

Panke Parcours

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Formate: video/vimeo

Video mit Impressionen des Panke Parcours 2019, georg+georg

Ende August/Anfang September ist es Zeit für den Panke Parcours. Das Musikfestival im Wedding lädt an unterschiedliche Spielorte entlang der Panke zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm mit Konzerten, Führungen, DJ-Sets, Performances, Theater, Film und Workshops ein. Neben nationalen und internationalen Künstler*innen sind viele Weddinger Lokalmatador*innen dabei. Auch das legendäre Entenrennen sorgt für jede Menge Spaß und Spannung! Dabei hat vor allem der musikalische Panke Parcours in den letzten acht Jahren auf besondere Weise Nachbarschaft, Kiezgewerbe und (Sozio-) Kultur miteinander verbunden und das Panke-Ufer in einen bunten Treffpunkt für alle verwandelt. Der Eintritt für den gesamten Panke Parcours ist frei.

Projektträger: georg + georg
Zeitraum: Juli 2019 bis Dezember 2022

Gefördert im Rahmen des EFRE-Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZIS II), Soziale Stadt, Netzwerkfonds und Zuschüsse für besondere touristische Projekte (City Tax)

Europacity - Bau der Fussgängerbrücke: Golda Meir Steg

  • Fußgängerbrücke: Gold Mair Steg in der Europacity
  • Neubau des Golda Meir Stegs: Einhebung des Brückenbauwerks in der Europacity
  • Bau des Golda Meir Stegs - Europacity - Blick vom südlichen Ufer (Stadtplatz)
  • Modell Fußgängerbrücke: Golda Mair Steg in der Europacity

Zusammen mit der Promenade und dem Stadtplatz bildet die Fuß- und Radwegbrücke über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal in der Europacity ein wichtiges Element der touristischen Infrastruktur zur Verbindung der ehemals geteilten Stadtteile Moabit und Mitte. Aus einem im Jahr 2014 durchgeführten Realisierungswettbewerb ging das Londoner Büro ACME / AKT II hervor und wurde mit der weiteren Planung beauftragt. Die Stahlbrücke hat eine nutzbare Breite von 4 m. Die variierende Perforation der auffällig ornamentierten Brüstung spiegelt den statischen Kräfteverlauf der Brücke wider. Die Brücke wurde im Dezember 2021 eingeweiht.

Projektträger: Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
Umsetzungszeitraum: Mai 2011 bis Dezember 2022

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen des Programms: GRW – Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

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Stadtplan Berlin.de

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Abgeschlossene Projekte

Marketingkampagne Friedrichstraße

Marketingkampagne Friedrichstraße

Mit dem Claim „Berlin, eine Stadt an der Friedrichstraße“ soll die durch das Bezirksamt Mitte von Berlin in Auftrag gegebene Marketingkampagne das Lebensgefühl einer neuen Friedrichstraße im Aufbruch transportieren und einen Impuls zur Stärkung des Standorts setzen. Einhergehend mit den derzeitigen Öffnungsschritten in Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie wird die Kampagne von Mitte Juni bis Oktober 2021 sowohl analog im Stadtraum als auch digital in den Sozialen Medien stattfinden.

Die Maßnahmen der Kampagne bestehen aus Plakaten im öffentlichen Stadtraum, Social Media Ads sowie einem Ressourcen-Paket für die Anrainer*innen der Friedrichstraße mit graphischem Material und Postern. Darüber hinaus sind multiplizierende Elemente wie die Kooperation mit einem Magazin oder die Einbindung von Influencer*innen geplant. Für die Fotos der Kampagne konnte der renommierte Fotograf Peter Rigaud gewonnen werden.

Die Kampagne wurde unter Einbezug eines Projektbeirats, bestehend aus Vertreter*innen der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V., visit Berlin, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie drei an der Friedrichstraße ansässigen Unternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel erarbeitet.

Um die Plakatkampagne zu unterstützen wurde das Projekt bis Dezember 2022 verlängert und um die folgenden Maßnahmen erweitert. Für Mai/Juni 2022 ist geplant den Konzeptstore „Marcell von Berlin“ auf der Friedrichstrasse anzumieten. Eine Etage des Stores wird für einen Abend für Performances genutzt. Performer*innen aus verschiedenen Kreativ-Szenen werden eingeladen sich zu beteiligen. Drei Tage lang soll eine Ausstellung zu Berliner „Subkulturen“ stattfinden. Alle diese Maßnahmen sollen Gäste und Berliner*innen anziehen in die Friedrichstrasse zukommen umso das Image einer interessanten Einkaufsstraße zu stärken bzw. wiederzubeleben.

