Fahrradstraße Nordufer

  • Erste Bauphase

    Erste Bauphase

  • Erste Bauphase

    Erste Bauphase

  • Erste Bauphase

    Erste Bauphase

  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer
  • Fahrradstraße Nordufer

Das Bezirksamt Mitte plant im Ortsteil Wedding eine Fahrradstraße am Nordufer auf Grundlage des Berliner Mobilitätsgesetzes. Diese wird von der Föhrer Straße bis zur Lynarstraße reichen, ist ca. 820 m lang und liegt im Radergänzungsnetz. Hierbei sind die Abschnitte zwischen der Föhrer Straße und der Torfstraße (520 m) sowie zwischen der Samoa Straße und der Lynarstraße (150 m) für den Anliegerverkehr freigegeben. In der Planung integriert sind auch Abstellflächen für Räder und E-Scooter sowie Lieferzonen.

Im Bereich am Pekinger Platz zwischen der Torfstraße und der Samoastraße wird aus Gründen der Verkehrssicherheit für Fuß- und Radverkehr eine räumlich Trennung dieser durch eine neue Gestaltung erwirkt. Hierbei dient die Aufenthaltsfläche den Bürgern weiterhin als Naherholungsplatz zum Spielen, Skaten, Verweilen und mehr.
Im Rahmen dieser Planung wird der Gehweg auf der Seite zum Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal aufgeweitet und Anpassungsflächen werden entsiegelt. Zudem werden für das einfache und sichere Queren der Fahrbahn die Kreuzungsbereiche neu gestaltet. Dabei werden auch Grüne Gullys eingerichtet. Dies dient einem besseren Stadtklima, einer Entlastung der Kanalisation und führt mehr Regenwasser den Bäumen und Pflanzen zu. Zudem wird dadurch das Straßenbild grüner und dient neben der Naherholung auch einer Vielzahl an Insekten und Kleinlebewesen als Nahrungsquelle und Lebensraum.

Weitere Informationen im Bezirk Mitte zum Thema…
Informationsveranstaltung in der Osterkirche

Infoveranstaltung

Am 13. Juni 2025 fand in der Osterkirche eine Informationsveranstaltung zur geplanten Fahrradstraße am Nordufer statt. Rund 50 Anwohnerinnen und Anwohner kamen zusammen, um sich über die Planungen zu informieren und Hinweise zu geben.

  • Präsentation

    Infoveranstaltung Nordufer am 13.06.2025

    PDF-Dokument (8.1 MB)

  • Lageplan

    Bei dem Plan handelt sich um einen Übersichtsplan im Arbeitszustand, der bei der Bürgerinfromationsveranstaltung am 13.06.2025 öffentlich gezeigt wurde. Der Plan wird für die Ausführung bearbeitet und nach der Verkehrsrechtlichen Anordnung mit allen Änderungen neu hochgeladen.

    PDF-Dokument (4.6 MB)

FAQ - Häufige Fragen und deren Antworten

  • Was geschieht mit den Moabiter Kissen an den Kreuzungen Torfstraße/Nordufer und Samoastraße/Nordufer?

    Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme der Berlin Energie und Wärme (BEW) werden die Moabiter Kissen in Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt (SGA) entfernt. An ihrer Stelle sind neue Gehwegvorstreckungen geplant, die mehrere Ziele verfolgen: Sie verbessern die Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen und erhöhen die Verkehrssicherheit. Gleichzeitig tragen sie durch eine optische Verengung der Fahrbahn zur Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten bei.

  • Was geschieht mit den aktuellen Sitzbänken auf der Uferseite?

    Vorhandene Sitzbänke, die sich in gutem Zustand befinden, werden nach Abschluss der Baumaßnahmen wiederverwendet – jedoch nicht zwingend an ihrem ursprünglichen Standort. Stattdessen erfolgt eine teilweise Neuordnung der Möblierung. Ergänzt wird diese durch zusätzliche neue Sitzbänke entlang des neugestalteten Gehwegs sowie an den neuen Kreuzungen. Durch ihre gezielte Platzierung und unterschiedliche Ausrichtung laden sie zum Verweilen ein und verbessern die Aufenthaltsqualität am Nordufer deutlich.

  • Wird im Rahmen der Umgestaltung die Einrichtung eines neuen WC-Häuschens berücksichtigt?
    Im Zuge der aktuellen Baumaßnahme ist der Bau eines neuen WC-Häuschens nicht vorgesehen. Gründe hierfür sind insbesondere finanzielle und infrastrukturelle Rahmenbedingungen. Der bestehende Bedarf wurde jedoch intern aufgenommen und dokumentiert.
  • Wie wird im Bereich des Pekinger Platzes gewährleistet, dass sich Fußgänger- und Radverkehr nicht gegenseitig behindern?

