Bezirk Mitte informiert zum Abbau der Friedensstatue
Pressemitteilung Nr. 253/2025 vom 17.10.2025
Das Bezirksamt Mitte informiert:
Am Morgen des 17. Oktober 2025 hat das Bezirksamt Mitte die Friedensstatue an der Bremer Straße abbauen lassen. Der Abbau erfolgte im Rahmen einer Ersatzvornahme, da der Korea Verband bis zum Ablauf der Duldung am 28. September 2025 nicht bereit war, die Friedensstatue zu entfernen.
Am 16. Oktober 2025 hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin vom 14. Oktober unanfechtbar bestätigt, wonach der Korea Verband keinen Anspruch mehr auf eine Duldung der Statue im öffentlichen Straßenland hat.
Die Gerichte bestätigten die Regelung zum Umgang mit Kunst im Stadtraum des Bezirksamts Mitte, der u.a. für Kunstwerke im öffentlichen Raum eine maximale Standdauer vorschreibt, sofern sie nicht aus einem öffentlichen Wettbewerb hervorgegangen sind. Dies soll sicherstellen, dass alle Kunstwerke gleich behandelt werden und der Aufstellungszeitraum nicht willkürlich festgelegt wird.
Das Bezirksamt Mitte bedauert, dass der Korea Verband das Angebot des Bezirks und der MUT-Genossenschaft nicht angenommen hat, die Friedensstatue auf ein nur 100 Meter entfernt liegendes öffentlich zugängliches Grundstück umzusetzen.
Ungeachtet der Auseinandersetzungen hält das Bezirksamt Mitte die durch die Friedensstaue angestoßene Diskussion über sexuelle Gewalt gegen Frauen in kriegerischen Konflikten für wichtig.
Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de