Projekte

Karteikartenschrank aus Holz
Bild: Andrey Kuzmin - Fotolia.com

Die Wirtschaftsförderung in Berlin-Mitte initiiert, steuert und begleitet Projekte in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks. Sie berät und unterstützt Unternehmen, baut Netzwerke auf und arbeitet darüber hinaus an Maßnahmen zur Verbesserung einer stadtverträglichen wirtschaftlichen und touristischen Infrastruktur.

Hier finden Sie unsere derzeitigen Projekte.

Flaniermeile Friedrichstraße

Friedrichstraße von oben
Bild: Arthur Pohlit, 2019

Spazieren gehen, neu erleben, genießen: Die Flaniermeile Friedrichstraße zielt darauf ab, die Straße im Herzen der Stadt als Ort für Fußgänger*innen attraktiver zu machen und den Einzelhandel zu beleben. Gemeinsam mit den Gewerbetreibenden vor Ort wird erprobt, wie die Straße attraktiver werden kann.

Zudem wird die Berliner Mobilitätswende in dieser Zeit für einen konkreten Straßenabschnitt erfahrbar, indem der gesamte Straßenbereich zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße ausschließlich für Fußgänger*innen und Radfahrende zur Verfügung steht. Mehr Platz für einen Spaziergang und eine Einkaufstour macht die Friedrichstraße lebensfreundlicher, das Mehr an Passant*innen stärkt auf diese Weise die Einzelhändler*innen und Gewerbetreibenden vor Ort. Gleichzeitig gewinnt die Friedrichstraße an Aufenthaltsqualität: durch mehr Platz zum Verweilen, eine verbesserte Luftqualität und eine verringerte Lärmbelastung. Begleitet wird das Projekt durch eine Marketingkampagne, die den Standort Friedrichstraße als Flanier- und Einkaufsmeile über das Projekt hinaus stärken soll.

Die Flaniermeile Friedrichstraße ist als offener, sich an die Entwicklungen anpassender Prozess konzipiert worden. Der Bezirk Mitte begrüßt die enge Kooperation mit den wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort und sieht in der Zusammenarbeit ein positives Beispiel für zukünftige Vorhaben.

Weitere, fortlaufend aktualisierte Informationen sowie eine Karte finden Sie hier im Netz: www.berlin.de/friedrichstrasse

Zeitraum: 29.08.2020 bis 31.01.2021
Das Projekt wird in Kooperation der Senatsverwaltungen für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie für Wirtschaft, Energie und Betriebe und des Bezirksamtes Mitte von Berlin durchgeführt. Gefördert im Rahmen der Programme Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Aktionsprogramm Sauberes Berlin, Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM), Bezirkliche Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen von Gewerbebetrieben und Zuschüsse für besondere touristische Projekte.

Bedarfsanalyse Modewirtschaft

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Formate: video/vimeo

Die Bezirksämter Mitte und Pankow engagieren sich mit dem Projekt “Bedarfsanalyse Modewirtschaft” für eine langfristige künstlerische und wirtschaftliche Perspektive für Modeschaffende in Berlin. Insbesondere wird der Bedarf an einem gemeinsamen Modestandort untersucht, der Designer*innen, Labels, Produzent*innen, Lieferant*innen und angegliederte Gewerke zum Thema nachhaltige Mode unterstützt.

Hier finden Sie die Zwischenergebnisse des Projekts mit Stand Mai 2020.

Sie arbeiten im Bereich Mode und fühlen sich angesprochen? Uns interessiert, welche Möglichkeiten ein konkretes “Modehaus” bieten müsste, um Sie als Designer*in, Label oder Produktions-Unternehmer*in professionell zu unterstützen. Was ist Ihnen wichtig? Füllen Sie dazu gern diesen Fragebogen aus uns senden ihn zurück an info@nemona.de

Projektträger*in: NEMONA
Zeitraum: Juni 2019 bis Dezember 2020
Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie durch die Bezirke Pankow und Mitte von Berlin.