Projektträger: MTTR Agency GmbH
Umsetzungszeitraum: Mitte Juni 2021 bis Dezember 2022

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen folgender Programme: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM), Bezirkliche Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen von Gewerbebetrieben und Zuschüsse für besondere touristische Projekte (City Tax)

Mehrweg statt Einweg – ein Projekt zur Müllreduzierung

Ein Großteil der Gastronomie – vom Imbiss über den Edel-Burger zum 24 Stunden Kiosk – hat sich auf die Mitnahme von Getränken und Speisen in Coffee to go Bechern und Einwegverpackungen eingestellt. Gleichermaßen hat sich auch das Problem der Müllablagerungen im öffentlichen Raum zugespitzt. Das Projekt „Mehrweg statt Einweg – ein Projekt zur Müllreduzierung“ ist ein bedeutender Schritt hin zur Verbesserung und Stärkung des Einzelhandels und zur Sauberkeit im öffentlichen Raum. Durch Information und Beratung sollen Einzelhändler*innen in die Lage versetzt werden, das Thema „Mehrweg“ offensiv aufzugreifen und in attraktive Angebote für die Kund*innen umzusetzen. Im Rahmen des Projektes werden Unternehmen, Gewerbetreibende, im speziellen die Gastronomie darin bestärkt und unterstützt, Einwegverpackungen gegen Mehrwegverpackungen oder andere Alternativlösungen einzutauschen.

Das Projekt thematisiert nicht nur an die Ausgabe von Coffee to-go-Bechern, sondern richtet sich an alle Gewerbetreibenden und Unternehmen, insbesondere in den Stadtteilen Friedrichstraße, Leipziger Straße, Potsdamer Straße und Spandauer Vorstadt des Bezirkes Mitte, die mit Einwegverpackungen arbeiten. Die Zielsetzung sieht vor, innovative Lösungen für die verschiedensten Bereiche zu finden, um die Umwelt und das Klima zu schützen. Auch wird an die Verbraucher*innen herangetreten, denn diese benötigen, ebenso wie die Händler*innen, fundierte Informationen und Kenntnisse, um sich über das Ausmaß der Problematik bewusst zu werden.

  • verschiedene Mehrwegbehälter
  • verschiedene Mehrwegbehälter
  • verschiedene Mehrwegbehälter

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Mehrwegangebote einführen möchten oder eine gute Idee für Mehrweglösungen beim Außerhauskonsum haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail an mehrwegstatteinweg@life-online.de oder besuchen Sie die Projekt-Website www.mehrwegstatteinweg.life-online.de

Projektträger: LIFE e.V.
Zeitraum: Juni 2019 bis Dezember 2021

Gefördert im Rahmen der Programme „Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM)“ und „Sauberes Berlin“

Bedarfsanalyse Modewirtschaft

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Formate: video/vimeo

Die Bezirksämter Mitte und Pankow engagieren sich mit dem Projekt “Bedarfsanalyse Modewirtschaft” für eine langfristige künstlerische und wirtschaftliche Perspektive für Modeschaffende in Berlin. Das Projekt dient der Entwicklung eines Modehauses für Designer, Mode-Produzenten, Lieferanten oder auch Sales-Agenturen und angrenzender Gewerke. Das mittelfristige Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen, kooperativen Textil-Standortes im Bezirk Mitte oder Pankow, der eine bezirksübergreifende Anlaufstelle für Modeschaffende bilden soll.

Hier finden Sie die Zwischenergebnisse des Projekts mit Stand Mai 2020.

Projektträger: NEMONA
Zeitraum: Juni 2019 bis Dezember 2020

Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie durch die Bezirke Pankow und Mitte von Berlin

Fête de la Haus Musique Berlin 2020

Greener Fête de la Musique

Der kalendarische Sommeranfang am 21. Juni ist in Berlin fest mit der Fête de la Musique verbunden. Mit hunderten Einzelveranstaltungen an zahlreichen Standorten im gesamten Stadtgebiet feiert das Festival die Freude an der Musik. Im Jahr 2020 – dem 25-jährigen Jubiläum der Fête de la Musique – ist der Bezirk Mitte als Fokusbezirk besonders im Blickpunkt des alljährlichen Musikfestivals.

