Drucksache - 0491/5  

 
 
Betreff: Keine Ehrung für Kolonialverbrecher und Rassisten: Wissmannstraße umbenennen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKE 
Verfasser:Schenker/Juckel 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
16.11.2017 
14. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Weiterbildung und Kultur Beratung
12.12.2017 
11. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur vertagt   
10.04.2018 
15. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur      
08.01.2019 
22. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur      
12.03.2019 
24. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur      
Ausschuss für Verkehr und Tiefbau Beratung
10.04.2019 
27. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau vertagt   
12.06.2019 
29.Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau      
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
13.06.2019 
33. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
BE WeiKu 491
Dringlichkeitsbeschlussempfehlung
Beschluss

Beitritt: SPD-Fraktion

 

Die BVV beschließt:

 

Die BVV sieht eine Notwendigkeit, dass ein angemessenes Gedenken an die Kolonialgeschichte des Bezirkes und Berlins geschaffen wird. Deswegen verpflichtet sich die BVV, einen Prozess mit dem Ziel der Umbenennung der Wissmannstraße zu initiieren. Gemeinsam mit dem NGO-Bündnis „Decolonize Berlin“ und anderen Organisationen der betroffenen Community sind in einer Auftaktveranstaltung die Beweggründe für den Wunsch nach einer Umbenennung darzustellen und konkrete Namensvorschläge für eine Umbenennung zu unterbreiten. Eine Umbenennung muss ergänzt werden um Informationen vor Ort, wie z.B. einer Informationsstele.

Die Bürgerinnen und Bürger erhalten damit die Möglichkeit sich umfassend über die Thematik der kolonialen Geschichte des Bezirks zu informieren und sich kritisch damit auseinandersetzen.

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert bei der Vorbereitung der Veranstaltung unterstützend tätig zu werden.

Zudem wird das Bezirksamt aufgefordert, sich beim Senat von Berlin dafür einzusetzen, dass ein stadtweites Konzept zur kritischen Auseinandersetzung mit der kolonialen Geschichte Berlins erarbeitet und zentrale Gedenkorte geschaffen werden.

 

Der BVV ist bis zum 30.09.2019 zu berichten.

 
 

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