Greener Fête de la Musique

Fête de la Haus Musique Berlin 2020
Bild: Fête de la Musique Berlin

Der kalendarische Sommeranfang am 21. Juni ist in Berlin fest mit der Fête de la Musique verbunden. Mit hunderten Einzelveranstaltungen an zahlreichen Standorten im gesamten Stadtgebiet feiert das Festival die Freude an der Musik. Im Jahr 2020 – dem 25-jährigen Jubiläum der Fête de la Musique – ist der Bezirk Mitte als Fokusbezirk besonders im Blickpunkt des alljährlichen Musikfestivals.

Im Rahmen der Herausforderungen durch COVID-19 wird die Fête 2020 zu einer Fête de la Haus-Musique. Dem Bezirksamt Mitte von Berlin ist es wichtig, die erzwungene Neuorientierung gleichermaßen konstruktiv zu nutzen und eine „Greener“ Fête de la Musique zu unterstützen. Es wurde daher ein Handlungsleitfaden in Auftrag gegeben, der Hintergrundinformationen, Maßnahmen und Checklisten zum Thema Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen bereitstellt. Ebenso wird auf die besondere Situation durch COVID-19 eingegangen, indem sie auch Hinweise für eine digitale Fête de la Haus-Musique enthält.

Berlin hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu werden und reagiert damit wie andere Metropolen weltweit auf die Herausforderungen des globalen Klimawandels. Die Einbindung aller Stadtakteur*innen stehen dabei im Fokus der Maßnahmen. So kann die Handreichung auch für die kommenden Jahre ein wichtiger Schritt in Richtung klimaneutraler Kultur sein.

Hier finden Sie Handreichung und Checklisten zum Download:
Greener Fête de la Musique – Handlungsleitfaden
Greener Fête de la Musique – Checklisten

Darüber hinaus unterstützt das Bezirksamt Mitte die diesjährige Fête mit einer ganz besonderen Aktion: Fünf Velotaxen werden als mobile Bühnen durch den Bezirk fahren – auf dem Passagiersitz die Musikerinnen und Musiker von Berlin Street Music, die im Vorbeifahren die Fußgänger mit Musik erfreuen.

Projektträger*in: Musicboard Berlin / Fête de la Musique Berlin
Zeitraum: Mai bis Juni 2020
Gefördert im Rahmen des Programms „Sauberes Berlin“.

Mehrweg statt Einweg – ein Projekt zur Müllreduzierung

Ein Großteil der Gastronomie – vom Imbiss über den Edel-Burger zum 24 Stunden Kiosk – hat sich auf die Mitnahme von Getränken und Speisen eingestellt. Gleichermaßen hat sich auch das Problem der Müllablagerungen im öffentlichen Raum zugespitzt. Das Projekt „Mehrweg statt Einweg – ein Projekt zur Müllreduzierung“ ist ein bedeutender Schritt hin zur Verbesserung und Stärkung des Einzelhandels, zur Sauberkeit im öffentlichen Raum und somit zur Nachhaltigkeit der Tourismusförderung. Durch Information und Beratung sollen Einzelhändler*innen in die Lage versetzt werden, das Thema „Mehrweg“ offensiv aufzugreifen und in attraktive Angebote für die Kund*innen umzusetzen. Im Rahmen des Projektes werden Unternehmen, Gewerbetreibende, im speziellen die Gastronomie darin bestärkt und unterstützt, Einwegverpackungen gegen Mehrwegverpackungen oder andere Alternativlösungen einzutauschen.