Im Rahmen der Herausforderungen durch COVID-19 wird die Fête 2020 zu einer Fête de la Haus-Musique. Dem Bezirksamt Mitte von Berlin ist es wichtig, die erzwungene Neuorientierung gleichermaßen konstruktiv zu nutzen und eine „Greener“ Fête de la Musique zu unterstützen. Es wurde daher ein Handlungsleitfaden in Auftrag gegeben, der Hintergrundinformationen, Maßnahmen und Checklisten zum Thema Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen bereitstellt. Ebenso wird auf die besondere Situation durch COVID-19 eingegangen, indem sie auch Hinweise für eine digitale Fête de la Haus-Musique enthält.

Berlin hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu werden und reagiert damit wie andere Metropolen weltweit auf die Herausforderungen des globalen Klimawandels. Die Einbindung aller Stadtakteur*innen stehen dabei im Fokus der Maßnahmen. So kann die Handreichung auch für die kommenden Jahre ein wichtiger Schritt in Richtung klimaneutraler Kultur sein.

Hier finden Sie Handreichung und Checklisten zum Download:
Greener Fête de la Musique – Handlungsleitfaden
Greener Fête de la Musique – Checklisten

Darüber hinaus unterstützt das Bezirksamt Mitte die diesjährige Fête mit einer ganz besonderen Aktion: Fünf Velotaxen werden als mobile Bühnen durch den Bezirk fahren – auf dem Passagiersitz die Musikerinnen und Musiker von Berlin Street Music, die im Vorbeifahren die Fußgänger mit Musik erfreuen.

Projektträger: Musicboard Berlin / Fête de la Musique Berlin
Zeitraum: Mai bis Juni 2020

Gefördert im Rahmen des Programms „Sauberes Berlin“

Karte Kooperatives Standortmanagement

Kooperativens Standortmanagement: mitten in Berlin

Der Stadtraum im Zentrum Berlins erstreckt sich vom Alexanderplatz über die historische Mitte / Köllnischer Park, nördliche und südliche Friedrichstadt / Mehringplatz, Gleisdreieck / Kulturforum bis zum Hauptbahnhof / Europacity. Die verbindenden Achsen bilden die Friedrichsstraße und die Leipziger Straße. Er ist einer der zehn Transformationsräume Berlins (Berlin Strategie – Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030). Grundlage für die räumliche Fassung sind auch die in der Programmerstellung für ein Kooperatives Standortmanagement für die Berliner Mitte durchgeführten Untersuchungen.

Räumlich und funktional zeichnet sich der Stadtraum durch eine außerordentliche Heterogenität sowie durch große Nutzungsvielfalt, Nutzungsdruck und -erwartungen aus. Das spiegelt sich in zahlreichen standort- und wirtschaftsbezogenen Akteur*innen sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen wider.

Ziel des Kooperativen Standortmanagements mitten in berlin ist es, gemeinsam den zentralen Stadtraum Berlins als politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Lebensort weiter zu entwickeln. Die wesentlichen Aufgaben des Standortmanagements sind:

  • Aufbau eines Netzwerks der Akteur*innen mit Schwerpunkt Wirtschaft und Tourismus
  • Konsensbildung in Richtung Identität, Image, Strategie und Regionalmarketing
  • Entwicklung und Initiierung von teilräumlichen Projekten
  • Einrichtung und Aufbau einer Geschäftsstelle für das Netzwerk
  • Aufbau einer Kommunikationsplattform

Um die Veränderungen des Stadtraums transparent, themenbezogen und im Zusammenhang darzustellen, entsteht ein interaktives Kartenwerk zu den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Tourismus sowie zum öffentlichen Raum und Verkehr.

Projektträger: Jahn, Mack & Partner / urbos
Zeitraum: Mai 2018 bis Juni 2020

In Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Bezirksämter Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Gefördert im Rahmen des Regionalbudgets der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Logos von links nach rechts: Europäische Union, BBWA Berlin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Bezirksamt Mitte