    Um bestehende Nutzungskonflikte künftig zu vermeiden, sieht die Neugestaltung des Pekinger Platzes eine klare räumliche Trennung von Fuß- und Radverkehr vor. Ein durchgehender Breitstrich markiert die Trennlinie zwischen den Verkehrsflächen. Zusätzlich unterstreichen punktuell platzierte Sitzmöbel diese Abgrenzung und fördern eine intuitive Nutzung der Fläche.
    Da der Bereich dennoch durchlässig bleibt, wird für den Radverkehr eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h eingeführt. Um diese Regelung zu unterstützen, wird der etwa 105 Meter lange Abschnitt auf eine Breite von 3 Metern verengt.
    Die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger werden auf klar definierte Punkte beschränkt: an den Kreuzungen Torfstraße und Samoastraße sowie zentral am Parkeingang. Dort erleichtert künftig ein neu geplanter Fußgängerüberweg (FGÜ) die sichere Verbindung vom Park zum Uferbereich.

  • Können im Zuge der Umgestaltung abschließbare Fahrradboxen vorgesehen werden?

    Im Bezirk Mitte ist die Aufstellung von abschließbaren Fahrradboxen derzeit nicht vorgesehen. Dies geht auf einen entsprechenden Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zurück.

  • Ist eine Querungsmöglichkeit am Knotenpunkt Lynarstraße vorgesehen?

    Am Knotenpunkt Lynarstraße ist aktuell keine Querungsmaßnahme geplant. Die Kreuzung liegt außerhalb des derzeitigen Planungsraums und stellt aufgrund ihrer komplexen verkehrlichen Struktur besondere Anforderungen an eine Neugestaltung. Ein konkretes Konzept hierfür existiert bislang nicht.
    Zudem würde eine kurzfristige Planung an dieser Stelle mit erheblichen zusätzlichen Kosten und einem erhöhten Abstimmungsaufwand einhergehen. Dies würde die Umsetzung des gesamten Bauvorhabens im laufenden Jahr gefährden.
    Daher wurde entschieden, die geplanten Maßnahmen in einem räumlichen Abstand zur Kreuzung enden zu lassen. So bleibt ausreichend Spielraum für eine zukünftige umfassende Neuordnung des Knotens, die im Zuge der weiteren Schließung des Radverkehrsnetzes vorgesehen ist. Die Umplanung der Kreuzung ist zur Schließung des Radverkehrsnetzes an der Stelle künftig angedacht.

  • Aus welchem Grund werden im Zuge der Baumaßnahme zusätzliche Einbahnstraßenregelungen eingeführt, und warum beschränkt sich die Einbahnstraße im Nordufer – aus Richtung Samoastraße kommend – lediglich auf einen halben Block?

    Im Rahmen der laufenden Baumaßnahme werden auch bereits angeordnete Einbahnstraßen im Kiez umgesetzt.
    Dies betrifft die Samoastraße und den ca. halben Block am Nordufer von der Samoastraße Richtung Lynarstraße. Der Grund hierfür ist eine größere Tiefgaragenzufahrt, die sich im mittleren Abschnitt zwischen Samoastraße und Lynarstraße befindet. Eine vollständige Einbahnstraße in diesem Bereich würde zu erheblichen Umwegen für Anwohnende führen, die mit dem Auto zur Tiefgarage fahren.
    Daher wurde entschieden, die Einbahnstraße westlich der Tiefgaragenzufahrt enden zu lassen, um die einfache Erreichbarkeit zu sichern.

  • Wie kann man den Kiez in Zukunft befahren?
    Nordufer: Fahrbeziehungen

    Quelle: SGA Berlin Mitte (Stand:13.06.2025)

Projektsteckbrief

  • Projektname

    Nordufer – Fahrradstraße (Anlieger frei), Uferpromenade und Umgestaltung der Kreuzungen

  • Projektberschreibung

    Umsetzung einer Fahrradstraße am Nordufer zwischen der Föhrer Straße und der Lynarstraße sowie die bauliche Anpassung der Kreuzungen und eine verbreiterte Gehbahn auf der Uferpromenade

  • Gebiet

    • Ortsteil Wedding
    • Nordufer zwischen der Föhrer Straße und der Lynarstraße
  • Projektzeitraum

    • Spätsommer 2025 bis Frühjahr 2026
    • Baubeginn: Ende August 2025
  • Bearbeitungsstand

    • Vergabe – eine Baufirma wird beauftragt
  • Gesamtkosten & Finanzierung

    • Fördermittel „Maßnahmen zur Entwicklung und Sauberkeit von Kiezen, Plätzen und öffentlichen Räumen“
    • bezirkliche Unterhaltungsmittel
  • Weitere Informationen

  • Projektverlauf