Das Projekt thematisiert nicht nur an die Ausgabe von Coffee to-go-Bechern, sondern richtet sich an alle Gewerbetreibenden und Unternehmen, insbesondere in den Stadtteilen Friedrichstraße, Leipziger Straße, Potsdamer Straße und Spandauer Vorstadt des Bezirkes Mitte, die mit Einwegverpackungen arbeiten. Die Zielsetzung sieht vor, innovative Lösungen für die verschiedensten Bereiche zu finden, um die Umwelt und das Klima zu schützen. Auch wird an die Verbraucher*innen herangetreten, denn diese benötigen, ebenso wie die Händler*innen, fundierte Informationen und Kenntnisse, um sich über das Ausmaß der Problematik bewusst zu werden.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Mehrwegangebote einführen möchten oder eine gute Idee für Mehrweglösungen beim Außerhauskonsum haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail an mehrwegstatteinweg@life-online.de oder besuchen Sie die Projekt-Website www.mehrwegstatteinweg.life-online.de

Projektträger*in: LIFE e.V.
Zeitraum: Juni 2019 bis Mai 2021
Gefördert im Rahmen der Programme „Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM)“ und „Sauberes Berlin“.

Panke Parcours

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Formate: video/vimeo

Video mit Impressionen des Panke Parcours 2019, georg+georg

Ende August ist es Zeit für den Panke Parcours. Das Musikfestival im Wedding lädt an unterschiedliche Spielorte entlang der Panke zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm mit Konzerten, Führungen, DJ-Sets, Performances, Theater, Film und Workshops. Neben nationalen und internationalen Künstler*innen sind viele Weddinger Lokalmatador*innen dabei. Auch das legendäre Entenrennen sorgt für jede Menge Spaß und Spannung! Der Eintritt für den gesamten Panke Parcours ist frei.

Projektträger*in: georg + georg
Zeitraum: Juli 2019 bis Juni 2022
Gefördert im Rahmen des EFRE-Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZIS II), Soziale Stadt, Netzwerkfonds“.

Kooperativens Standortmanagement: mitten in Berlin

Karte Kooperatives Standortmanagement
Bild: Kooperatives Standortmanagement

Der Stadtraum im Zentrum Berlins erstreckt sich vom Alexanderplatz über die historische Mitte / Köllnischer Park, nördliche und südliche Friedrichstadt / Mehringplatz, Gleisdreieck / Kulturforum bis zum Hauptbahnhof / Europacity. Die verbindenden Achsen bilden die Friedrichsstraße und die Leipziger Straße. Er ist einer der zehn Transformationsräume Berlins (BerlinStrategie – Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030). Grundlage für die räumliche Fassung sind auch die in der Programmerstellung für ein Kooperatives Standortmanagement für die Berliner Mitte durchgeführten Untersuchungen.

Räumlich und funktional zeichnet sich der Stadtraum durch eine außerordentliche Heterogenität sowie durch große Nutzungsvielfalt, Nutzungsdruck und -erwartungen aus. Das spiegelt sich in zahlreichen standort- und wirtschaftsbezogenen Akteur*innen sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen wider.

Ziel des Kooperativen Standortmanagements mitten in berlin ist es, gemeinsam den zentralen Stadtraum Berlins als politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Lebensort weiter zu entwickeln. Die wesentlichen Aufgaben des Standortmanagements sind:

  • Aufbau eines Netzwerks der Akteur*innen mit Schwerpunkt Wirtschaft und Tourismus
  • Konsensbildung in Richtung Identität, Image, Strategie und Regionalmarketing
  • Entwicklung und Initiierung von teilräumlichen Projekten
  • Einrichtung und Aufbau einer Geschäftsstelle für das Netzwerk
  • Aufbau einer Kommunikationsplattform

Um die Veränderungen des Stadtraums transparent, themenbezogen und im Zusammenhang darzustellen, entsteht ein interaktives Kartenwerk zu den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Tourismus sowie zum öffentlichen Raum und Verkehr.

Projektträger*in: Jahn, Mack & Partner / urbos
Zeitraum: Mai 2018 bis Juni 2020

In Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Bezirksämter Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Gefördert im Rahmen des Regionalbudgets der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.