Drucksache - 0500/5  

 
 
Betreff: Fahrradfahren von der Knesebeckstraße in die Schillerstraße ermöglichen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Dr. Vandrey/Wapler/Kaas Elias 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
16.11.2017 
14. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegeheiten und Verkehr Beratung
11.01.2018 
14. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten und Verkehr ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
18.01.2018 
16. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Dringlichkeitsbeschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme
Anlage-Schreiben an SenUVK

 

Die BVV hat in ihrer Sitzung am  18.01.2018 beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, das Radfahren von der Knesebeckstraße in die Schillerstraße zu ermöglichen. Dies kann zum Beispiel durch einen Radweg entgegen der Fahrtrichtung an der Südwestseite der Hardenbergstraße erfolgen.

 

Der BVV ist bis zum 30. Juni 2018 zu berichten.

 

 

Das Bezirksamt teilt dazu Folgendes mit:

 

Im Rahmen der Tunneldeckensanierung der Hardenbergstraße zwischen Ernst-Reuter-Platz und Joachimsthaler Straße durch die Berliner Verkehrs-Betriebe wurde von der damaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten diente zur Planungsüberlegung mit dem endgültigen Deckenschluss der Fahrbahnoberfläche eine Neuaufteilung der Straßenverkehrsflächen vorzunehmen. Dabei wurde auch ein Zweirichtungsradweg zwischen Schillerstraße und Knesebeckstraße vorgeschlagen. Umbaumaßnahmen in der Hardenbergstraße finden nur zwischen Fasanenstraße und Jebensstraße statt, da sich der U-Bahntunnel direkt unter der Fahrbahnkonstruktion befindet. Der U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz soll in den nächsten Jahren barrierefrei ausgebaut werden. Dabei sollen zwei Aufzüge und ein zusätzlicher Treppenzugang am Einmündungsbereich Schillerstraße eingebaut werden. Unter dieser Voraussetzung wurde vom Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Tiefbauamt darauf geachtet, dass der Raum für eine zusätzliche Gehweg- bzw. Radwegverbreitung freigehalten wird. Die Hardenbergstraße liegt im übergeordneten Straßennetz. Die Änderung der Radwegeführung müsste durch die Verkehrslenkung Berlin angeordnet werden. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz müsste in Abstimmung mit dem Bezirk (Straßenverkehrsbehörde / Straßenbaulastträger) eine Planung durchführen. Die Mittel für das Umsetzen/Durchführen der Maßnahme sind von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dem Bezirk zur Verfügung zu stellen. Der Bezirk wird eine  entsprechende Maßnahme gegenüber der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz anregen.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss damit als erledigt zu betrachten.

 

 

 

Reinhard Naumann Oliver Schruoffeneger

BezirksbürgermeisterBezirksstadtrat

 

 

 

 
 

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